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woche18
Elena geht am Montag direkt von Birgit zu den Wuttis, wo natürlich auch schon Chiara ist. Christa schaut auf mind. 5 Kinder, ich habe Zeit für Hausarbeiten und Kochen. Ich wünsche mir auch eine Oma...
Nach dem Essen mit den Kleinen in den Raum, ich zeige meinen alten "Laser FX" der nach einer Reperatur mit Uhu wieder funktioniert.
B. kommt erst gegen 11, sie hatte den ganzen Tag Meetings.
Dienstag am Abend hole ich das "neue" Nachläuferfahrrad in Klagenfurt ab. Peter hat mir über einen Grazer Kollegen beim Transport geholfen. Wir probieren es natürlich sofort aus, Chiara ist begeistert.
Frische Räucherforellen habe ich ebenfalls mitgebracht, Emma hat anscheinend noch nie welche gegessen. Als wir vor den Gräten warnen meint sie: warum hat ein Fisch Kröten?
Am Abend dann noch ein wenig Weblog und Bügeln.
Donnerstag:
letztes Singtrainung vor unserem ersten Auftritt. Wieder ein sehr netter, aber auch anstrengender Abend, wir singen bis halb 12! Gut das alle Chormitglieder Einfamilienhäuser haben....
Dieses mal hat unsere Gruppe 2 neue Mitglieder, A. und H. sind dabei.
D. hat tatsächlich geschafft mich dran zu kriegen, sie sagte mir beim Singtraining das sie zum Skifahren fährt und nicht bei der Tour dabei sein kann, was bei mir leichte "Irritationen" erzeugt hat...
Wir schaffen es heuer 4(!) Stationen anzufahren:
In Manhattan steigen wir gleich einmal richtig ein. Da es keine kleinen Biergläser gibt, wird das kleine Bier einfach ins große Bierglas eingefüllt was natürlich etwas seltsam aussieht. Um 11 am Vormittag möchte ich allerdings nicht sofort mit den großen Bieren beginnen...
Der Sonnenhof hat als Attraktion ein altes Kettenkarussell zu bieten, dass vor allem die Erwachsenen begeistert. Das Service ist allerdings sehr bescheiden, die Wertung fällt entsprechend aus, Essen werden wir beim nächsten mal auch wo anders.
Auf der Strecke nach St. Ulrich bleibt Alina immer weiter zurück (sie fährt mit dem Hänger). H. übernimmt, und nachdem auch dieser kämpft merke ich nach ein paar Kilometern, dass die ganz Zeit die Handbremse angezogen war...
In St. Ulrich ziehen dann Gewitterwolken hinter dem wunderschönen Maibaum auf, von der Musik bekommen wir dort (zum Glück...) nur mehr 2 Nummern mit.
Auf der Strecke nach Drobollach erwischt uns dann tatsächlich ein wenig der Regen. Es ist uns aber schon ziemlich egal, die Biere wirken schon...
Das Hexagon bildet einen schönen Abschluss, alles ind froh über die große Runde die wir geschafft haben. Wir treffen auf B. die uns eine "Privatrede" hält. Allen fällt die angenehme Musik auf. Es ist allerdings nicht mehr die offizielle Musik des Tages, sondern die Hintergrundmusik des Kasperltheaters. Nach 3 mal Volksdümmlich aber sehr angenehm.
Die Strecke nach M.G. ist dann kein Problem mehr, ich muss mich allerdings beeilen, es ist Freitag = Fußball.
Bei der Fahrt zum Fußball spüre die Biere vom Tag, spiele dann trotzdem relativ passabel, aber mit merklichen Fehlern.
Samstag:
Fahrradkauf bzw. zuerst Tenniskleidung
Danach in die Stadt wo wir einen interessanten Menschen kennen lernen, der mir erzählt wie die Menschen am Schluss in der DDR den Wahlbetrug nicht mehr einfach so hingenommen haben.
Sonntag:Kirchgang (Alina hat Lesung + Ministrone). Nach der Messe treffe ich auf M., der noch bei uns einen Sprung vorbei schaut und uns zum Spargelrisotto zu sich nach Hause einlädt.
Wir fahren aber zuerst zum "Pflanzfest" der evangelischen Kirche nach St. Ruprecht, wo wir doch schon einige Bekannte haben, und wo es auch heuer sehr gute Suppen gibt.
Mit dem Rad geht es danach zur Haflinger Stutenschau auf den Stiegerhof. Alina fährt dieses mal mit dem Nachläufer. B. zieht mit ihrem neuen Rad voran.
Es trifft sich gut, dass M’s Elternhaus ganz in der Nähe ist.
Wir schaffen es gerade noch vor dem erneuten Regen zu ihm hinauf.
Herrliches Spargelrisotto mit Prosciuto als Vorspeise.
Er erzählt das Harald S. wegen einer Kehlkopfoperation eine "rülpsende" Art des Sprechens hat bzw. keine andere Möglichkeit hat. Die Kinder sind begeistert und trainieren sofort die "Rülpssprache".
Auf der Heimfahrt gibt es Bergab zuerst eine herrliche Stimmung das Gailtal hinauf, ich habe aber beide Kleinen im Wagen und bin ziemlich fertig als wir zu Hause ankommen, denn wegen des instabilen Wetters geben wir ziemlich Gas.
woche17
Ich kann über www.willhaben.at ein Nachläuferrad für Chiara checken, und wenn alles klappt haben wir es bis zum 1.Mai bereits.
Um 9 kann ich noch in die Stadt zu Alinas Schule fahren, sie hatte den ganzen Abend Theaterprobe.
Super Blog in Linz:
http://subversivmesse.net/blog/die-arbeit-bleibt-hart
Dienstag:
nicht mehr zu toppen:
"Kärntner" Sarg: http://kaernten.orf.at/stories/356869/
Wie ja schon des öfteren erwähnt, die Überbetonung des Bundeslandes ist wirklich faszinierend....(könnte es damit zusammen hängen das diese Land immer schon sehr „national“ war???)
Nach einem Fußballspiel mit Kollegen sehr ruhiger Abend mit Bügeln.
Alina kommt erst um 10 nach Hause (wieder Theaterprobe) und muss danach noch ihre Aufgaben machen.
Mittwoch: Premiere des Theaterstücks "Aliance". Die Theatergruppe des Gymnasiums hat in Zusammenarbeit mit der
neuen Bühne wirklich unglaubliches aufgestellt.Die Jugendlichen spielen professionell in einem Stück das echt unter die Haut geht. Aktuelle gesellschaftspolitische Themen (Migration, Scheidungen, Gewalt an den Schulen) werden sehr gut in kurzen Dialogen umgesetzt.
Alina ist dabei und macht eine ganz gute Figur. Die Mutter ist allerdings so aufgedreht (sie ist ebenfalls dort schon auf der Bühne gestanden), dass sie sich kaum beruhigen kann.
Donnerstag:
Stressig, B. ist in Salzburg. Am Abend möchten die Kids bei Birgit noch etwas fertig basteln, also gehe ich alleine zum Merkur. Danach habe ich noch fast eine Stunde für Aufräumen, Kochen und Einpacken fürs Trainingslager.
Philokurs mit Platon und seinem "Staat". Sehr interessante und amüsante Diskussionen. Es stellt sich bei der politischen Diskussion heraus, dass die Mutter von C. eine gute Freundin von Seiner Frau ist.
Freitag - Sonntag:
Moskitos Trainingslager heuer wieder in Deutsch Tschantschendorf.
Dieses mal gibt es leider keinen Storch, dafür aber an jedem Abend Käseplatten....
Der Trainer gestaltet den Theorieteil wieder sehr amüsant, beim Wissensquiz gilt es die Urheber berühmter Fußballzitate zu erraten.
Da es in DTD kein Nachtleben gibt sind alle schon relativ früh im Bett.
Mein Zimmergenosse hat zwar vorab gemeint dass er nicht mehr schnarcht, das stellt sich recht schnell als Gerücht heraus...
Der Samstag ist voll mit Trainingseinheiten und dem obligaten Besuch in Güssing.
Am Abend eine Weinverkostung im neuen Weinkeller der Wirtin.
Andi gestaltet sie sehr spannend, man muss sich allerdings hineinfallen lassen, mit einer echten Weinverkostung hat sie wenig Gemeinsamkeiten.
Das Schlussspiel am Sonntag verläuft spannend, wie üblich spielen wir bis zum Zwölfeleuten der Dorfkirche. Der Unterschied zum Freitagsspiel ist frappant, wir werden sehen wie lange das gelernte anhält.
Statt dem üppigen Essen bei Anita (die am Sonntag wieder 2 Hochzeiten und einen Geburtstag hat) fahren wir zu einem Heurigen in der Nähe der Riegersburg auf eine Jause. Die junge Wirtin dort ist ein Vollprofi und kocht die Jungs ordentlich ein.
Der Rechnungshof kritisiert dass in Kärnten in den letzten Jahren nur 23% seiner Vorschläge umgesetzt wurden, wärend es in O.Ö angeblich über 60% waren.
http://kaernten.orf.at/stories/357383/
Ein User postet daraufhin folgenden Kommentar:
Der Rechnungshof sollte endlich kapieren,
kurtiplachowetz, vor 15 Stunden, 29 Minuten
dass das Motto des orangen Kärnten "Wir sind wir" ist.
WIR brauchen keinen Rechnungshof;
WIR brauchen keinen Verfassungsgerichtshof;
WIR brauchen keine kritischen Künstler, Journalisten oder Intellektuelle;
WIR brauchen keine "Gutmenschen " und "Kerzerldemonstrierer"
(wenn WIR allerdings sinnloserweise Kerzerl auf der Loiblpassbundesstraße an der Gedenkstätte für einen alkoholisierten Raser anzünden,
ist das etwas ganz andereres, das keinen Gutmenschen etwas angeht).
Das einzige, was WIR von Wien brauchen, ist das Geld aus dem Finanzausgleich,
um die Brot und Spiele-Politik der letzten Jahre fortsetzen zu können.
Wie dieses Geld verpulvert wird, geht wiederum keinen von den oben genannten etwas an.
(woche16)
Ostermontag: Skitour mit Peter und Heinz K. auf die Becole Alm (eigentlich wollten wir auf die Forca de Ballone)
Das erste Stück zur Alm ist durch viele unter der Schneelast umgestürzten Bäume schwierig zu gehen, es hat viele ältere in der Mitte abgerissen....
Der Schnee ist dann allerdings schon auf der Alm so weich, dass wir uns fragen wie wir wieder hinunter kommen, und auch Bedenken wegen Lawinen und Steinschlag haben (zur Forca hinauf). An der höchsten Stelle der Tour ist es allerdings eiskalt und es weht ein kräftiger Wind. Trotzdem schauen schon die ersten Murmeltiere aus den Unmengen Schnee heraus die noch liegen.
Wir lassen die Tour bei einer Pizza in Tarvis gemütlich ausklingen.
Ich genieße einen entspannten Nachmittag, B. ist mit den Kids bei Franzi und Gerlinde. Am Abend fahren wir zur Singprobe, erst kurz vor 11 ist der offizielle Teil zu Ende, bis wir zu Hause sind ist es 12.
Dienstag:
Ich hole das Hartholz aus dem Wald, das schon seit dem letzten Frühjahr dort liegt, bisher war allerdings kein Platz in der Holzhütte. Die Kinder sind danach beim Melcher abzuholen. Stefan hat ein Osterbock gebraut. Sehr gutes Bier, Günther hat schon ein paar „vorgetrunken“.
Als B. mit den Kids schon längst gegangen ist, und wir noch schnell eines trinken, kommt auch noch Wolfgang St. dazu. Er ist ebenfalls Banker, allerdings bei der Konkurrenz, und es kommt schnell zu einer spannenden Diskussion als wir die derzeitige Lage diskutieren. Die Banken wollen sich die vermehrten Kosten für die Staatsunterstützung anscheinend (unter anderem) von den kleinen Kreditnehmern zurückzahlen lassen. Kredite sind (abgesehen davon das es keine "Fremdwährer" mehr gibt, empfindlich teurer geworden. (obwohl die Europäische Zentralbank den Leitzinssatz schon fast bei Null hat)
Mittwoch:
Ich habe von Obama geträumt. Wir waren sehr vertraut, er meint sein nächster Urlaub sei erst im Dezember, da könnte er (mit seiner Frau) eventuell bei uns vorbeikommen. Ich denke mir gerade, dass das wirklich nicht die ideale Zeit für einen Urlaub bei uns ist, da meint Michelle das alles ohnehin viel zu anstrengend für sie sei. Sie schätzt es aber ein bisschen in der Welt herum zu kommen. Ich verabschiede mich dann bald von ihm, er ist im Stress und die ganzen Security Typen stehen auch herum. Wir diskutieren dann noch kurz wie ich wieder dort hin zurück komme wo ich hergekommen bin. Ich wähle den Weg den ich für den richtigen halte.
Am Abend Holzschneiden, ich brauche eine Zeit lang um den Traktor umzubauen und die Kreissäge in Betrieb zu nehmen.
Als ich kurz nach halb 8 fertig bin, geht B. schon zum Theater, sie hat Karten reserviert.
Im Haus erwarten mich greinende Gören, ich kann unmöglich auch sofort weg gehen.
Kurz vor 9 haben sie sich beruhigt, und liegen beide schon im Bett.
Ich komme genau zur Pause ins Kulturhaus, danach dauert das Stück ohnehin nur mehr eine dreiviertel Stunde. Eine Komödie, die zwar wieder einmal sehr gut gespielt ist, vom Plot her aber mehr als flach ist. Danach ist natürlich noch gemeinsames trinken angesagt, weil B. morgen Geburtstag hat dauert es etwas länger.
Donnerstag:
kurz vor fünf in der Früh donnern Böllerschüsse durchs Dorf. Ich glaube zuerst an Gewehrschüsse und zähle mit, nach 5 Schüssen ist es klar, dass es sich um keinen Jäger handeln kann.
Ein Dorfbewohner hat seinen 70iger, und da ist es bei uns noch üblich das ganz Dorf mitleben (mitleiden) zu lassen....
Am Abend fahre ich eine Kollegin nach Hause die ihr Auto zum Service stellt. Dann noch eine schnelle Runde laufen,
dann Aufräumen der Sägespäne vom Vortag, dann Philokurs. Sehr interessantes Thema heute, Platon mit seinem Höhlengleichnis. Er hat irgendwie das Fernsehen vorausgesehen...Mit gemütlichen Zusammensitzen (Geburtstag) wird leider nichts mehr, wir packen für Morgen, der Zug von B. geht bereits um halb 6. (sie hat ein Seminar in Wien)
Freitag:
B. ist bereits um halb 6 mit Ines nach Wien zu einem Seminar („What about he JungwählerInnnen?“) gefahren, ich fahre am Nachmittag mit den Mädchen nach O.Ö. Als wir die Grenze zu O.Ö. überschreiten, versucht Alina Oberösterreichisch zu reden, und ich stelle ihr dann die Aufgabe einen Satz mit "Öpfi", "Sodlhogga" und "Mentscha" zu bilden.
Ihr Satz: "Mentscha hearts auf zan Öpfischön, mia foan zan Sadlhogga"
Meine Eltern freuen sich über den unerwarteten Besuch, wir spazieren nach einer anständigen Jause wie üblich durch die Siedlung und schauen uns die neuen Häuser an. Beim Spielplatz treffen wir die Tante Trudi.
Auch mein Bruder kommt dort vorbei, er hat heute seine Schwiegervater eingraben müssen (wie man in O.Ö. sagt)
Er erzählt später von über 2 Meter Schnee die sie im Winter in Göstling von den Dächern geschaufelt haben. Er war der, der als erster auf die Leiter gestiegen ist und einen Weg zum Kamin frei gemacht hat, erst danach konnte man sich entsprechend sichern...
Wir trinken mit den Eltern eine Flasche Wein und schauen uns die Fotos vom letzten halben Jahr an.
Chiara hat die volle Panik vor den ausgestopften Tieren des Vaters, aber viel Freude mit den Goldfischen im Garten.
Samstag:
Als wir Fahren meint der Vater noch ob wir nicht noch zur Enns hinunter schauen möchten um die Huchen anzuschauen.
Wir fahren übers Mostviertel in die Wachau, ab Amstetten geht wieder die Fragerei los wie lange es noch ist....
In der Wachau steuern wir nur einen Weinbauern an, der Wein ist wirklich ausgezeichnet, ich habe auch beim Bauern ein gutes Gefühl.
Dann geht es weiter nach Wien, problemlos finden wir dank GPS zum Hotel.
Wien beeindruckt die Kinder, noch mehr begeistert sind sie allerdings von der Möglichkeit sich im Hotel einfach einen Film aussuchen zu können.
Als auch die anderen alle eingetroffen sind (B. und Ines vom Kurs, Günther mit Emma vom Zug) gehen wir in den Prater!
Die Kids sind begeistert, zuerst geben sich's allerdings die Erwachsenen, Ines und Günther haben dabei ein bisschen Pech und werden gleich zu Beginn patschnass.
Die Kleinen fahren mit Mini Elektroscootern bei Elli sind wir ein wenig besorgt, sie meistert es ganz gut.
Nach einigen Vergnügungen und mind. 100€ die wir los werden fahren wir eine Abschlussrunde mit dem Riesenrad.
Im der sogen. "Luftburg" gibt es dann endlich ausreichend zu Essen, und köstlich süffiges Budweiser dazu. Auch dort sind die Preise gesalzen, wir legen einiges ab.
Kurz vor 12 machen wir uns auf den Weg quer durch den 2ten Bezirk.
Spannend, was sich dort an Nachtleben abspielt. Wie zu Hause grüßen wir die Leute die wir auf der Straße treffen. Es ist auch in Wien ok. wenn man grüßt.
Sonntag:
B. und ich brechen auf zum Sport, kommen dann aber mehr oder weniger nur zur Reichsbrücke und bestaunen dort den Massenauflauf "Vienna City Marathon".
Den Start geben wir uns auch noch, nach einer Viertelstunde „Läuferstrom“ reicht es uns allerdings.
Mittagessen mit Roman um Sushi Lokal, Klaus kommt auch noch vorbei.
Alina und ich essen so viel das wir uns danach nicht mehr bewegen können.
(Roman hat B. zum Geburtstag überraschend angerufen und gemeint das er ohnehin in Wien ist...)
Kurz vor 3 sind wir bei den Freunden in Wiener Neustadt.
Nach einem Kaffe noch ein Spaziergang ins Stadtzentrum. Wir beschließen gemeinsam auf Urlaub zu fahren wenn es möglich ist. Dann geht es ab in die Heimat.
(woche15)
Alina zieht sich am Abend wieder einmal JC Superstar hinein. Sie verzichtet auf die Subtitels und singt auswendig mit.
Dienstag: Abendlauf wie im Sommer! H. und Klaus kommen auf einen Trink vorbei.
Mittwoch: mit dem Rad zum Maibachl. Es ist heuer wirklich ein "Bach" der aus dem Berg heraus kommt. Angenehm warm, aber sehr viele Menschen. Ich fahre mit kurzem T-Shirt, vor einer Woche ist noch Schnee gelegen...
Mit Peter ins Racers. Er trifft jenen Arzt der vor einiger Zeit seine eigene Frau mit dem Auto überfahren hat. Dieser ist jetzt mit einer Freundin von Maria zusammen. Peter jedoch seit kurzem nicht mehr mit Maria....
(Grün)Donnerstag:
Ich treffe sie dann auch tatsächlich problemlos, und wir trinken gemeinsam noch ein kleines Bier. Die Tochter von Claudia versteht sich blendend mit unseren Kleinen und will unbedingt noch mit zu uns nach Hause.
Wir trinken zu Hause noch eine Flasche Wein, es wird 11 bis alle im Bett sind...
Alina erzählt stolz, dass sie bei der Messe vom Pfarrer erstmals den Wein gereicht bekommen hat.
(Kar)Freitag:
Fußball wieder einmal in St. Job. Die Jungen sind mittlerweile so stark, dass es fast keinen Spaß mehr macht gegen sie zu spielen. Bei meiner Mannschaft dominiert Felix, bei den anderen Simon.
(Kar)Samstag: Wir fahren für 2 Stunden in den Wald, es ist aber lange noch kein Ende der Arbeit in Sicht. Der Nachmittag wird gemütlich, wir sind erstmals wieder auf der Terrasse. Es ist absoluter Frühling bzw. Frühsommer. Fast alle Bäume treiben aus, die Kirschen blühen, und es ist unvorstellbar das es vor nicht einmal 2 Wochen noch 10cm Schnee gehabt hat.
Bei der Fleischweihe liest der Pfarrer der versammelten (nicht)Gemeinde (viele sind nicht aus M.G.) gehörig die Leviten, er lässt sich dann aber sofort drausbringen als die ersten vorzeitig die Kirche verlassen. Er hat ja nicht unrecht, man sollte vielleicht öfter drüber nachdenken was das ganze hier auf Erden eigentlich soll.
Peter kommt zur traditionellen „Weyrer“ Osterjause.
Alina legt passend zum Tag J.C. Superstar auf, wir singen alle lauthals mit.
Ostersonntag: Alina ministriert, und erstmals seit Jahren sind B. und ich wieder beide in Auferstehungsmesse um 5. Es ist recht feierlich, allerdings hätte ich mir Mario beim „Lumen Christi“ gewünscht, aber man kann nicht alles haben.
Die Kirche ist voll, danach recht österliche Stimmung im Pfarrhof beim Feuer.
Statt Mittagessen fahren wir zum Picknick in unseren Wald.
Osternester suchen im Wald ist für die Kinder sehr spannen und dauert um einiges länger als auf unserer kleinen Wiese.
Es ist fantastisches Frühsommerwetter. B. versucht sich noch auf ihrer Slackline.
Zu Hause angekommen fahre ich noch die Müllnern - St. Stefanrunde und treffe wieder einmal Christa bei Renate.
Am Abend gehen wir mit A. eine Runde durch den Wald, er zeigt uns wo die geplante Straße verlaufen soll.
Elena und Chiara sind während dieser Zeit bei Ines und Günther, dort gibt es natürlich Osterjause und Bier. Beide meinen dass sie es schätzen, dass ich nicht lange herumtue wenn ich gefragt werde ob ich ein Bier oder eine Jause möchte, sonder ganz einfach: "ja bitte" sage....
Emma geht danach mit uns mit...
(woche14)
Am Montag hat es fast 10cm Schneematsch am Morgen. Ich hole die Winterstiefel wieder aus dem Keller, die ich am Samstag hinunter getragen habe...
Eigentlich möchte ich mir den "Knochenmann" im Kino ansehen, verbringe den Abend dann aber doch lieber zu Hause.
Dienstag: Angelobung Landtag. Vorbereiten des Palmbuschenbindens auf dem Stadl mit den Kinderfreundinnnen. Danach sitzen wir noch zusammen, diskutieren und lachen.
Sogar Emma die sonst um 8 ins Bett muss darf bis halb10 bleiben....
Mittwoch: B. hat Sorgen weil sie nach der Angelobung dem Seppi die Wange hingehalten hat nachdem dieser auf dumpf Kärntnerisch gefragt hat "und, Bussi kriag i kans?"
Dummerweise war eine Kamera dabei, und die ganz Welt weiß nun, dass sie den politischen Gegner küsst. Ein Mail in dem diese Geschichte sofort erwähnt wird gibt ihr den Rest.
Da auch noch die andere Geschichte am köcheln ist, weiß ich wo ich heute gebraucht werde. Racers muss leider ausfallen.
Donnerstag: Rest vom Palmbuschenbinden Reste. Stefan holt Elena bis halb 8 am Abend ab. Wir trinken Bier und diskutieren. Ich möchte eigentlich laufen gehen, aber es Regnet wieder einmal.
Um 8 fahren wir zum Geburtstagsessen von Alisabeth (gestern50!) nach Rosegg. Beim Einparken stößt B. einen hohen Eisenkorb voller Steine um. Im Regen räumen wir zuerst den Korb leer, stellen ihn auf und füllen ihn wieder...
Das Essen der Casa Barbara ist großartig, wir sind zwar etwas hinten nach, holen die anderen erst bei der Nachspeise ein.
Wir lernen ein Paar kennen, dass fast die gleichen Erlebnisse mit unseren Architekten gehabt hat. Er ist ein bekannter Künstler.
Um halb 12 schaut Robert bei der Tür herein. Er sucht seine Slowenisch Runde, die sitzt tatsächlich in einem anderen Raum, Ella die sonst eigentlich immer schnell nach Hause muss ist auch noch dabei...
Freitag:
erster Frühlingstag mit über 15Grad!
Fußball in St. Ulrich, äußerst schwieriger holpriger Boden, ziemliche Umstellung nach dem tollen Kunstrasen der letzten paar mal.
GMÜ in MG. Es kommen 70 FF Männer und Frauen!
2 Premieren: erstmals kommt wirklich ein echter Alarm während einer Übung. Unglaublich wie schnell der Adrenalinspiegel steigt, wenn es ernst wird. Es brennt in der Innenstadt und Tank Perau und Tank Drobollach werden zur Sicherheit ebenfalls hinein geschickt. Es kommt allerdings schon Entwarnung bevor sie noch am Brandherd sein können.
Die zweite Premiere gibt es beim gesellschaftlichen Teil (Brot aus Duel, Würste und Bier aus MG von den beiden Wirten!): ein Kamerad aus Tschinowitsch fragt an ob wir auch alkoholfreies Bier haben!
Ella holt ihren neuen Hund ab. Der Hund setzt sich bei der Heimfahrt schon entsprechend durch, statt im Kofferraum sitzt er am Beifahrersitz...Samstag:
Einkaufen, danach Wald mit der gestern gekauften kleinen Motorsäge. Kein Vergleich zum letzten mal. Es ist spielend leicht mit diesem Ding zu arbeiten. Elena und Chiara helfen mit, der Hund hat sofort Knochen irgend eines Tieres gefunden - Idylle....
Am Nachmittag der offizielle Geburtstag von Alina mit ihren Freundinnen.
B. hat gleichzeitig ihren Gärtnerguru da, der sie und einige andere in der „einfachen“ – angeblich auch zeitsparenden Gartenbewirtschaftung unterweist.
Zwischenzeitlich bereite ich alles für den Abend vor und stelle unsere alte Wohnzimmercouch vors Haust. Es ist herrlich warm in der Sonne, und die Zeitung fällt mir nach wenigen Minuten aus der Hand....
Erstmals in diesem Jahr entzünde ich die Feuerschüssel. Zuerst trinken wir mit Loisi ein Bier (er hat auch den ganzen Tag mit der Motorsäge gearbeitet), danach sitzen mit den Eltern der Schulkolleginnen noch bis halb11 zusammen. Da ich einiges getrunken habe geht es auch danach noch lustig weiter, nach Mitternacht legen wir für B. noch einen Facebook Account an.
Palmsonntag: ich kann ein paar Fotos von der Prozession machen (weil ich
zu spät aufgestanden und damit der "Palmesel" bin), Alina ist bei den Kreuzträgerinnen dabei. Danach geht es allerdings statt in die Kirche zu Kaffee und Kuchen in den Garten von Ines - auch nicht schlecht, die Kirche wäre ohnehin viel zu voll gewesen...
Zum Essen sind Thomas und Andrea angesagt. Ich träume davon noch am Vormittag eine Runde zu laufen, oder mit dem Rad zu fahren. Die Gnocci für die ich verantwortlich bin sind allerdings ziemlich aufwendig und wir sind überhaupt erst nach halb 1 mit dem Essen fertig.
Wieder einmal nehme ich mir vor von allen Gästen die zu uns kommen ein Foto zu schießen...
Natürlich wird beim Essen und beim traditionellen Spaziergang viel politisiert.
Diese Woche kommt einer der bekanntesten Österreicher Banker nach Hinterlegung von 100mio€ Kaution wieder auf freien Fuß. Es ist die bisher höchste hinterlegte Kaution in diesem Land. Zuerst heißt es er hätte nur knapp 1,5 Stunden gebraucht um das Geld aufzutreiben (aus Lichtenstein..), dann soll er aber doch zumindest die Nacht im Untersuchungsgefängnis verbracht haben. Anyway, es sorgt für großes Erstaunen dass es so reiche Menschen in unserem Land gibt.
baby the last time I don't know....
(woche 13)
Starker Föhn macht am Montag das Laufen schwierig, es ist aber wenigstens halbwegs warm.
Ausnahmsweise heute Philoabend. Es geht um Aristoteles.
B. ist bei einer Auftaktveranstaltung der Plattform „Migration“. Das Thema interessiert so viele Menschen, dass auf einen größeren Saal ausgewichen werden muss. Ein schöner Erfolg.
Dienstag: B. hat einen Leserbrief zum Thema „Außenschwimmbereich in der neuen Therme“ geschrieben. Die Reaktion darauf beschäftigt sie sehr.
Ich schaffe es den Schuhkasten im Keller bis auf zwei Säcke leer zu räumen. Emma ist da und bekommt ebenfalls einige Paare mit nach Hause.
Mittwoch:
doch noch 2 Säcke mit Schuhen aufgetaucht...
Nach einer Laufrunde mit Peter ins Racers. D. kommt mir ihrem Peter nach, kurz danach B. die vorher bei einer Sitzung war. Zu Stunden später noch H.
Um halb 11 kommt auch noch mein FF Kamerad K. der sich wieder bemüßigt fühlt eine Runde auszugeben.
Sehr amüsante und offene Runde, es tut gut Freunde zu haben.
Der GF vom Warmbad ist auch im Racers, B. spricht ihn an. Er meint jetzt kämen auch noch die Apnoe Taucher und hätten auch gerne ein Becken ...(ha ha, da haben wir aber gelacht)
Nein, im ernst, es ist einfach zu wenig Frequenz für ein Freibecken etc. etc.
Es scheint wieder der übliche Experteneffekt zu sein: man verlässt sich darauf was die Experten über zukünftige Besucherströme aus Slowenien und Italien von sich geben. Was der direkte Steuerzahler (die/der VillacherIn) möchte ist eigentlich ziemlich egal.
Danach gibt es dann (so wie bei Euro) das böse Erwachen, wenn doch nicht alles so eintrifft wie die "Experten" es prognostiziert haben.
Donnerstag: B hat einen Termin in St. Jakob, ich gehe mit den Kleinen (und Emma) zum Reitstall. Sie dürfen tatsächlich alle auf Julias Pferd eine Runde machen. Anschließend müssen wir Alina zur Probe in die Stadt bringen. Während wir noch am Essen sind ruft sie schon wieder an und meint, dass sie schon abholbereit ist...
Ines gibt mir den Sack Schuhe den Emma am Dienstag mitgenommen hat wieder mit. Sie hat selbst genug davon und möchte gar nicht daran denken müssen, welche Schuhe wann passen könnten.
Elena am Freitag Mittag: sie stürmt herein und sieht das Essen: "ich will auch Nudeln!!!"
Ich: "Du hast ja sicher bei Birgit schon gegessen"
"ja, aber keine Nudeln..."
Ihr Wunsch zum Sugo: "für mi mit ohne Sauce..."
Am Nachmittag "Hausarbeiten" und beladen des Traktors für Samstag.
Fußballl wieder in Faak am Kunstrasenplatz, dieses mal nur 11 Spielers.
Zuerst geht meine Mannschaft klar in Führung, als sich Joe verabschiedet und Gernot O. zu den anderen wechselt, wendet sich das Blatt. Sie holen Tor für Tor auf und gewinnen schlussendlich mit 2 Toren Vorsprung.
Wir schaffen es leider nicht die Taktik nach dem Wechsel umzustellen, und verlieren das Spiel in der Verteidigung.
Beim Pranger gibt es zuerst einfache Kost, dann aber wieder einmal große Käseverteilung, da Andi in der Fastenzeit keinen Alkohol trinkt, und zusätzlich seine Buben dabei hat, wird es allerdings nicht all zu spät.
Samstag:
Um halb 9 fahre ich mit dem Traktor in die Stadt. Wir von ATTAC Kärnten wollen natürlich auch unseren Beitrag zur heute in allen Hauptstätten Europas statt findenden Veranstaltungen leisten. http://www.28maerz.at/
Es kommen ATTAC Freunde aus Osttirol extra auf Besuch, und aus Klagenfurt ein paar junge KommunistInnen.
Allerdings stellen auch die alten Villacher Kommunisten ihren obligaten roten Sonnenschirm in der Nähe unseres Infostandes auf, was zu einer sofortigen Zuordnung von uns durch das Publikum führt...
Faszinierend ist die Polizeipräsenz. Schon als wir auspacken kommen 3 Polizisten in Zivil und möchten die Bewilligung der Veranstaltung sehen.
Zeitweise sind bis zu 6 Polizisten anwesend (Zivil, Staatspolizei und in Uniform) und übertreffen so die Anzahl der Aktivisten...
Der alte Traktor macht die Menschen viel glücklicher als unsere Informationsarbeit. Glücklich sind auch die Musikantenl, die so zu einem quasi bewilligten Spielplatz kommen, indem sie einfach so tun als würden sie zu uns dazu gehören.
Es ist wahrscheinlich das letzte mal das ich so etwas gemacht habe, es ist kaum jemand für das Thema zu interessieren, von denjenigen die stehen bleiben kennt man ohnehin die meisten.
Zu Hause fahren B. und ich nach dem Mittagessen in den Wald und Arbeiten ein paar Stunden lang den Schneebruch des Winters auf. Genau an der Stelle, an der ich im Vorjahr den Wald durchforstet habe...
Danach bin ich fertig, zum Glück gibt es Bier und Jause bei Ines.
Als ich mit ihrem Schwiegervater eine gepflegte Diskussion über die Slowenen in Kärnten beginnen möchte, merkt man sofort wie die Frauen besorgte Blicke aufsetzen um nur ja keinen Streit aufkommen zu lassen. Und alle hoffen weiter, dass sich das Thema "irgendwann" von alleine lösen wird...
Am Abend möchte sich B. den Kommisario Brunetti ansehen, wir schauen statt dessen zum x-ten male Space Cowboys, immer wieder ein guter Film.
Sonntag: es schüttet, wie bereits vor einigen Tagen angekündigt. Wir nutzen den Vormittag zum Aufräumen, und
fahren zu Mittag zum großen Familienessen zum Tschebull, es ist Alinas offizielles Geburtstagsessen. B. hat zwar gemeint es hätte keiner der Verwandten Zeit, aber es sind alle da. Sehr gutes Essen, das bis halb vier dauert.(Woche 12)
Am Montag kommt die neue Tischlerin. Wir besprechen mit ihr alles durch, dass wir schon mit dem anderen Tischler besprochen haben, der sich aber leider nie wieder gemeldet hat. Sie verspricht schon nächste Woche einen Kostenvoranschlag zu schicken.
Mit den beiden Kleinen im Raum um ein wenig Gymnastik zu machen. Es ist aber fast unmöglich, sie wollen nur spielen. Bei den Situps legen sie sich hinter mich, Elena kuddert jedes mal los, wenn ich auf ihr zu liegen komme.
Anschließend bin ich der Zirkusdirektor und sie Ponys, Tigers und Löwen...
Dienstag: eine Runde laufen, zum Ausschwitzen schraube ich die restlichen Bretter auf die Terrasse.
Ich stelle die Verkabelung der Lampe im Stiegenhaus fertig, Alina hilft mir dabei, nachdem ich sie davor sehr harsch vom Fernseher weggejagt habe. Kellerkasten aufräumen.
Dann versuche ich noch die defekte Pumpe im Heizraum zu reparieren, damit der Schwiegervater schön warm hat wenn er wieder zurück kommt.
Er ist wie im Vorjahr zum "Zuckereinstellen" in Laas. B. war ihn heute mit den Kleinen besuchen.
Bei der Hinfahrt hätte sie beinahe einen Crash auf der Autobahn. Bei uns wird tatsächlich wie angekündigt der Lärmschutz verbessert, deshalb ist Baustelle mit Stopptafel. B. hat nichts gesehen, und so fast einige andere Autos die mit 100kmh daher kamen "übersehen"....
Wir reden kurz über die verdrängte Gefahr "Verkehr".
B. hat Schwammergulasch mit eingefrorenen Eierschwammerl gemacht. Schmeckt hervorragend, nur den Schwammerln ist das einfrieren nicht bekommen sie sind zäh.
Am Abend Report mit Bügeln.
Bei Kreuz und Quer ein Bericht über Michael "Miguel" Nothdurfter, einem Jesuiten der in Bolivien einen sehr eigenen Weg ging.
Mittwoch:
erster Frühlingsversuch mit Chiara und dem Rad durch den Ort zu fahren. Viele Tränen, sie ist noch total unsicher, traut sich nicht bergab fahren, flennt bei jedem kleinen Problem.
Besprechung bei ATTAC bzgl. dem Aktionstag 28.03.
Wir werden uns in Villach wieder einmal aufstellen. Dieses mal ist aber das Ziel klar, es geht darum die Basis zu verbreitern. Wir werden als "Krisenberater" auftreten, und so versuchen neue Leute kennen zu lernen.
Bei der Besprechung ist der zweite Mann dabei, der bei der Entwicklung des Elektroautos Hotzenblitz dabei war. Wir reden danach noch in einem Lokal über das Thema, er ist sehr zuversichtlich, dass jetzt die Zeit der Elektroautos gekommen ist.
Am Donnerstag möchte B. ins Warmbad, ich lasse mich erweichen und verzichte auf meinen Philoabend. Ich laufe zum Warmbad, das Maibachl rinnt!
Dieses mal sind nicht so viele Leute in der Sauna, es ist halbwegs angenehm. Allerdings ist die "Aufgusskultur" für mich sehr nervend. Alle stürmen knapp vor dem Aufguss in die Kammer, setzten sich dann auf die untere Stufe und beginnen zu reden. Wenn man vorher schon eine viertel Stunde dring gesessen ist, wird es bis zur "Damenspende" ziemlich lange in der oberen Reihe.
Freitag: Firmenskitag. Es ist Eiskalt, ich bin heilfroh dass ich meinen Gesichtsschutz mitgenommen habe.
Samstag: auf der blutigen Alm ist es wunderschön aber kalt wie am Nordpol. Ich überlege kurz ob ich überhaupt weiter fahren soll, nachdem ich aber auf der anderen Seite einmal gefahren bin ist an ein schnelles Aufhören nicht zu denken. Es sind herrliche Verhältnisse wie schon so oft hier am Samstag.
Die Mädchen waren im Atrio und haben sich ziemlich ausgestattet, die Kleinen haben neue (Zwillings-) Badeanzüge.
Zu Hause ist umstechen und aussieben des Komposthaufens angesagt. Wir keppeln die
Danach bringen wir noch mit der Lisa (der kleine Traktor) die Sträucherschnitte in unsere "Waldkompostanlage".
Es ist aber auch in Villach viel zu kalt, nur 5 Grad und strenger Wind zu Frühlingsbeginn.
Sonntag:
herrliches Bergwetter, wir können die Kids bei Ella lassen und gehen auf den Loussari.
Wir sind nicht die einzigen, aber es zahlt sich aus. Wunderbares Panorama und herrlicher Sonnenschein. Es hat so viel Schnee wie ich noch nie im Leben gesehen habe. Von manchen Almen schaut nur mehr der erste Stock heraus, oben im Dorf kann man durch den Schnee auf den Dächern spazieren gehen.
Das Essen auf der herrlichen Sonnenterasse dauert zwar etwas, wir lernen dabei aber sehr nette Villacher kennen, und erfahren Dinge aus dem Leben unserer Nachbarn die wir nicht gewusst haben. (nicht negativ gemeint)
Bei Ella gibt es Profiterol zum Kaffee (in Tarvisio gekauft).
Am Abend baden die Kleinen, natürlich mit dem neuen Badeanzug.
Montag: ich laufe eine Runde, bin aber nicht so richtig gut drauf. Am Abend teste ich noch einmal die PC Aktivboxen mit einem Batteriepaket dass ich von Rainer bekommen habe. (Im OP Bereich wird alles nach der Operation weggeworfen, weil die Gefahr besteht dass es unsteril geworden ist. Unter anderem jedes mal 12 x 1,5 V. Batterien....)
Ich komme endlich wieder einmal ein wenig zum Lesen.
Dienstag:
Unglaublich wie viele Schrauben das sind auf der Terrasse....
Dort wo ich den Schnee aufgeschaufelt habe, kann ich allerdings die Bretter immer noch nicht befestigen.
Die Kleinen spielen draußen auf dem Trampolin und toben danach auf der Terrasse mit den kleinen Autos herum.
Ich bohre ein Loch in die Stiegenwand um dort eine Lampe zu befestigen (obwohl B. mir mit Klage gedroht hat, wenn ich das mache)
Als die Kinder im Bett sind diskutieren wir fast noch eine halbe Stunde lang die pol. Situation in Kärnten.
Mittwoch: Öl am Herd
Ein 54 jähriger Pensionist wollte sich in der Nacht mal schnell etwas kochen, hat sich dann aber anscheinend doch für den Schlaf entschieden....
Mir hat seine Geschichte allerdings den Schlaf geraubt, weil ich um halb5 aus dem Bett gesprungen bin als die Sirene los gegangen ist. Ich höre sowohl die Tschinowitscher, als auch unsere, und muss schnell genug am Fenster sein um genau sagen zu können welche es ist. Dieses mal war es die Tschinowitscher. Man schläft nicht mehr so schnell ein, wenn man einmal auf einem entsprechenden Adrenalinspiegel ist.
D. meint am Abend im Racers, dass es relativ häufig vorkommt, dass jemand mitten in der Nacht sich noch etwas gönnen möchte, wenn er nach Hause kommt. Ich halte es eher für eine Ausrede für die Versicherung.
Mit Peter diskutieren wir am Abend die Wahl bzw. die möglichen Auswirkungen.
Er ist wieder einmal so weit dass er meint er würde sich in Zukunft nicht mehr darüber aufregen.
Außerdem ist er nicht sicher, ob er wirklich für den Rest seines Lebens in Kärnten bleiben möchte.
Beim Philoabend geht es am Donnerstag um Tibet, zwischendurch machen wir aber immer wieder kurze Abstecher. Danach erstmals auf ein Bier. Es gibt sofort eine heftige Diskussion. Es ist in diesem Land anscheinend unmöglich eine linksliberale Haltung zu vertreten, ohne sofort Schimpftiraden auf die gleichmachenden Sozis auszulösen.
Die jungen Frauen überlegen ob es nicht besser wäre sich ein paar Jahre um Kinder zu kümmern, als sich dem Stress am Arbeitsmarkt auszusetzen...
B. meint zu Hause, dass es für sie auch ein Rückzug ist, wenn sich junge Menschen mit Philosophie beschäftigen, statt wie seinerzeit in der Au gegen ein Kraftwerk zu protestieren...
Die große Krise scheint nicht gerade eine Renaissance der Sozialdemokratie auszulösen, ganz im Gegenteil sie scheint eher zu einem neuen Biedermaier zu führen.
Freitag:
da wir erst um 18:00 spielen, habe ich den ganzen Nachmittag Zeit für arbeiten auf der Terrasse etc.
Das erste Spiel das ich heuer verliere, leider sehr ungleiche Mannschaften, wir haben 2 Nichtstürmer, und stellen unsere Mannschaft dummerweise nicht um.
Beim Pranger wird der Geburtstag von Joe gefeiert, er lässt sich nicht lumpen, es gibt Schnitzl und danach sogar noch eine Torte von Angela. Mark löst seine Wettschulden ein (er hatte um 5 Liter ital. Rotwein gewettet das SP und Grüne gemeinsam über 50% haben werden) wir haben ausreichend zu trinken, es wird 12 bis ich nach Hause kommen.
Samstag:
den ganzen Tag schöpfen, zu Mittag gibt es ein herrliches Gulasch von B.
Am Nachmittag fahren wir eine Runde mit dem Traktor.
Am Abend besuchen wir wieder einmal das Warmbad. Wir kommen aber zu spät hin, es ist eher stressig, und die Sauna jedes mal so voll, dass ich gar nicht mehr versuche zum Aufguss hinein zu kommen.
In der anderen Sauna sitzen 2 Männer und reden miteinander. Der eine sondert die üblichen Vorurteile über das Ausland ab, (verpackt in eine Geschichte die angeblich sein Sohn erlebt hat) und der andere gibt ihm überall recht.
Elena im Bad nachdem sie im Sprudelbecken Wasser in die Augen bekommen hat:
"I brauch a Handtuach"
Ich meine zu ihr, dass sei ja nicht so schlimm, und jetzt sind wir auch weit von den Handtüchern entfernt.
Sie schaut mich ernst an und meint:
"a Handtuach hab I gsagt...."
B. und ich sitzen danach noch bis 12 zusammen und diskutieren.
Ich entwickle Theorien zu den Menschen im Lande, und was sie von anderen Bundesländern unterscheidet.
Sonntag:
Walken mit B. am Vormittag. Wir gehen eine größere Runde (Kräuterhof Wutti)
Unten bei der Gail sehen wir die ersten Mehlschwalben!
Am Nachmittag kommt Heinz vorbei, er ist sehr aufgebracht, und schimpft auf Gott und die Welt. Auch er fängt wieder mit dem Ausländerthema an. Er sieht aber ein, dass er wie so viele Instrumentalisiert wird, und ein Thema wie (zu) schnell fahrende junge Menschen, die jedes Jahr andere junge Menschen mit in den Tod nehmen überhaupt nicht thematisiert wird.
Man stelle sich vor welchen Aufstand es gäbe wenn jemand durch einen "Ausländer" zu Tode käme.
Wenn irgendwo so wie heuer im Lavanttal 2 junge Mädchen auf der Rückbank eines GTI sterben, dann ist das zwar tragisch aber doch irgendwie gottgewollt. "Blitzeis", da kann man halt nichts machen...
Am späten Nachmittag eine Runde Tischtennis mit B.
Sie spielt sehr forsch, hat aber keine Spielerfahrung.
(woche10)
Ich laufe eine Runde am Montag und habe mir vorgenommen dies zumindest jeden zweiten Tag zu tun. Wir werden sehen wie ich dazu komme, und wie ich es schaffen werde.
Am Abend möchte ich mit B. die Wahl diskutieren, aber andauernd drängt sich ein Kind zwischen uns und möchte mit dem Handy spielen oder Turnen.
Ich habe allerdings vorher schon mit den beiden gespielt und reagiere ziemlich unwirsch, was zu viel beleidigt sein und Flennerei führt.
Elena fällt erstmals beim Turnen herunter direkt auf meinen Kopf....
Dienstag:
Ich fülle die restlichen Hackschnitzel mit der Scheibtruhe nach, es sind allerdings immer noch an die 10-15 Fuhren oben.
Wir haben tatsächlich eine Polizistenattrappe aufgestellt bekommen....
Leider hat er nur eine relativ kurze Lebensdauer
Mittwoch:
Elena hat ins Bette gemacht. Sie weigert sich geduscht zu werden so lange die Mama da ist. Danach schnappe ich sie einfach und stelle sie unter die Dusche. Sie leistet keinen Widerstand.
Beim Frühstück möchte sie eine Semmel mit Streichkäse. Irgendetwas passt ihr dann nicht, sie setzt ihren "bin leidigt Blick" auf, und will zu Julia und Chiara laufen.
Ich lasse sie auf dem Sitz sitzen bis sie zumindest ein paar Bissen gegessen hat. Erziehungsarbeit ist nicht so einfach...
Es regnet zur Abwechslung wieder einmal und ich komme nicht zum Laufen, gehe aber mit den Kleinen in den Raum zum trainieren.
Am Abend Racers mit D. und Hannes J.
Donnerstag:
Der Kurs fällt aus, außer mir hätte niemand Zeit.
Es regnet schon wieder, am Wochenende soll es schön werden!
Freitag:
es schüttet, und der Kunstrasenplatz auf den wir uns so gefreut haben steht unter Wasser. Andi sagt das Training ab, weil er meint wir bekommen nicht mehr genug Spieler für den Nachmittag zusammen.
Ab 4 klart es aber auf, und B. walkt mit ihren Freundinnen bis Drobollach, während ich mit den Kleinen zu Hause sitze und eigentlich auch schon darauf brenne mich bewegen zu können.
Am Samstag kommt "der Maler" zu uns um unseren Wohnbereich zu sanieren. Es ist ein Volkschulkollege von B. aus Drobollach. Ich bin kurz nach 8 allerdings schon auf den Dobratsch unterwegs.
Es hat ab 1200m herrlichen Schnee, ab 1500 dann allerdings so viel, dass ich das letzte Stück beim 9er Lift große Schwierigkeiten habe hinauf zu kommen. Die Bäume hängen schwer mit Schnee, und ich überlege ersthaft ob es nicht besser wäre den Wald zu meiden. Oberhalb der Waldgrenze dann sehr starker Wind, es ist entsprechend abgeweht.
Erstmals habe ich am Dobratsch Angst vor Schneebrettern und fahre über die ehemalige Lifttrasse wieder ab.
Zum Mittagessen bin ich schon zurück und kann davor sogar noch einkaufen und bei Andrea auf einen Kaffee vorbeischauen.
Am Nachmittag stehen diverse Arbeiten am Programm, ich beginne wieder die Terassenbretter festzuschrauben, ein Teil liegt allerdings immer noch unter Schnee.
Die "Dornrosen" sind der Event des heurigen Frauentages in Villach. Ein sehr amüsanter, kurzweiliger Abend mit sehr vielen Frauen.
Am Sonntag ist Familienmesse, mit Vorstellung der Erstkommunikanten. Die Firmlinge sind auch geschlossen da und haben eine "Fastensuppe" zubereitet, die nach der Messe gereicht wird.
Man spürt laufend wie der Pfarrer seine liebe Not mit den vielen Kindern hat. Sie lachen allerdings nur als er versucht mit ihnen zu schimpfen.
(woche9/2009)
B. geht noch zur letzten Faschingssitzung, ich bin fertig vom Wochenende und froh dass ich auf die Kinder schauen kann...
Dienstag: Raum aufräumen, Loch in den Boden stemmen um festzustellen wie tief der Estrich ist.
Schöne Diskussion mit B. (die Kleinen schauen sich einen Film an)
Sie beklagt dass es Idealisten im Villacher Gemeinderat gibt, doch die Opportunisten das Sagen haben und zusätzlich bei der Wahl die meisten Vorzugsstimmen bekommen werden.
Wie immer zum Schluss das einzige mal im Jahr meine Lieblingsbiermarke in der Fernsehwerbung...
Mittwoch:
mein erster "Heringsschmaus" im Leben. H. und K. sagen wegen ihrer Katze ab. Die C.s haben andere Termine.
Peter und D. kommen jedoch, ich habe 4 verschiedenen Heringssalaten gekauft, die alle ausgezeichnet schmecken. Ines schaut mit den Kids vorbei.
Donnerstag:
der Rauchfangkehrer meint, dass wir bisher nur 2 Öfen angemeldet hatten. Unser "Rauferle" hat es anscheinend sehr gut gemeint mit uns.
Erster Frühlingslauf! Die Gail hinauf ist zwar noch überall Schneeauflage, auf der anderen Seite ist alles trocken.
Die 5 Km sind kein Problem, allerdings laufe ich sehr langsam.
Sitzung der Kinderfreundinnen bei Ines. Die Obfrau bedankt sich überschwänglich für den Faschingssonntag. Es werden gleich die nächsten Termine festgelegt. Das Palmbuschenbinden werden wir aus Schmutzgründen bei uns am Stadl machen.
Philoabend in der Stadt. Wir sind zuerst nur zu dritt, dann kommt Andreas noch dazu und bringt Apfelsaft gespritzt mit, passend zur Fastenzeit...
Freitag:
Wir sind alle froh dass sich niemand verletzt.
Danach ist der aktuelle Vorstoß der Unterrichtsministerin (Lehrer sollen 2 Stunden mehr "arbeiten") neben der bevorstehenden Wahl das Hauptthema. Mark und Ernst sind mit der Lager in Carinthia alles andere als glücklich, die Vorschläge etwas zu ändern reichen von Steuerboykott bis Verkauf an die Steiermark.
Samstag:
In der Früh macheln, am späten Vormittag in die Stadt wo der Wahlkampf in seiner Schlussphase wütet. Es ist fast unmöglich keinen Kugelschreiber oder kein Feuerzeug geschenkt zu bekommen. Wir treffen Mark und trinken mit ihm einen Cappuccino. B. sitzt das erste mal an diesem Vormittag. Der Bezirkssekretär geht vorbei und meint das unten fast keine Leute mehr stehen, was kein Wunder ist wenn alle irgendwo herumsitzen...
Am Nachmittag beginnen wir mit typischen Frühjahrsarbeiten, es ist herrlich warm in der Sonne.
Um 5 schaue ich auf ein Bier zu L. in den Reitstall. Sie ist sehr zufrieden mit ihrer persönlichen Entwicklung in den letzten Monaten und sieht die Krise auch eher als Chance.
Der Reitstall präsentiert sich als Arche Noha. Neben den Mädchen mit ihren Pferden gibt es einige Hunde und mehrere Katzen.
Am Abend fahren wir zu Olivers Geburtstagsfest. Es gibt herrliche italienische . Jause, und chilenischen Cabernet Sauvignon dazu. Elisabeth macht eine Blitzumfrage: "stellen sie sich vor morgen wären Wahlen..."
Sonntag:
B. ist ab halb 8 bei der Wahlkommission im Krankenhaus. Ich liefere die Kids bei Ernst und Michaela ab und fahre nach Kanin zur Frühjahrswanderung auf die Arichwand. Ich parke direkt hinter Ella und Gernot...
Die Gedenkwanderung ist sehr nett und international, viele Slowenen, einige Italiener, ich hätte nie gedacht, dass so viel Menschen hinauf gehen. Als ich vor der Gedenktafel stehe muss ich mich ziemlich zusammenreißen.
Da brennen gerade einmal 2 Kerzen, wo einige Menschen im Kampf gegen ein tyrannisches Regime ihr leben lassen mussten.
Die Stimmung auf der Rossalm und später unten im Tal ist ausgezeichnet, wenn das Essen bei Michaela nicht auf mich warten würde....
Köstliche Lasagne und Kaffee und Grappa danach. Ernst meint, er geht wieder zurück nach O.Ö. wenn sie mehr als 40% machen.
Auf der Heimfahrt schlafen die Kleinen ein, ich fahre mit den beiden Schlafenden sogar noch zum Wählen.
Um halb 5 dann zur traditionellen Wahlnachbetrachtung in die Galerie Unart.
B. weiß schon, dass es nicht gut aussieht.
Damit hätte wohl niemand gerechnet.
Es wird gleich danach heftig diskutiert und kräftig mit den Köpfen geschüttelt. Ernst schickt ein SMS, Peter ruft an, H. und Klaus kommen auch noch in die Unart. Im Fernsehen sehen wir einen beim BZÖ jubeln der im Vorjahr noch mit uns beim "Gabyfest" war.
Wir bleiben bis 8, dann fährt B. mit den Kids nach Hause und wir schauen noch zur "Wahlparty" des BGM.
Dort ist die Stimmung auch nicht gerade am überkochen. Der Alkohol lindert ein wenig den Schmerz, es gelingt H. und mir nicht D. davon abzuhalten sogar (nach 6 Wochen!) eine Zigarette zu rauchen.
Heinz möchte wieder eintreten, und verspricht seine Teilnahme an der 1. Mai Rally.