(Woche33)
MO: Leo und Doris machen diese Woche Urlaub am Ossiachersee und kommen am Abend vorbei. Wir sitzen zuerst auf der Terasse zusammen, und fahren danach noch auf einen Sprung zum See.
Zu Hause wird später noch versucht Gstanzln für den Kirchtag zu dichten. Nicht so einfach wie es aussieht...
DI: ich muss mein Auto in die Werkstätte stellen. Die Vorderbremse auf der rechten Seite ist mehrmals schon nicht mehr aufgegangen, heute Früh auf der Autobahn. Ich habe die Panik bei der Heimfahrt, dass sie plötzlich voll blockiert und das Auto voll nach Rechts zieht. Bei der Wartezeit auf B. kaufe ich noch schnell einen Kompressor.
Wir bestellen Pizza und speisen gemeinsam am Stadl. Peter lässt es sich nicht nehmen zu zahlen. Er hatte letzte Woche Probleme in Italien (Passport der Freundin gestohlen), wir haben versucht zu helfen.
MI: Leo ist wie besprochen um 5:45 bei mir um noch einen Kaffee zu trinken.
Kurz nach 7 starten wir dann vom Plöckenpass auf der Italienischen Seite in Richtung des Klettersteiges "senza confini" auf den Collon. Nach einer halben Stunde kommen uns leichte Zweifel, ob wir eigentlich am richtigen Weg sind. Das GPS von Leo ist nicht wirklich hilfreich, wir beschließen umzukehren. Wieder auf der Passhöhe finden wir den Weg auf der österreichischen Seite...
Beim Anstieg zum eigentlichen Klettersteig dann herrliches Kalkgelände.
Der Klettersteig beginnt so
steil, das man schon nach wenigen Metern nicht mehr umkehren möchte, sondern nur hinauf und möglichst schnell durch.Aber es zieht sich...
300 Höhenmeter brauchen Zeit.
Es dauert fast bis zum Ende des Weges, bis ich die entsprechende Sicherheit gefunden habe, und mich auch einfach voll auf das Stahlseil verlasse.
Einige Male habe ich ziemliche Probleme beim Umhängen, auch Leo gesteht zu dass der Steig sicher nicht zu den einfacheren gehört.
Oben angekommen ist die Sicht suboptimal, wir gehen nicht zum Gipfel. Beim Abstieg über einen alten Kriegsweg sind wir plötzlich wieder verunsichert, über eine steile Schotterrinne gelangen wir dann allerdings gut auf der italienischen Seite nach unten.
Das Bier im ersten Gasthof schmeckt hervorragend...
Am Nachmittag hole ich mein Auto ab, er konnte die Vorderbremse tauschen, und hat das aus Sicherheitsgründen auch gleich auf der anderen Seite gemacht. Das kostet allerdings eine Kleinigkeit...
Am Abend mit Peter (Leo und Doris kommen nach) zum Heurigen nach Landskron.
Sehr gute Stimmung, wir treffen auf Robert G. der dort gerade Sprechtag hat.
DO: Biereinkauf beim Merkur, Elli fährt mit und tut irrsinnige gschaftig herum. Sie ist der Star wenn sie alleine ist....
Sie verblüfft mich dann aber als sie die Biere in der Bierkiste zählt uns meint ich hätte 20 Biere gekauft.
B. hat den ganzen Tag schon ihre saure Suppe gekocht, und wie jedes Jahr Angst das viele der geladenen Gäste nicht kommen werden.
Ich stelle die Tische am Stadl auf. Emma übernachtet wieder einmal bei uns.
FR: grandioses Spiel. Ich kann zuerst zwei Tore auflegen, dann Lärchi durch die Beine schießen, danach mit dem linken Fuß so genau ins Kreuzeck schießen dass der Ball wieder herausspringt, und schlussendlich zum 10:9 (schon wieder..) nach einem Steilpass über das ganze Feld einschießen. (Gedankenübertragung mit Tommi, der gesehen hat dass ich in Richtung Tor spaziere...)
Danach Vorkirchtag beim Melcher, der heuer aber eher schwach besucht ist, bzw. sich die Leute am großen Platz mehr verlaufen.
Kirchtag!
Die Kirchtagsmesse ist von Seitenaltar aus sehr angenehm.Elena ist in der Kirche sehr interessiert. Wer den der Herr am Kreuz sei. "Ist der so ähnlich wie der „Jesus Christ Superstar?"
Zu Mittag kommen viele der Eingeladenen (wie erwartet) nicht (kein Chormitglied), aber auch mit den "Stammgästen" wird der Tisch schön gefüllt.
Bis zum Kufenstechen sind alle schon bester Laune, ich mache den Fehler eine der wunderschönen Ikea Lampen mit einer Eisenstange herunter zu schlagen. Die Glassplitter verteilen sich im ganzen Hof, Peter schimpft mit mir, seine Mutter war einmal so schwer verletzt worden.
B. und Ines werden beim Kufenstechen umjubelt. Sie haben sogar den Sieg vor Augen, leider schlägt Ines nicht fest genug zu.
(die Zwischennummer mit Gstanzln und davor einem tiefen Zug aus dem Heliumballon wäre mir unter normalen Umständen peinlich, dank Alkohol dann aber kein Problem)
Der Abend wird bunt und sehr feucht. Es ist wunderschönes herrliches Sommerwetter und das Bier schmeckt hervorragend. Als Peter und ich vom gemeinsamen Pinkeln vor unserem Haus zurück kommen treffen wir auf eine Frauenrunde die sich gleich auf einen Schnaps auf den Stadel einlädt.
Von da an wird meine Erinnerung lückrig, ich weiß nur noch das wir noch einmal hinauf zum Kirchplatz sind, dann wieder hinunter. Ich lästig bin zur Nachbarin die so schnell wieder gehen möchte und als Grund anführt dass sich die Mutter Sorgen macht (sie ist knappe 50). Als B. und Alina um halb12 den Traktor holen (sie fahren dazu im Dirndlkleid mit den Skootern durchs Dorf) gehen wir noch einmal gemeinsam zum Moser unter dem Titel "Saving Private Königs". Er wurde zuletzt gesehen als er Peter und mir extra 2 Biere auf den Stadl nachbrachte....
Wir finden ihn nicht, treffen allerdings noch auf eine lustige Dorfrunde und den Sexperten der B. spannende Geschichten erzählt die hier leider nicht wiedergegeben werden können...
Angeblich sind wir um halb 2 schon nach Hause, ich weiß allerdings noch genau, dass ich ein halbes kleinen Bier stehen gelassen habe, was sonst nicht meine Art ist...
SO.: mir ist nicht gut. Ich gehe nicht zur Messe für Albina, und bin nur um 12 kurz zum Essen am Stadl. Die Verwandten sind heute alle da. Am Nachmittag lege ich mich wieder hin, erst am Abend fahre ich eine Runde mit dem Rad.
Vorbereitungen für die Reise.
(woche32)
MO: die Kinder spielen im gr. Raum, ich versuche unseren PC zum Laufen zu bringen.
DI: ich laufe eine längere Runde, B. ist mit den Kids im Kino!
Am Abend fahren wir noch mit den Rädern durchs Dorf. Elena die sehr stolz darauf ist mit den Stützrädern fahren zu können, versucht eine ganz enge Kurve zu fahren und fällt dabei um. Bittere Tränen als sie sich schon wieder am Knöchel verletzt, den sie seit einer Woche blutig schlägt.
Danach spielen wir noch Tischtennis, meine Schwester Gerda erinnert mich daran, dass wir ja früher sehr oft gemeinsam gespielt haben. Sie hat auch wirklich einen sehr ähnlichen Stil wie ich, versucht jeden Ball zu schneiden.
MI: nochmals Grillen, dieses mal nur Würstel und Fleisch. Die „depparten“ Briketts sind sehr schwer in Gang zu bringen, aber es gelingt mir in entsprechender Zeit ein Essen auf den Tisch zu bringen...
Im Racers treffe ich eine Bekannte vom Reformkongress und ihren Vater. Wir diskutieren die aktuelle politische Lage.
DO: B. ist mit den Kids beim alljährlichen Theater im Schloss Porcia. Ich nutze die Gelegenheit und fahre mit dem Rad in die Schütt. Da auf der anderen Flussseite noch die Sonne scheint, fahre ich kurzerhand mit dem Rad über eine Furt. Es ist herrlich hier, leider mit kleinen Kindern schwierig zu erreichen.
B. spricht später zu Hause um halb8 davon noch in die Stadt zum „Sommeropenairevent“ zu fahren. Als sie um 20 nach 8 immer noch die Kinder nieder legt gehe ich mit Gerda TT spielen. (Vor lauter Freude wie gut sie noch spielt, hat sie sich sofort einen eigenen Schläger gekauft)
Um 5 nach 9 steht B. plötzlich da und will in die Stadt fahren. Ich verweigere.
Chiara ist immer noch krank und schnarcht in der Nacht mit ihren geschlossenen Bronchien so stark dass es kaum auszuhalten ist.
Über Schusssachverständige Experten wird in der ZIB2 gesprochen, die klären sollen wie es zum tödlichen Schusswechsel für einen 15jährigen bei einem Einbruch in einem Baumarkt gekommen ist.
Die Situation mag gewesen sein wie sie wolle, erschreckend in diesem Land ist nur, dass sofort die allgemeine Meinung vorherrscht: „die Burschen sind selbst Schuld, wenn sie sich in Gefahr begeben...“, und jeder der nur leise anmerkt, dass es schon etwas seltsam ist, wenn der angeschossene Mittäter sofort einvernommen wird, die Polizisten aber 2 Tage Ruhe benötigen (...), wird als hoffnungsloser „Gutmensch“ belächelt.
FR: Nach dem Fußball lädt uns Angela auf eine Saure Suppe ein. Beim See lädt mich der "Nolte" auf einen Ramazotti ein. Bei Manfred sind viele auf einen tollen Saxophonisten und einen schönen Abend auf der Terrasse eingeladen.....
Es sind viele Freunde und Bekannte da, die tolle Stimmung wird auch durch einen mitternächtlichen Regen nicht getrübt.
(B. machte zu Hause auf beleidigt, weil ich schon wieder weggehe und tut so als würde sie brav bei den Kindern bleiben. Dabei geht sie mit Elena am Abend noch zu einer Vernissage ins Parkkcafe)
SA: eigentlich wollten wir zu Heinz Zak und seinem Slacklineunterricht zum Weissensee fahren. Es wäre aber einfach zu stressig, wir entscheiden und statt dessen für Hausarbeit....
B. zeigt wieder einmal dass sie statt gesagter 2 Stunden auch 4 Stunden ausbleiben kann und bestätigt meine sämtlichen Vorurteile bezüglich ihrer Verlässlichkeit.
Einkaufen, Kochen, um halb 4 fahren wir zu D.s Geburtstagsfeier in die Schütt.
Wirklich ein toller Platz mitten drin, sehr nett, auch ihr schöner Bruder mit seiner schönen Frau ist dabei, wir vereinbaren einen Besuch bei ihnen.
Als wir um halb9 heimfahren kommen wir in einen Gewitterregen, an der Gail geschützt durch den Dobratsch gibt es allerdings kein Problem für die Restgruppe, wie wir am nächsten Tag erfahren.
SO: um 4 hören wir plötzlich laute Rufe. Es ist der Schwiegervater der in unserer Küche steht und stark aus der Nase blutet. Er hat nach seinem leichten Schlaganfall blutverdünnende Mittel genommen und diese wirken wirklich....
Es gelingt B. nicht die Blutung zu stoppen, sie holt die Rettung.
Ich wische das Blut am Boden und im Stiegenhaus weg, schaue einmal kurz hinunter.
Sie wischt danach noch unten auf, und bildet sich ein sie muss danach noch seine Zähne und Pyjama nach KLU bringen...
Wir schlafen bis 10
kleine Radtour mit B. um 12.
Essen erst um halb 3
Werkeln, am Abend Ausflug zum Simply Red Konzert mit dem Schiff nach Maria Wörth.
Fast der gesamte Chor ist dabei, am Schiff gibt es sogar gratis Brote mit Aufstrichen, und jede Menge kleine Biere. Beim Konzert selbst sind viele Boote (Motorboote, Elektroboote, Kajak, Ruderboot, Tretboot, Ausflugsschiff, Linienschiff)
Vom Konzert selbst sehen wir nicht all zu viel, bis auf ganz kleine Männchen in der Ferne. Es werden außerdem „Blendscheinwerfer“ aufgeboten für die Zaungäste...
Gegen Schluss des Konzertes (welches eh nett war...) beginnt es zu Schütten, der Käpten (ein sehr origineller Typ) dreht ab und fährt relativ schnell retour in Richtung Velden.
Aus den Boxen dröhnt "Bad Moon rising", wir vom Chor singen natürlich lauthals mit, die Stimmung steigt.
(woche31)
MO: ich richte die Bretter bei der Jauchengrube. Die alten stellen sich zwar als noch recht gut heraus, ich möchte dort aber sicher kein Risiko eingehen.
Bügeln auf der Terrasse. Herrliches Wetter, herrliche Fernsicht. Nur der stetig laufende Traktor vom Hoislbauer (Holzspalten) stört ein wenig die Idylle.
Emma ist am Abend bei uns und bleibt gleich über Nacht...
DI: als ich nach Hause komme ist Emma immer noch da, sie war den ganzen Tag
Die Kinder gehen dann alle zu Ines, wir fahren in den Wald. Es gelingt uns den großen Baum den Michi geschlägert hat
Am Abend essen wir erstmals Caprese von eigenen Tomaten.
MI: Elena ist krank - Mittelohrentzündung. Sie leidet sehr, Antibiotika hilft.
DO: Kirchtag in Villach. Beim Tanken wünscht mir der Tankwart noch einen schönen Kirchtag. So etwas erlebt man sicher auch nur in Villach, dass es ganz einfach angenommen wird, dass jeder zum Kirchtag geht.
B. ist mit einer Truppe schon ab 17:00 drinnen, wir treffen sie später am Kaiser Joseph Platz im Gasthaus. Draußen pulst das Leben, und eine kleine Damenrunde sitzt dort bei der Suppe versteckt im hintersten Winkel.
Ich mache ein paar spitze Bemerkungen, sie kennt sich sofort aus.
Wir spazieren später über den Hauptplatz, plötzlich bleiben ein paar junge Frauen stehen und fragen ob die Mädchen einen Ballon wollen. Welche Frage...
Elena lässt ihr Herz keine 10 Minuten später aus, natürlich bekommt die Prinzessin ein neues.
Wir treffen nicht so viele Bekannte wie sonst, und sind etwas unruhig, weil der Himmel sehr schwarz ist und es über der Gerlitzen schon heftig blitzt. (wir sind mit dem Rad unterwegs)
D. kommt mit einer Gruppe daher, und es wir doch 10 bis wir zu Hause sind.
SA: Gastkind Lisa bleibt den ganzen Tag noch bei uns, geht mit zum Einkaufen etc.
Wir werkeln den ganzen Nachmittag zu Hause.
Erst am Abend bringe ich sie nach Hause, die Kleinen nutzen die Gelegenheit zu einem Sprung in den Pool, es ist ziemlich heiß.
Die Oma von Lisa kommt vom Kirchtagsumzug und reißt sich mehr oder weniger das Dirndl herunter um auch in den Pool zu springen.
Es wird ein gemütliches nur durch lästige Gelsen gestörtes Beisammensein auf dem Ortschaftsgrund wo seine Mutter schon immer gesessen ist, und wo schon einmal der Blitz in einen Grenzstein eingeschlagen hat....
SO: Alina kehrt endlich heim. Die Freude ist groß!
Nach einem gemeinsamen Frühstück fahre ich mit dem Rad auf einen Sprung zum See. B. war schon (wieder) ganz am Morgen drüben.
Meine Schwester Gerda kommt mir ihrer Familie um bei uns Urlaub zu machen.
Ich möchte für sie mit dem neuen Griller grillen, was nicht so 100%ig klappt. Ganz im Gegenteil, es wird fast zur Katastrophe als die Kinder schon hungrig sind und nicht einmal die Würstel gelingen weil die Grillbrickets ausgegangen sind....
Nach dem Wiederentzünden funktioniert es dann. B. wartet allerdings nicht darauf und geht zu einer Siegerehrung.
Wir wandern nach dem Essen gemeinsam zum Fluss und verbringen einen fröhlichen Nachmittag auf „unserem“ Strand. (niemand sonst würde sich mit Kindern durch dieses Dickicht wagen..
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eine Freundin die ein Jahr in China verbracht hat berichtet mir, dass sie jetzt in Köln plötzlich mein Weblog lesen kann. Die Internetzensur wird dort scheinbar sehr ernst genommen...