(woche29)
MO: nachdem Rocco bereits am Kirchplatz gesichtet wurde, wird die Eingangstür zu seinem Gehege verstärkt.
Wunderschöner lauer Sommerabend, aber sehr unangenehme Nacht:
Chiara bekommt wieder Fieber und braucht ihre Medizin. Später muss sie aufs Klo. Die Gelsen quälen uns, der Stecker wird aktiviert. Elena ist auch gestochen worden, sie braucht den Stift.
Später muss auch Elena aufs Klo (4:45, es wird schon hell....)
DI: endlich wirklicher Sommer mit Temperaturen über 30 Grad.
Christine und Andreas besuchen uns, B. kommt 5 min vor ihnen nach Hause. Sie war mit den Kinderfreundinnen bei einer Stadtführung für Kinder. Tolle Veranstaltung, leider zu wenig Kinder.
Ich grille zum zweiten mal in diesem Jahr, es macht einen großen Unterschied ob man das Fleisch vom Ilge oder vom Billa kauft...
Seit langem wird wieder einmal über die Situation der Ärzte im Krankenhaus gesprochen. Es hat sich in den letzten 15 Jahren eigentlich nichts verändert.
Man könnte jetzt zynisch sagen, das es wenigstens einzelne Bereiche gibt wo alles so bleibt wie in der guten alten Zeit...
Elena wird jetzt krank und schläft schon auf der Terrasse ein.
In der Christine Lavant Straße holt B. die Kleinen ab.
Wir setzen den Weg fort, um 7:15 bin ich dann allerdings wieder zu Hause, kurz umziehen, meine Schwester mit 4 "Kindern" und Mann stehen schon vor der Tür. Wir fahren zum Racers, B. kommt später nach, sie war bei einer Besprechung fürs Kufenstechen
Im Racers gibt es wieder einmal ausgezeichnetes Essen, es gefällt den Verwandten sehr gut, nur ist es im „Wintergarten“ subtropisch heiß. Zu Hause auf die Terrasse sitzen wir dann noch bis 11 zusammen. Erst kurz vor 11 schwitze ich nicht mehr...
DO: FF Sammeln die 2te. Zuerst besuchen wir den wieder sehr frustigen Block, kaum jemand öffnet uns die Tür, wenn doch wird nur sehr wenig gespendet. Dann besuchen wir allerdings die Lesjaks wo wir wieder ganz toll bewirtet werden. Ich fürchte allerdings, wir treffen Raiko heuer zum letzten mal.
Es ist wieder unglaublich heiß, erst das Bier später beim Moser bringt Abkühlung.
Prinzipiell zum Sammeln: es ist faszinierend wie viel man in kurzer Zeit über das Dorf, das Dorfleben und die Dorfbewohner erfährt.
FR: wieder ein 9:10 bei den Moskitos. Wir gewinnen gegen Überzahl. Wegen der Sommerzeit sind nur 11 Spielers anwesend, und einige fahren gleich nach Hause. Angela hat Rippalan für ca. 18 Leute vorbereitet, die Ernst beim
Wir essen so viel von den köstlichen Essen, das wir uns kaum mehr bewegen können. Eine halbe Stunde später gibt es sogar noch eine opulente Nachspeise. Was alle übersehen haben, Robert S. hatte seinen 40iger und lässt sich natürlich nicht lumpen.
Ich sollte eigentlich beim Abschlussessen der Kinderfreundinnen sein, als ich dort ankomme ist niemand mehr da.
Zu Hause erwarten mich 3 kleine Kinder, Elena schläft wieder einmal bei uns. Da es so heiß und schwül ist (es hatte am Nachmittag 32 Grad) biete ich den Kindern an, dass ich für sie das Zelt auf der Terrasse aufstelle.
Sie sind begeistert. Gesagt, getan, kurz nach 10 sind alle im Zelt.
Ich lege mich auf ein paar Matratzen einfach ins Freie.
Ich döse so vor mich hin, es gibt leichtes Donnergrollen, und um halb 12 ein paar Tropfen. Weil auch die Gelsen lästig sind, ziehe ich mich doch ins Bett zurück. Um halb 1 hört man plötzlich ein Kinderweinen. Es ist Elena.
Als es um halb 2 stark zu Regnen beginnt meint B. ich solle auch die anderen evakuieren.
Um 4 kommt dann wirklich eine Gewitterfront. (um einige Stunden früher als gestern am Morgen noch angekündigt, sonst hätte ich kein Zelt aufgestellt...)
SA: Es hat beim Merkur 11 Grad und es schüttet in Strömen. Alina ruft endlich an. Es war mit ihrem Handy nicht möglich im Ausland zu telefonieren. Nachdem B. es freischalten lies, dauerte es noch ein paar Tage bis es wirklich funktionierte. Wir dachten schon der Reiseleiter hätte die Handys abgesammelt...
Am Nachmittag möchte Elisabeth mit den Kleinen ins Kino, sogar B. geht mit, weil ihre Außentermine ausgefallen sind. Aber auch viele andere hatten die Idee. Es gibt keine Karten mehr...
Nach einem Kaffee mit Elisabeth und Oliver fahren wir zu Birgit die zum Sommerabschluss geladen hat. Ich gehe zu Fuß um zumindest ein wenig Bewegung zu haben.
Danach sitzen wir noch lange zusammen, mit Stefan sind wir sofort wieder in tiefsinnige Gespräche über Politik und Wirtschaft verstrickt.
Mir wird allerdings immer kälter, ich brauche eine Decke.
In der Nacht schwitze ich, wache halbstündlich auf und fühle mich am Morgen gerädert.
SO: B. fährt zu einer Löschhausweihe nach Latschach. Elena meint zu ihr als sie sich verabschiedet: "aber net so lang bleiben!"
Nach dem Mittagessen 2 Std. Schlaf, dann Terrassien
am späten Nachmittag zum Ackern, Peter erzählt B. die unglaubliche Lisbeth Story
(woche28)
Mo: B. möchte mit Alina zum Gigasport fahren um Schuhe für ihre Reise zu kaufen. Wir fahren schliesslich alle, ich brauche auch eine Badehose, und anschliessend geht es noch zum Hofer.
Unglaublich was es dort alles gibt. Sogar eine elektronische Fliegenklatsche...
Während B. dann ein tolles Thai-Essen zubereitet, bereite ich mit Alina den Stadl schon für die nächste Veranstaltung vor. Die Kindergartenkinder kommen zu Besuch. Der große Tisch muss entsprechend niedriger sein...
Am Abend schaffen wir es endlich die Bügelwäsche zu beseitigen.
Überall in Österreich schon wieder Hochwasser.
DI: B. muss am Abend wieder nach KLU, sie war in der Früh schon unten, kam dann kurz nach Hause um die Kindergartengruppe zu bewirten die Schwein und Traktor besichtigte.
Am Abend sind die Kids beim puzzlen und nicht vor dem Fernseher als ich nach Hause komme.
Wir räumen gemeinsam den Geschirrspüler aus, und spazieren eine Runde mit Rocco durchs Dorf. Beim Wirt treffen wir unseren Hund der natürlich auch mitkommt. Alle freuen sich wenn sie das Schwein sehen....
Zu Hause bereite ich wieder einmal unter den sarkastischen Bemerkungen von Alina ein Bauernomlett zu, nachdem ich im Kühlschrank noch ein Stück Speck gefunden habe. Als ich Elena frage ob wir Platz tauschen können (sie sitzt auf einem normalen Stuhl und nicht auf dem Kinderstuhl) verneint sie das sofort. Keine 10 Sekunden später fragt sie ob sie etwas vom Essen haben kann.
Ich habe natürlich kein schlechtes Druckmittel in der Hand um den richtigen Stuhl zu bekommen...
Da die kleinen Früh hinauf gehen, lese ich ihnen noch 2 Geschichten sehr betont und ausführlich vor.
Einen Satz aus "Conni im Krankenhaus" muss ich ihnen 10 mal vorlesen, so erheitert er sie: "Schwester Ulla schiebt Conni einen flachen Topf unter den Po, in den Conni Pipi machen kann"
MI: letzte Nacht hatten wir die beiden Kleinen einmal anders als sonst gelagert. (Chiara bei mir, Elena bei B.). Am Morgen lagen sie trotzdem wie gewohnt an ihren Plätzen. Wir haben von der nächtlichen Wanderung allerdings nichts bemerkt..
B. möchte ein Sonnenfenster nutzen und am Abend grillen.
Wir schaffen es tatsächlich vor dem nächsten Gewitterguss zu essen...
Rede von B. zum Thema Erstaufnahmezentrum.
Kurz vor Mitternacht kommt so wie gestern wieder ein heftiges Gewitter.
DO.: Nach einer versuchten Runde mit dem Rad gehe ich mit den Kids zum Dobner. Kurz davor treffen wir auf B. und den Hund. Sie war mit einer Walkingschwester eine Runde gegangen. Wir kommen drauf das es ein Jahr her sein muss, das wir das letzte mal hier eine Pizza gegessen haben.
Alina ist voll im Packstress für ihre Reise. Mich amüsiert ihre Checkliste sehr die sie bekommen hat. Sie soll einen Parka/Natojacke mitnehmen, und sie soll “wertvolles” wie eine Kamera zu Hause lassen. (jedes Handy hat heute eine Kamera dabei – außer meines....)
Die Liste stammt offensichtlich aus einer Zeit in der es noch keine Gorotexjacken und billige Digitalkameras gegeben hat. Alleine an Hand dieser Liste könnte man schön aufzeigen, was sich alles in den letzten 20 – 30 Jahren in verschiedensten Bereichen getan hat.
FR: Chiara hat Halsschmerzen, ist krank, schläft unter Tags.
Moskitos: Klassische 10:9 Schlacht die über 2 Stunden geht.
Ich treffe die Familie bei Gerhard und Herta. Sie sind damals als wir sie beim Radfahren getroffen haben deshalb nicht mehr zu uns gekommen, weil Gerhard gestürzt ist als er vor einer Schlange gebremst hat, und sich dabei sogar eine Rippe gebrochen hat...
Wieder einmal ein sehr netter Abend bei den beiden, Klaus K. schläft vor unseren Kindern ein...
SA: Alina bricht frühmorgens zu ihrer 3 Wöchigen Reise auf
Fast 5 Stündiger Reformkongress der Partei. Am Vorabend haben die Moskitofreude gemeint, das es da sicher ein opulentes Buffet geben wird. Na ja, Würstel und ein kleines Bier...
Elena weckt mich nach dem Mittagsschlaf (optimale 15min) mit einem Kuss, und fragt wann wir denn jetzt endlich zu den Pferden gehen.
Am Abend ruft Peter an, und teilt mir mit das heute Brunfty Hirsh beim Ackern spielt.
Ich treffe alle möglichen Leute dort, auch ein paar Chormitglieder sind da.
B. macht auf beleidigt weil sie zu Hause bei den Kindern bleiben muss.
So: sie geht in die Kirche, danach streiten wir wieder einmal. Sie meint dann ich soll endlich aufs Rad steigen, was ich dann auch mache. IIn Mittewald schneidet ein Auto ziemlich auf den Schutzweg herein. Die freundliche Dame die den Weg nach Drobollach wissen möchte ist Barbara Wussow.
Nachmittag sehr gemütlich mit viel Schlaf
Unsere Versuche Rocco das Halsband umzuhängen scheitern. Zwei mal läuft er zum Nachbarn auf die Wiese, wir hinterher. Die anwesenden Deutschen sind begeistert über das Rahmenprogramm.
Am Abend Spaziergang zu den Wuttis der mit Bieren und Jause endet.
Zwischendurch ein Anruf von B. Sie war mit Rocco spazieren, kurz bevor sie zu uns kam hat er sich allerdings losgerissen und ist wieder zum Nachbarn gerannt....
Woche 27
MO: das Wetter ist subtropisch, es wechselt Sonne mit Gewitterregen.
Wir spazieren am Abend zum Kinderspielplatz, Chiara nimmt extra einen Fetzen für die Rutsche mit...
B. ist auch dabei, wo soll man das hinschreiben? In O.Ö. meinte meine Mutter immer wenn etwas ungewöhnliches/seltenes passierte: „wo soll man das hinschreiben? Auf den Kamin!“
Alina muss schon wieder Singen, ich bringe sie in die Stadt hinein, sage ihr dass sie danach versuchen soll irgendwo mitzufahren. Sie nimmt auch noch normales Schuhwerk mit um eventuell etwas in die Stadt herum zu spazieren.
Kurz vor 9 fahre ich dann doch hinein, weil ich mir Sorgen mache. Die Veranstaltung ist anscheinend gerade zu Ende, ich denke aber ich werde sie ohnehin am Handy erreichen. Zuerst ist nur die Mailbox zu hören, später dann geht sie nicht dran.
Als ich schon auf dem Heimweg ist ruft sie mich von zu Hause an. In der abgeschirmten Halle gab es keinen Handyempfang, und beim zweiten Anruf war sie gerade im Auto der Freundin und konnte nicht telefonieren...
DI: im Stall von Rocco sind jede Menge Mäuse. Eine Mausmutter bleibt bei ihrem Kleinen das nicht mehr aus dem Kübel herauskann. Wir lassen allerdings alle wieder laufen.
mit den 3 Mädels im Atrio einkaufen.
Es ist gar nicht so einfach, Elena möchte immer sofort alles haben was Chiara probiert.
Alina zieht alleine los.
Wir schaffen es für alle etwas zu kaufen, für Chiara sogar die dringend benötigten Schuhe.
Als ich um 8 die "kleine Alina" ausrufen lasse ist sie mir bitterböse...
Mi: Die schlechte Nachricht des Tages, einer der beiden Musiker die vor 3 Wochen noch bei uns gespielt haben ist heute an Herzinfarkt verstorben.
Rosi kommt vorbei um für die morgige Märchenstunde bei den Kinderfreunden den Stadel vorzubereiten. Sie ist begeistert von den Möglichkeiten die wir haben. Es ist heuer bereits die dritte größere Veranstaltung.
Im Racers treffe ich diedie allerdings auch erst kommen nachdem ich extra Anrufe.
Alle anderen sind ausgefallen, D. daheim bei der Tochter die eine Kieferoperation hatte.
Als ich um halb11 nach Hause komme, sitzt B. mit der Ex Nachbarin bei einer Flasche Wein bei Tisch. Es wird noch spät, und ich unterschätze wieder einmal die Wirkung von Alkohol....
Do: Rosis Märchenstunde am Stadel ist ein voller Erfolg. Kinder und Erwachsenen sind begeistert. Sie baut die Kinder ganz toll ins Märchen ein, sie spielen quasi in einem Stehgreifspiel mit.
Gegen Ende beginnt der Nachbar mit dem Rasenmähen, was natürlich nicht so optimal ist. Er hat aber kein Problem damit zuerst hinter dem Haus zu mähen.
Nach dem Märchen Steine bemahlen, dann Biertrinken.
Als die Kinder Nageljack (sie sprechen es wirklich so aus) bringen, bemahlen wir testweise die Nägel des Hundes....
Wie immer bei Kinderfreundeveranstaltungen kommt auch Stefan K. vorbei und wir trinken ein Bier und diskutieren die aktuelle Lage.
Um halb 10 bringe ich mit Elena das von B. vorbereitete Kerzengesteck in die Aufbahrungshalle. Es ist ein seltsames Gefühl jemanden da liegen zu wissen, den man erst vor kurzem sehr fröhlich und gesund erlebt hat.
FR. Begräbnis, ich bin natürlich dabei, die Anteilnahme der Bevölkerung ist groß.
Vor dem Fußballspiele kaufe ich noch einen Klettergurt, ein Klettersteigset und ein 12 Meter Kurzseil für die morgige Bergtour.
Danach anlässlich von Marks Geburtstag Stelze + Schokopala, und anlässlich von Günther W.s Geburtstag Vino Rosso.
SA: um 4:00 auf, um 5:00 Treffpunkt unter der Autobahn.
Andreas und ich brauchen über eine Stunde um die anderen wieder einzuholen.
Die Mädels die angeblich nicht schwindelfrei sind, und Probleme bei schwierigeren Stellen haben (und wegen denen ich Gestern noch extra das Klettergeschirr gekauft habe, und ein zweites eines Kollegen mit habe) hirschen voran und sind über die Schlüsselstelle drüber, bevor ich etwas sagen kann...
Das erste Etappenziel den Gipfel schaffen tatsächlich alle bis 9:20 (geplant 9:00), beim Abstieg gibt es dann aber massive Verzögerungen. Wir warten 2 Radler lang auf den Rest der Truppe bei der Bertahütte und machen uns die ersten Sorgen bzgl. der Kinder die alleine zu Hause sind.
Richtung Buschenschenke gibt es dann keinen Handyempfang, als wir sie Alina endlich erreichen ist sie gerade beim Spagettikochen...
So: B. geht in die Messe, ich fahre mit den Kids zum Spielplatz am Wasenboden. Die Rutschen sind allerdings in der Sonne brennheis, mit dem Zeitungslesen wird es nichts.: Elena: ich muss aufs Klo, ich bin durstig, wann fahr ma?
Nach dem Mittagessen auf der Terrasse gehen wir es gemütlich an, wollen uns ein paar Minuten hinlegen.
Gerade als ich auf der Liege die Augen schließe, geht die Sirene los. Ich springe auf, rutsche die Stiegen hinunter fast aus und werfe mich in die Uniform, die zum Glück von der Hochzeit noch zu Hause ist. B. meint ich soll mir Zeit lassen: wenn du es eilig hast...
Ich springe aufs Rad, fahre unten bei der Kreuzung noch direkt vor einem Auto heraus und fahre so schnell wie möglich, und bin in Rekordzeit beim Feuerwehrhaus. Aber unser Auto ist weg !?!
Ich bin noch perplexer als ich den Funk höre: "KLF Maria Gail am Unfallort eingetroffen, erbitten weitere Instruktionen"
Zuerst denke ich, es gab einen stillen Alarm, und jetzt ist nachalarmiert worden, in Wahrheit sind die Kameraden aber als Streckenposten beim Ironman gewesen, und waren gerade auf dem Heimweg, als der Unfall passierte...
Später fahren wir mit der Familie zur Gail. Von Osten droht ein schlimmes Gewitter, ich möchte nicht fahren, B. setzt sich durch.
Alina spaziert mit Rocco hinunter. Er ist sicher das erste Schwein bei uns an der Gail...
Es ist wunderschön beim Fluss, nur einmal regnet es kurz. Rocco düst im Sand hin und her, es gefällt ihm offensichtlich.
(woche26)
Mo: es ist kalt, ich bin noch erschöpft vom Wochenende, Bierschank und Fass zurück bringen, sonst nichts.
Mit Elena und Chiara im Raum.
Als Alina auch kurz kommt und Chiara aufs Klo geht verstecken wir uns alle. Sie findet Alina nicht die direkt hinter ihr am Fenster steht.
Daraufhin ist sie so fertig (die anderen haben über sie gelacht...), dass sie 2 Stunden lang durchflennt. B. ist beim Elternabend in der VS.
Es gibt viel Bügelwäsche, ich schaffe nicht alles.
Di: 2 kl. Bier mit KollegInnen, ich denke B. ist ohnehin zu Haus, täusche mich dabei aber.
Heute ist es Elena die lästig ist, sie hat am späten Nachmittag geschlafen, ihrer Meinung nach allerdings zu kurz...
Sie hört erst auf als ich sie bitte mit mir in den Keller zu gehen die Heizung zu kontrollieren. Sie findet den Keller nämlich äußerst spannend, wohingegen die beiden Großen nur Angst haben.
Ich heize auch den KO ein, unglaublich wie kalt und regnerisch es ist. Im Norden oben gibt es Hochwasser.
Um 10 flippt dann Alina aus, als ich nicht sofort zusage, dass ich den Selbstbehalt für den Busausweis bezahle. Sie hatte eine Woche Zeit, und morgen soll sie den bestätigten Erlagschein abgeben. Sie beschimpft uns beide, schmeißt ein Federpennal nach mir.
Sie beruhigt sich erst, als ich ihr nach der Dusche (sie geht oft erst um 10 Duschen...) den Telebanking Einzahlungsausdruck zeige.
B. hat für den Küchenkasten kleine Ikea Auszugsladen zusammen gebastelt. Schaut halbwegs vernünftig aus.
Mi: zum letzten mal steige ich auf den Kirschbaum. Der Baum hat wohl irgendwie mitbekommen das wir im Vorjahr überlegt haben ihn umzuschneiden, heuer hat er so viele Kirschen wie nie zuvor gehabt.
Mit den beiden Kleinen ein wenig in den Raum zum trainieren, B. fährt dann zu einer Parteiveranstaltung (wo sie wieder einmal hört das sich die Wähler geirrt haben müssen...) ich treffen mich mit Hannes, Evi und Andrea im Racers, B. kommt mit Heinz sehr bald nach...
Es wird spät, kurz vor 11 verweigern wir sogar die Runde die Karl Heinz noch zahlen möchte...
DO: letzte Philostunde mit Andreas. Er möchte mir die ganze Zeit etwas erzählen, ich habe Lust am Diskutieren und er lässt sich darauf ein.
FR: ruhiger Nachmittag, kampfreiches Fußball, zuerst Schwül dann Regen, dann ein 3:6 in ein 10:9 verwandelt, allerdings mit Krampf im Oberschenkel in der Endphase.
Fotos von der Kanadareise bei Birgit, begleitet von einem guten Essen.
SA: B. ist zum x-ten mal im DeLaTour. Ich schneide die Hecke, danach Einkaufen, wir schauen auch im „Fressnapf“ vorbei um für Rocco eine Leine zu kaufen.
Am Nachmittag wird es schöner, Alina darf beim Abtransport der Schnittabfälle ein Stück mit dem Traktor fahren.
B. kann nicht aufhören zu Arbeiten, wir kommen erst um 6
Sie ist freudig überrascht und wartet eine tolle italienisch/spanische Jause auf.
Ein Maxi der zwar nicht so verhaltensoriginell ist wie der kroatische aber eine tolle Frisur hat bringt viel Spaß und Freude, vor allem auch am nächsten Tag am Vormittag.
Wir "reberln" die gestern geklaubten Ribiseln ab und fahren dann zum Essen ebenfalls hinüber. Es ist ganz nett, allerdings will im Hexagon keine wirkliche Kirchtagsstimmung aufkommen. Die Bekleidung der Frauen ist jedoch großteils sehr stilsicher.
Später zu Hause geht Alina erstmals mit dem Schwein im Dorf spazieren, allerdings nur bis zu den Wutties.
Am Nachmittag Lesen bis in den Abend endlich wieder einmal ein Murakami:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hard-Boiled_Wonderland_und_das_Ende_der_Welt
Er beschreibt in diesem Buch sehr schön, wie sich jeder im eigenen Kopf seine Welt schafft.
Woche25
MO: ich treffe mich mit Dani D. im Racers, die beiden Kleinen sind auch dabei. Wir haben ein gutes Gespräch, als sie
hört, das wir ein Minischwein haben kommt danach noch mit zu uns nach Hause. Peter kommt ebenfalls, wir versuchen das Bierfass vom Freitag zu leeren, es gelingt auch dieses mal nicht. Wir sitzen lange vor dem Haus zusammen und politisieren.B. kommt erst um 10 von div. Sitzungen nach Hause.
Di: ich montiere die Schweinwerfer im Stadel. Von Wolfi K. bekomme ich eine kleine Dimmeranlage des Kulturspektrums geliehen, die hervorragend funktioniert.
Als B. um 8 nach Hause kommt gibt es Streit als ich meine das ich nicht die ganze Zeit alleine Arbeiten möchte, und mich gleichzeitig um Kinder und Haushalt kümmern soll weil es überall aussieht.
Sie meint ich sei hypernervös wegen des Festes und solle sie unterstützen und nicht dauernd zusätzlich belasten.
Sie wird in dieser Woche keinen einzigen Abend zu Hause sein, und meint ich könne ja am Freitag auf Fußball verzichten, da hätte sie Zeit für Vorbereitungen am Stadel.
Irgendwie erinnert mich das ans letzte Fest als die Situation exakt die gleiche war...
Mi: Arbeit am Stadel, dann eine Runde mit dem Rad, dann Racers. H. und Klaus kommen sehr spät, sind aber sehr gut drauf und berichten von spannenden Schwertransporten.
Ich amüsiere mich über den LH der in einem Zeitungsinterview erzählt was man jetzt alles nicht machen oder bauen kann, weil einfach das Geld fehlt.
Haben vor kurzem nicht alle gesagt dass jetzt die öffentliche Hand Investitionen sogar vorziehen wird, um die Konjunktur anzukurbeln???
DO: Kinder Abholen, Merkur, ich bereite die Bühne vor, räume Bretter am Stadel weg etc., es ist unglaublich wie die Zeit verfliegt. Dann ein paar Erdäpfel aufstellen und ein paar Bratwürstel braten. Mitten im Essen läutet es, Simon L. steht vor der Tür, er hat eine Reifenpanne und fragt ob er bei uns sein Rad abstellen kann.
Nach dem Essen gebe ich mir ein Bier, dann kommt die Sängerin, danach die Keramikkünstlerin zur Vorbesprechung vorbei.
Alle sind aber zuerst einmal begeistert von Rocco, der sich mittlerweile schon "sauwohl" fühlt bei uns, beim Kirschbaum ein großes Loch gegraben und den ganzen Hof erkundet.
B. trifft erst um halb 10 vom Landtag ein.
FR: alle Kinder sind außer Haus. Die Kleinen bei den Astners, Alina witziger Weise ganz in der Nähe von ihnen bei einer Geburtstagsfeier am Ossiachersee.
Am Nachmittag kommen Mario und Ulli um "ein paar" Skulpturen von Ulli aufzustellen. Als ich um 10 vom Fußball komme, und wir mit Mark am Stadel noch ein Bier trinken ist alles wunderbar dekoriert, kein einziges der hässlichen Styroporfenster ohne rotes Tuch und viele mit passendem Halbtorso aus Ton davor.
SA.: letzte Vorbereitungsarbeiten und Bierholen. In der Nacht ist tatsächlich das angekündigte Schlechtwetter gekommen, es klart jedoch am Nachmittag wieder auf. Es ist nicht all zu warm, aber um einiges besser als bei der Feier im Herbst.
Als die Gäste kommen, erkennt man sofort wer auch im Herbst da waren, sie haben dicke Jacken mit....
Es wird eine großartige Geschichte, Babsl hat in Liedern wie "Halleluja" von L. Cohen (Elena meint das kennt sie aus „Schreck“) und "Girls from Ipanina" wirklich die zu ihre tollen Stimme passenden Lieder gefunden.
Primus Sitter begleitet sie famos, und es wird fast 12 bis die letzte Zugabe verklungen ist.
Danach sitzen wir noch lange zusammen, mit dem Chor singen wir noch am Lagerfeuer und bis auch Peter und D. fahren wird es fast drei Uhr.
SO: schon kurz nach halb 10 beginnt die Gesangsprobe für die Taufe. Dank der Auflockerungsübungen von Mike sind wir schnell richtig munter...
Vor der Taufe wird der Chorleiter dann ein wenig nervös, und will die Lieder auch in der Kirche noch einmal durchsingen. Andere Akustik etc. etc.
Es klappt dann auch so hervorragend, wir singen auch das Vaterunser, das wir vorher noch nie geprobt haben, später beim Essen meint der Kindsvater: "eigentlich hätten wir mehr Leute einladen müssen, so toll habt ihr gesungen..."
Nach dem üppigen uns hervorragenden Gegrillten bei Günther und Ines (Alle im Chor freuen sich über unsere gute Bewirtung = unser Lohn) singen wir noch die restlichen Lieder aus unserem Repertoire.
Es wird halb 3 bevor ich mich endlich für ein Stündchen in die Waagrechte begeben kann.
Am Abend dann zusammenräumen am Stadel bis nach 8.
Auch sonst ist noch einiges los gewesen in dieser Woche...