woche18
Elena geht am Montag direkt von Birgit zu den Wuttis, wo natürlich auch schon Chiara ist. Christa schaut auf mind. 5 Kinder, ich habe Zeit für Hausarbeiten und Kochen. Ich wünsche mir auch eine Oma...
Nach dem Essen mit den Kleinen in den Raum, ich zeige meinen alten "Laser FX" der nach einer Reperatur mit Uhu wieder funktioniert.
B. kommt erst gegen 11, sie hatte den ganzen Tag Meetings.
Dienstag am Abend hole ich das "neue" Nachläuferfahrrad in Klagenfurt ab. Peter hat mir über einen Grazer Kollegen beim Transport geholfen. Wir probieren es natürlich sofort aus, Chiara ist begeistert.
Frische Räucherforellen habe ich ebenfalls mitgebracht, Emma hat anscheinend noch nie welche gegessen. Als wir vor den Gräten warnen meint sie: warum hat ein Fisch Kröten?
Am Abend dann noch ein wenig Weblog und Bügeln.
Donnerstag:
letztes Singtrainung vor unserem ersten Auftritt. Wieder ein sehr netter, aber auch anstrengender Abend, wir singen bis halb 12! Gut das alle Chormitglieder Einfamilienhäuser haben....
Dieses mal hat unsere Gruppe 2 neue Mitglieder, A. und H. sind dabei.
D. hat tatsächlich geschafft mich dran zu kriegen, sie sagte mir beim Singtraining das sie zum Skifahren fährt und nicht bei der Tour dabei sein kann, was bei mir leichte "Irritationen" erzeugt hat...
Wir schaffen es heuer 4(!) Stationen anzufahren:
In Manhattan steigen wir gleich einmal richtig ein. Da es keine kleinen Biergläser gibt, wird das kleine Bier einfach ins große Bierglas eingefüllt was natürlich etwas seltsam aussieht. Um 11 am Vormittag möchte ich allerdings nicht sofort mit den großen Bieren beginnen...
Der Sonnenhof hat als Attraktion ein altes Kettenkarussell zu bieten, dass vor allem die Erwachsenen begeistert. Das Service ist allerdings sehr bescheiden, die Wertung fällt entsprechend aus, Essen werden wir beim nächsten mal auch wo anders.
Auf der Strecke nach St. Ulrich bleibt Alina immer weiter zurück (sie fährt mit dem Hänger). H. übernimmt, und nachdem auch dieser kämpft merke ich nach ein paar Kilometern, dass die ganz Zeit die Handbremse angezogen war...
In St. Ulrich ziehen dann Gewitterwolken hinter dem wunderschönen Maibaum auf, von der Musik bekommen wir dort (zum Glück...) nur mehr 2 Nummern mit.
Auf der Strecke nach Drobollach erwischt uns dann tatsächlich ein wenig der Regen. Es ist uns aber schon ziemlich egal, die Biere wirken schon...
Das Hexagon bildet einen schönen Abschluss, alles ind froh über die große Runde die wir geschafft haben. Wir treffen auf B. die uns eine "Privatrede" hält. Allen fällt die angenehme Musik auf. Es ist allerdings nicht mehr die offizielle Musik des Tages, sondern die Hintergrundmusik des Kasperltheaters. Nach 3 mal Volksdümmlich aber sehr angenehm.
Die Strecke nach M.G. ist dann kein Problem mehr, ich muss mich allerdings beeilen, es ist Freitag = Fußball.
Bei der Fahrt zum Fußball spüre die Biere vom Tag, spiele dann trotzdem relativ passabel, aber mit merklichen Fehlern.
Samstag:
Fahrradkauf bzw. zuerst Tenniskleidung
Danach in die Stadt wo wir einen interessanten Menschen kennen lernen, der mir erzählt wie die Menschen am Schluss in der DDR den Wahlbetrug nicht mehr einfach so hingenommen haben.
Sonntag:Kirchgang (Alina hat Lesung + Ministrone). Nach der Messe treffe ich auf M., der noch bei uns einen Sprung vorbei schaut und uns zum Spargelrisotto zu sich nach Hause einlädt.
Wir fahren aber zuerst zum "Pflanzfest" der evangelischen Kirche nach St. Ruprecht, wo wir doch schon einige Bekannte haben, und wo es auch heuer sehr gute Suppen gibt.
Mit dem Rad geht es danach zur Haflinger Stutenschau auf den Stiegerhof. Alina fährt dieses mal mit dem Nachläufer. B. zieht mit ihrem neuen Rad voran.
Es trifft sich gut, dass M’s Elternhaus ganz in der Nähe ist.
Wir schaffen es gerade noch vor dem erneuten Regen zu ihm hinauf.
Herrliches Spargelrisotto mit Prosciuto als Vorspeise.
Er erzählt das Harald S. wegen einer Kehlkopfoperation eine "rülpsende" Art des Sprechens hat bzw. keine andere Möglichkeit hat. Die Kinder sind begeistert und trainieren sofort die "Rülpssprache".
Auf der Heimfahrt gibt es Bergab zuerst eine herrliche Stimmung das Gailtal hinauf, ich habe aber beide Kleinen im Wagen und bin ziemlich fertig als wir zu Hause ankommen, denn wegen des instabilen Wetters geben wir ziemlich Gas.
woche17
Ich kann über www.willhaben.at ein Nachläuferrad für Chiara checken, und wenn alles klappt haben wir es bis zum 1.Mai bereits.
Um 9 kann ich noch in die Stadt zu Alinas Schule fahren, sie hatte den ganzen Abend Theaterprobe.
Super Blog in Linz:
http://subversivmesse.net/blog/die-arbeit-bleibt-hart
Dienstag:
nicht mehr zu toppen:
"Kärntner" Sarg: http://kaernten.orf.at/stories/356869/
Wie ja schon des öfteren erwähnt, die Überbetonung des Bundeslandes ist wirklich faszinierend....(könnte es damit zusammen hängen das diese Land immer schon sehr „national“ war???)
Nach einem Fußballspiel mit Kollegen sehr ruhiger Abend mit Bügeln.
Alina kommt erst um 10 nach Hause (wieder Theaterprobe) und muss danach noch ihre Aufgaben machen.
Mittwoch: Premiere des Theaterstücks "Aliance". Die Theatergruppe des Gymnasiums hat in Zusammenarbeit mit der
neuen Bühne wirklich unglaubliches aufgestellt.Die Jugendlichen spielen professionell in einem Stück das echt unter die Haut geht. Aktuelle gesellschaftspolitische Themen (Migration, Scheidungen, Gewalt an den Schulen) werden sehr gut in kurzen Dialogen umgesetzt.
Alina ist dabei und macht eine ganz gute Figur. Die Mutter ist allerdings so aufgedreht (sie ist ebenfalls dort schon auf der Bühne gestanden), dass sie sich kaum beruhigen kann.
Donnerstag:
Stressig, B. ist in Salzburg. Am Abend möchten die Kids bei Birgit noch etwas fertig basteln, also gehe ich alleine zum Merkur. Danach habe ich noch fast eine Stunde für Aufräumen, Kochen und Einpacken fürs Trainingslager.
Philokurs mit Platon und seinem "Staat". Sehr interessante und amüsante Diskussionen. Es stellt sich bei der politischen Diskussion heraus, dass die Mutter von C. eine gute Freundin von Seiner Frau ist.
Freitag - Sonntag:
Moskitos Trainingslager heuer wieder in Deutsch Tschantschendorf.
Dieses mal gibt es leider keinen Storch, dafür aber an jedem Abend Käseplatten....
Der Trainer gestaltet den Theorieteil wieder sehr amüsant, beim Wissensquiz gilt es die Urheber berühmter Fußballzitate zu erraten.
Da es in DTD kein Nachtleben gibt sind alle schon relativ früh im Bett.
Mein Zimmergenosse hat zwar vorab gemeint dass er nicht mehr schnarcht, das stellt sich recht schnell als Gerücht heraus...
Der Samstag ist voll mit Trainingseinheiten und dem obligaten Besuch in Güssing.
Am Abend eine Weinverkostung im neuen Weinkeller der Wirtin.
Andi gestaltet sie sehr spannend, man muss sich allerdings hineinfallen lassen, mit einer echten Weinverkostung hat sie wenig Gemeinsamkeiten.
Das Schlussspiel am Sonntag verläuft spannend, wie üblich spielen wir bis zum Zwölfeleuten der Dorfkirche. Der Unterschied zum Freitagsspiel ist frappant, wir werden sehen wie lange das gelernte anhält.
Statt dem üppigen Essen bei Anita (die am Sonntag wieder 2 Hochzeiten und einen Geburtstag hat) fahren wir zu einem Heurigen in der Nähe der Riegersburg auf eine Jause. Die junge Wirtin dort ist ein Vollprofi und kocht die Jungs ordentlich ein.
Der Rechnungshof kritisiert dass in Kärnten in den letzten Jahren nur 23% seiner Vorschläge umgesetzt wurden, wärend es in O.Ö angeblich über 60% waren.
http://kaernten.orf.at/stories/357383/
Ein User postet daraufhin folgenden Kommentar:
Der Rechnungshof sollte endlich kapieren,
kurtiplachowetz, vor 15 Stunden, 29 Minuten
dass das Motto des orangen Kärnten "Wir sind wir" ist.
WIR brauchen keinen Rechnungshof;
WIR brauchen keinen Verfassungsgerichtshof;
WIR brauchen keine kritischen Künstler, Journalisten oder Intellektuelle;
WIR brauchen keine "Gutmenschen " und "Kerzerldemonstrierer"
(wenn WIR allerdings sinnloserweise Kerzerl auf der Loiblpassbundesstraße an der Gedenkstätte für einen alkoholisierten Raser anzünden,
ist das etwas ganz andereres, das keinen Gutmenschen etwas angeht).
Das einzige, was WIR von Wien brauchen, ist das Geld aus dem Finanzausgleich,
um die Brot und Spiele-Politik der letzten Jahre fortsetzen zu können.
Wie dieses Geld verpulvert wird, geht wiederum keinen von den oben genannten etwas an.
(woche16)
Ostermontag: Skitour mit Peter und Heinz K. auf die Becole Alm (eigentlich wollten wir auf die Forca de Ballone)
Das erste Stück zur Alm ist durch viele unter der Schneelast umgestürzten Bäume schwierig zu gehen, es hat viele ältere in der Mitte abgerissen....
Der Schnee ist dann allerdings schon auf der Alm so weich, dass wir uns fragen wie wir wieder hinunter kommen, und auch Bedenken wegen Lawinen und Steinschlag haben (zur Forca hinauf). An der höchsten Stelle der Tour ist es allerdings eiskalt und es weht ein kräftiger Wind. Trotzdem schauen schon die ersten Murmeltiere aus den Unmengen Schnee heraus die noch liegen.
Wir lassen die Tour bei einer Pizza in Tarvis gemütlich ausklingen.
Ich genieße einen entspannten Nachmittag, B. ist mit den Kids bei Franzi und Gerlinde. Am Abend fahren wir zur Singprobe, erst kurz vor 11 ist der offizielle Teil zu Ende, bis wir zu Hause sind ist es 12.
Dienstag:
Ich hole das Hartholz aus dem Wald, das schon seit dem letzten Frühjahr dort liegt, bisher war allerdings kein Platz in der Holzhütte. Die Kinder sind danach beim Melcher abzuholen. Stefan hat ein Osterbock gebraut. Sehr gutes Bier, Günther hat schon ein paar „vorgetrunken“.
Als B. mit den Kids schon längst gegangen ist, und wir noch schnell eines trinken, kommt auch noch Wolfgang St. dazu. Er ist ebenfalls Banker, allerdings bei der Konkurrenz, und es kommt schnell zu einer spannenden Diskussion als wir die derzeitige Lage diskutieren. Die Banken wollen sich die vermehrten Kosten für die Staatsunterstützung anscheinend (unter anderem) von den kleinen Kreditnehmern zurückzahlen lassen. Kredite sind (abgesehen davon das es keine "Fremdwährer" mehr gibt, empfindlich teurer geworden. (obwohl die Europäische Zentralbank den Leitzinssatz schon fast bei Null hat)
Mittwoch:
Ich habe von Obama geträumt. Wir waren sehr vertraut, er meint sein nächster Urlaub sei erst im Dezember, da könnte er (mit seiner Frau) eventuell bei uns vorbeikommen. Ich denke mir gerade, dass das wirklich nicht die ideale Zeit für einen Urlaub bei uns ist, da meint Michelle das alles ohnehin viel zu anstrengend für sie sei. Sie schätzt es aber ein bisschen in der Welt herum zu kommen. Ich verabschiede mich dann bald von ihm, er ist im Stress und die ganzen Security Typen stehen auch herum. Wir diskutieren dann noch kurz wie ich wieder dort hin zurück komme wo ich hergekommen bin. Ich wähle den Weg den ich für den richtigen halte.
Am Abend Holzschneiden, ich brauche eine Zeit lang um den Traktor umzubauen und die Kreissäge in Betrieb zu nehmen.
Als ich kurz nach halb 8 fertig bin, geht B. schon zum Theater, sie hat Karten reserviert.
Im Haus erwarten mich greinende Gören, ich kann unmöglich auch sofort weg gehen.
Kurz vor 9 haben sie sich beruhigt, und liegen beide schon im Bett.
Ich komme genau zur Pause ins Kulturhaus, danach dauert das Stück ohnehin nur mehr eine dreiviertel Stunde. Eine Komödie, die zwar wieder einmal sehr gut gespielt ist, vom Plot her aber mehr als flach ist. Danach ist natürlich noch gemeinsames trinken angesagt, weil B. morgen Geburtstag hat dauert es etwas länger.
Donnerstag:
kurz vor fünf in der Früh donnern Böllerschüsse durchs Dorf. Ich glaube zuerst an Gewehrschüsse und zähle mit, nach 5 Schüssen ist es klar, dass es sich um keinen Jäger handeln kann.
Ein Dorfbewohner hat seinen 70iger, und da ist es bei uns noch üblich das ganz Dorf mitleben (mitleiden) zu lassen....
Am Abend fahre ich eine Kollegin nach Hause die ihr Auto zum Service stellt. Dann noch eine schnelle Runde laufen,
dann Aufräumen der Sägespäne vom Vortag, dann Philokurs. Sehr interessantes Thema heute, Platon mit seinem Höhlengleichnis. Er hat irgendwie das Fernsehen vorausgesehen...Mit gemütlichen Zusammensitzen (Geburtstag) wird leider nichts mehr, wir packen für Morgen, der Zug von B. geht bereits um halb 6. (sie hat ein Seminar in Wien)
Freitag:
B. ist bereits um halb 6 mit Ines nach Wien zu einem Seminar („What about he JungwählerInnnen?“) gefahren, ich fahre am Nachmittag mit den Mädchen nach O.Ö. Als wir die Grenze zu O.Ö. überschreiten, versucht Alina Oberösterreichisch zu reden, und ich stelle ihr dann die Aufgabe einen Satz mit "Öpfi", "Sodlhogga" und "Mentscha" zu bilden.
Ihr Satz: "Mentscha hearts auf zan Öpfischön, mia foan zan Sadlhogga"
Meine Eltern freuen sich über den unerwarteten Besuch, wir spazieren nach einer anständigen Jause wie üblich durch die Siedlung und schauen uns die neuen Häuser an. Beim Spielplatz treffen wir die Tante Trudi.
Auch mein Bruder kommt dort vorbei, er hat heute seine Schwiegervater eingraben müssen (wie man in O.Ö. sagt)
Er erzählt später von über 2 Meter Schnee die sie im Winter in Göstling von den Dächern geschaufelt haben. Er war der, der als erster auf die Leiter gestiegen ist und einen Weg zum Kamin frei gemacht hat, erst danach konnte man sich entsprechend sichern...
Wir trinken mit den Eltern eine Flasche Wein und schauen uns die Fotos vom letzten halben Jahr an.
Chiara hat die volle Panik vor den ausgestopften Tieren des Vaters, aber viel Freude mit den Goldfischen im Garten.
Samstag:
Als wir Fahren meint der Vater noch ob wir nicht noch zur Enns hinunter schauen möchten um die Huchen anzuschauen.
Wir fahren übers Mostviertel in die Wachau, ab Amstetten geht wieder die Fragerei los wie lange es noch ist....
In der Wachau steuern wir nur einen Weinbauern an, der Wein ist wirklich ausgezeichnet, ich habe auch beim Bauern ein gutes Gefühl.
Dann geht es weiter nach Wien, problemlos finden wir dank GPS zum Hotel.
Wien beeindruckt die Kinder, noch mehr begeistert sind sie allerdings von der Möglichkeit sich im Hotel einfach einen Film aussuchen zu können.
Als auch die anderen alle eingetroffen sind (B. und Ines vom Kurs, Günther mit Emma vom Zug) gehen wir in den Prater!
Die Kids sind begeistert, zuerst geben sich's allerdings die Erwachsenen, Ines und Günther haben dabei ein bisschen Pech und werden gleich zu Beginn patschnass.
Die Kleinen fahren mit Mini Elektroscootern bei Elli sind wir ein wenig besorgt, sie meistert es ganz gut.
Nach einigen Vergnügungen und mind. 100€ die wir los werden fahren wir eine Abschlussrunde mit dem Riesenrad.
Im der sogen. "Luftburg" gibt es dann endlich ausreichend zu Essen, und köstlich süffiges Budweiser dazu. Auch dort sind die Preise gesalzen, wir legen einiges ab.
Kurz vor 12 machen wir uns auf den Weg quer durch den 2ten Bezirk.
Spannend, was sich dort an Nachtleben abspielt. Wie zu Hause grüßen wir die Leute die wir auf der Straße treffen. Es ist auch in Wien ok. wenn man grüßt.
Sonntag:
B. und ich brechen auf zum Sport, kommen dann aber mehr oder weniger nur zur Reichsbrücke und bestaunen dort den Massenauflauf "Vienna City Marathon".
Den Start geben wir uns auch noch, nach einer Viertelstunde „Läuferstrom“ reicht es uns allerdings.
Mittagessen mit Roman um Sushi Lokal, Klaus kommt auch noch vorbei.
Alina und ich essen so viel das wir uns danach nicht mehr bewegen können.
(Roman hat B. zum Geburtstag überraschend angerufen und gemeint das er ohnehin in Wien ist...)
Kurz vor 3 sind wir bei den Freunden in Wiener Neustadt.
Nach einem Kaffe noch ein Spaziergang ins Stadtzentrum. Wir beschließen gemeinsam auf Urlaub zu fahren wenn es möglich ist. Dann geht es ab in die Heimat.