Am Montag Abend spiele ich seit langem wieder einmal „Lego“ mit Chiara und Elena.
Elena hustet wie verrückt und steckt uns alle an.
Mittwoch: Racers mit D., Peter, B. kommt ab 9 auch noch dazu!
Donnerstag:
-10 Grad am Morgen....
Chiara vermutet die Mutter bei den Pensionisten.
Alina veranstaltet ein "Germany next Top Model" und teilt uns die Jurorenaufgaben zu. Ich bin die Heidi Klump...
Es ist aber ohnehin egal was ich sage, sie hört nur den MP3 Player ihres Radios...
B. schafft es 4 Häuser in der Perau zu besuchen und bleibt bei G.G. hängen.
Danach schaut sie noch zur "Neueröffnung" ins Auen Stüberl.
Dort wäre ich allerdings gerne dabei gewesen....
Um halb 11 beginnt sie noch Schokoherzen auf ihre Karten zu kleben. Ich schüttle zwar den Kopf, schaffe es aber ohne Streit ins Bett.
Freitag: die beiden Kleinen fahren mit zum Pranger, es gibt wieder ein sehr kämpferisches Spiel im Schnee. Wir gewinnen zu fünft gegen sechs mit 10:3.
B. holt die Kleinen ab, kann aber nur kurz bleiben, da sie gleich wieder in die Stadt muss.
Wir haben "Moskitos Kochabend", die Gasthausküche gehört uns dieses mal allerdings nicht alleine da gleichzeitig ein Geburtstagsessen statt findet. Bis bei uns wirklich gekocht wird dauert es, dann geht es aber hurtig dahin. Zuerst Bruchetta von Günter, dann Risotto von Tommi, dass durch den Käse wirklich eine wunderbare Konsitenz hat, wie Andi durch drehen des vollen Tellers beweist. E wird 9 Uhr
bis die Truthähne fertig sind. Wir sind bereits nach dem ersten so satt, dass wir nur
mehr herumhängen.
B. hat um 9 am Telefon gemeint als ich ihr gesagt habe sie soll noch auf einen Truthahn vorbei kommen, dass sie heim fährt(wegen der Kinderleins). Sie kommt allerdings erst nach mir nach Hause....
Am Samstag fährt B. schon Frühmorgens zur Tischlerin nach Zlan, um ihr das Türschild vorbei zu bringen. Ich erledige Hausarbeiten, danach Einkauf und Kaffee bei H. um ihr die Schweinemaske vorbei zu bringen.
Als wir sie nach dem Essen abholen hat sie ein anderes Kostüm an, die Schweinemaske passt angeblich nicht....
Bei Umzug sind wir spät dran, und warten vergeblich dass die Spitze des Zuges in die Gerbergasse retour kommt. Der Zug wird beim CCV aufgelöst...
Dort treffen wir B. in einer illustren Runde, die schon sehr gut gelaunt ist. Das praktische bei dieser Party: sämtliche Getränke sind frei.
Wir verbringen ein paar Stunden dort und gehen anschliessend noch alle gemeinsam den Hauptplatz hinauf.
B. fährt mit den Kids im Taxi nach Hause, ich treffe noch Peter und D.
Klaus kommt auch noch dazu, und mit der Freundin Karin von D. wären wir eigentlich komplett, aber wie es im Fasching
so ist, treffe ich noch auf jemanden, die Christine vom Arthur, die ich vor 4 Jahren zuletzt gesehen habe. Natürlich rede ich mit ihr, was allerdings bei den anderen Damen die Vermutung aufkommen lässt, dass es eher die blonden Haare und die Figur ist, als die alte Bekanntschaft.Ich möchte nicht wissen, was sie redeten als ich schließlich um eins mit ihr nach Hause gehe...
Arthur ihr Mann hat nämlich zu zu Hause ein Essen vorbereitet! Genau das richtige für den kleinen Hunger nach Mitternacht, einen schönen Teller mit Nudeln...
Als ich mich um Zwei verabschieden möchte beharrt Arthur darauf mich zu begleiten. (Ein Freund von ihm war auf tragische Weise kurz vor seinem Haus gestorben, als er alleine nach Hause ging). Die vielen kleinen Biere die ich an diesem Nachmittag und Abend bereits getrunken hatte, sind doch nicht ganz spurlos an mir vorüber gegangen, und so passe ich nicht besonders auf als wir losgehen. Er wird sich schon auskennen – denke ich. Als wir beim Merkur in Auen stehen, weiß ich, dass es doch nicht ganz so ist. Er meinte, sie fahren im Sommer mit dem Rad immer diese Strecke zum Faakersee...
Aus meinen ohnehin notwendigen 2 km Heimweg werden so 4 km, und es dauert bis 3 Uhr bis ich im Bett bin. Er begleitet mich dann übrigens doch nicht bis vor die Haustüre, sondern dreht bei der Gailbrücke um ;-)
Am Sonntag fahre ich mit B. um 10 in die Stadt um mein Auto zu holen. Wir sollen für den Kinderfasching schon um 11 im Kulturhaus sein.
Als der Zug wieder zurück zum Kulturhaus kommt haben nicht alle im Saal Platz.
Neben dem üblichen Tanzprogramm von Larissa (ich darf die Musik einspielen) gibt es noch Kinderanimation von professionellen „Kinderfreunden“.
Zwischendurch versuche ich so wie im Vorjahr vergeblich die Hausmeisterin zum Aufsperren der Notausgänge zu bewegen.
Ihre Antwort: "Übernimmst du die Verantwortung wenn draußen ein Kind von der Treppe fällt?" bzw.: „warum hast nur du damit ein Problem, sonst stört das ja niemanden...“
Zum Glück kommen die Eltern von Elena A. ebenfalls und ich habe die Gelegenheit mit Stefan wieder einmal eine Bier zu trinken und ein wenig mit ihm über die Krise zu debattieren. Sein Vater ist auch dabei, jeder von uns ist einmal zum Bierholen dran. Als der Vater dran kommt bringt er gleich eine Runde große Biere: "damit wir nicht so oft gehen müssen..."
Kurz vor dem nach Hause gehen stürzt Elena. Allerdings nicht bei den Notausgängen, sondern beim Haupteingang, wo es durch den schönen Rost so richtig schön weh tut. Sie schürft sich beide Knie und beide Hände auf.
Es gibt eigentlich zwei Sitzungen der Villacher Faschingsgilde die für die Ausstrahlung am Faschingsdienstag aufgezeichnet werden, eine am Freitag, eine am Samstag vor dem eigentlichen Faschingssamstag. Die vom Samstag besuchen wir.
Es ist leider so wie befürchtet. Es kommt keine Stimmung auf, die Anlage der Gilde ist viel zu leise eingestellt.
Wir lassen uns aber den Spaß nicht verderben, und sind in der zweiten Hälfte der 4 Stunden schon mehr draussen an der Bar, als im Saal....
Nach der Sitzung (4 Stunden!) haben wir viel Spaß mit einem netten Wiener namens Dorian, und Lina, der Namenspatronen von Alina.
Es wird 3 bis wir mit einer Bekannten aus M.G. nach Hause fahren.
(Zwei Wochen später treffe ich ein Mitglied der Gilde im Racers der mir erklärt, dass die Aufzeichnung des Faschings eine der billigsten Produktionen des ORF ist, da sie nur bei der Tonanlage anstecken müssen, das Licht nicht verändern brauchen, und nur ein paar Kameras aufstellen müssen)
Am nächsten Tag ist Bescherung bei der Feuerwehr. Kurz nach 9 schon in die Stadt und ich naiver Tepp habe wirklich
Und mit den bevorstehenden Wahlen hat das ganze natürlich überhaupt nichts zu tun.
Das heiße Gulasch und das Bier dazu sind herrlich.
Am Nachmittag fahren die Mädels nach Drobollach zum Kinderfasching, ich geniesse die Ruhe...
Obwohl alles tiptop vorbereitet ist, kommen wir erst um halb 11 von zu Hause weg. Es ist aber ohnehin egal, denn es steht jetzt schon fest, dass wir heute sicher nicht mehr Schifahren gehen werden. Bei uns schüttet es, und in Osttirol soll es angeblich wieder stark schneien.
Der Dauerregen geht dann ab Lienz tatsächlich in Schneefall über. Am Anstieg ins Defereggental ist Kettenpflicht, ich werte diese Tafel als „Hinweisschild für Deutsche mit Sommerreifen“ und fahre mit Schwung den Hügel hinauf. Wir sind 6 Personen im Auto und die beiden großen Gören sitzen dummerweise ganz hinten, und der Hänger ist auch noch dran.
Als die Reifen ein wenig durchgehen beginnt D. mit ihrem berühmten Panikatmen.
Wir kommen allerdings problemlos hinauf, brauchen dann aber noch eine Zeitlang bis St. Jakob, weil manche tatsächlich auch auf dem beinahe ebenen Straßenstück mit Schneeketten fahren.
Das letzte Stück hinauf zum Haus will ich dann allerdings auch nicht ohne Ketten riskieren, vor allem weil der Schnee wunderschön „schmierig“ ist. Bis dann endlich das mitgebrachte Ritschard auf dem Tisch steht wird es ziemlich spät.
Im Haus gibt es Verbesserungen zum Vorjahr, die Haustüren wurden erneuert, und im Wohnzimmer steht ein altes Bett das ich sofort für mich in Beschlag nehme.
Als erstes ist uns natürlich aufgefallen wie unglaublich viel Schnee es hier hat. Bei einem ersten Spaziergang machen wir uns einen Eindruck. Elena hat das Problem, dass sie bei den ausgeschaufelten Wegen nicht hinaus sieht.
Am Abend ist Alina lästig zu D. worauf sie ihr das Handy entwendet und sich in die Hose steckt damit sie es ihr nicht sofort wieder abnimmt. Als Alina das sieht bricht sie in Tränen aus und heult hemmungslos. Ihr Handy ist beschmutzt....
Am Sonntag habe ich zuerst die Kleinen, am Nachmittag bleiben allerdings Alina und Lydia zu Hause. Es gibt herrlichen Neuschnee neben der Piste. Sogar D. wagt sich hinein und ist erstaunt dass es gar nicht so schwierig ist.
Anmerkung: D. raucht nun schon seit ein paar Wochen nicht mehr, und hält das am Skitag ganz toll durch.
Die Deutschen auf unserem Tisch habe als Hobby österreichische Lieder zu singen. Sie können Fürstenfeld und „I am fram Austria“ wirklich sehr gut. Nachdem sie einen Schnaps zu viel bestellt haben, muss ich aushelfen, danach kommt noch die Hausrunde, 2 Biere gegen den Durst, und irgendwann sind wir sehr froh wieder draußen zu sein...
B. kam am Nachmittag nach, wir verbringen alle zusammen einen schönen Abend.
Es hat unglaublich viel Schnee, viel mehr als im Vorjahr. Am Montag Abend ist Vollmond, und wir gehen zur Rodelbahn. Die Hütte (das Gasthaus) daneben ist immer noch da, allerdings hätten wir die Ripperl auf die wir uns so gefreut haben vorbestellen müssen...
Dienstag:
Ich bin fürs Kochen zuständig uns soll Sterz mit Gemüse machen. Es ist alles vorbereitet, als es spannend wird kommt dummerweise D. schon nach Hause uns übernimmt das Kommando.
Chiara hat nach anfänglichem mangelnden Selbstvertrauen doch herausgefunden, dass sie problemlos beim Feistritzlift fahren kann. Elena fährt ganz stolz beim Babylift alleine hinunter und hinauf. Sie kann allerdings nur eine Kurve - jene zum Lift hin.
Als wir beim Feistritzlift mit ihr fahren, stellt sich schnell heraus dass sie einfach geradeaus fahren würde wenn man sie lässt. Am Foto bewundern alle zuerst wie toll sie fährt, dann bemüht sich B. sie noch irgendwie
Am Mittwoch ist es unter Tags eisig kalt, ich habe nur die dünnen Handschuhe an, und brauche im Haus fast 2 Stunden um mich nach der Kälte des Vormittages wieder zu erwärmen. Gut dass es im Haus sehr angenehm ist....
Am Donnerstag fahren wir wieder nach Matrei, dieses mal ist Lydia auch dabei. Die Erschliessung des Skigebiets von Kals hat wohl eher für dieses Skigebiet etwas gebracht. Man müsste mit der Gondelbahn nach Kals abfahren um zu den anderen Liften zu kommen. Es ist wieder so kalt, dass alle zu jammern beginnen. Wirklich cool ist allerdings die Bergstation der neuen Gondelbahn. Die Architekten durften dort zeigen was sie können. Auf jeden Fall das lässigste Klo das ich je gesehen habe....
B. fährt nach Hause als wir aus Matrei retour kommen. (Termine, Termine, Wahlkampfstress)
Ich bin am Abend zwischendurch wirklich oft am Überlegen ob es klug ist sich pupertierende Gören anzutun, die prinzipiell zu jeder Arbeit einmal nein sagen, und mit denen man sich laufend konfrontieren kann. Zum Glück vergisst man Probleme mit Kindern sehr schnell wieder, die Natur hat das anscheinend recht gut eingerichtet.
Freitag:
Wir haben nicht gedacht, dass es möglich ist, aber es ist noch kälter geworden. Wir haben aber auf der Piste Sonne und optimale Verhältnisse. Wenn man nach Nordwesten in Richtung Glockner blickt, kann man sich vorstellen, wie es bei dieser Wetterlage in Heiligen Blut aussieht und ist froh südlich des Alpenhauptkammes zu sein.
Am Abend spielen wir Aktivity. Die beiden Großen wollen natürlich unbedingt gewinnen, und vor allem Lydia nimmt die Sache sehr ernst. Die Kleinen wollen auch mitspielen, wir kommen drauf dass Chiara wirklich schon ausgezeichnet Zeichnen kann, und beide sehr viel Spaß beim „Darstellen“ haben. Elena stellt allerdings am Anfang einfach dar was ihr gerade einfällt. Zuerst ein Schmetterling, dann ein Pferd etc.
Am Abreisetag sind wir tatsächlich kurz nach 10 schon draußen aus dem Haus, die Rückreise verläuft problemlos.
Zitat Elena:
Sie erzählt mir welche Geschenke sie alle von Elisabeth (ihrer Taufpatin) bekommen hat. Ich frage sie warum sie so viele Geschenke von ihr bekommt. „Weil ich so brav bin!“ meint sie sehr bestimmt...