Der Weihnachtstag ist gleichzeit Sonntag, deshalb auch Messbesuch am Morgen. Nach der Messe geht das Händeschütteln und "Frohe Weihnachten" wünschen in die Endphase. Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich heuer sicher schon an die 100 Menschen die Hand geschüttelt. (Feuerwehr, Firma am Freitag, Moskitos, Firmenweihnachtsfeier, Reiter, Einkauf, Fest bei Gerhard)
Mittagessen bei den Eltern, noch keine Verstimmungen. Danach Kurzbesuch und sehr amüsanter Kaffee bei Ella und Gernot. Bei der Heimfahrt singen die Kinder dann zur CD die sie von Birgit bekommen haben.
Weil es nach wie vor recht warm ist gehen wir anschliessende sogar noch zum Kinderspielplatz!
Die Schafe vom Moser sind auch nach wie vor im Freien unterwegs.
Am Abend dann volles Weihnachtsprogramm inklusive Räuchern. Zuerst gemeinsames Essen bei uns (kalte Fischvariationen, anschliessend noch Putenschnitzel mit Mandeln. Nächstes Jahr soll es angeblich Gans geben)
Bescherung beim Baum. Die Eltern sind wie jedes Jahr im Stress und müssen sich schon kurz vor 9 verabschieden, weil sie um 10 in die Christmette gehen.
Bei uns kommt erst richtig Stimmung auf, als wir die Pouges auflegen.
ich schaffe es nach dem anstrengenden Freitag natürlich nicht gleich in der Früh zum Einkaufen zu fahren. Begleitet werde ich nur von Chiara. Alina hat Sternsingerprobe, und Elena hält ihren Vormittagsschlaf. Beim Neukauf ist es fast wie in alten Zeiten. Eine lange Schlange bei der Wurst, und eine ebensolange an der Kasse.
Auf dem Bild oben meine Lieblingsverkäuferin!
Nach dem Neukauf fahre ich mit Chiara noch in die Stadt und bekomme wider erwarten sogar einen Parkplatz. Im Parkcafe ist mein "Stammtisch" reserviert, wir setzen uns trotzdem hin. Als nach 10min noch immer keine Kellnerin aufgetaucht ist, und auch keine Bekannten zu sehen sind, gehen wir ohne Kaffee.
Ich muss ohnehin noch mit Alina den Christbaum besorgen. Meine Masseurin hat mir von einem Bekannten erzählt, der immer im Wald den schlechtesten Baum ausgesucht hat, um ihm quasi zu ermöglichen einmal in seinem Leben ein Star zu sein.
Wir finden auf dem Plateau auf der Maria Gailer Seite einen ganz anständigen Baum, und kommen auch noch rechtzeitig zum Essen. Allerdings quält mich Alina zuerst 5 minuten lang, dass sie mit dem Auto hinauffahren möchte, bis ich begreife, dass sie Angst hat durch den ganzen Wald gehen zu müssen, bis wir einen Baum finden.
Elisabeth kommt auf Besuch um das Geschenk für ihr Patenkind (Elena-Larissa) zu bringen. Eine wunderschöne Strickjacke, die sie aus Peru mitgebracht hat. Wenn man weiß, was sie dort durchgemacht hat, ist diese Jacke einiges wert..
Auch die Katzen vom Nachbarn geniessen die Wintersonne. Allerdings der letzte schöne Tag, die Sonne zeigt sich wegen Hochnebel dann erst wieder am 28.12.
Wir gehen die übliche Runde bis Turdanitsch.
Am Abend sind wir bei Herta und Gerhard eingeladen. Absolutes Kinderverbot. Alina schaut auf die Kleinen, es ist kein Problem. Allerdings sind sie und Elena noch auf als wir um halb 12 nach Hause kommen...
Bei Gerhard ist die übliche Runde eingeladen. Alle sind gekommen. Wir treffen auch Elisabeth wieder! Als Stargast kommt dann Lina Brandl daher, die sogar den alten Buddhisten Klaus ein paar bewundernde Worte entlockt.
Monika meint, dass mein Wächter den ich seinerzeit Manfred geschenkt habe immer noch auf ihrer Hütte hängt. Sollten wir uns einmal ansehen (Vormerken!)
Monika hat übrigens heuer ziemliche Kreuz bzw. Bandscheibenprobleme gehabt. Obwohl sie sich sicher die teuerste Behandlung leisten könnte geht sie zur Kasimira in St. Jakob.
Der Zettel mit "Alarm abschalten!" heißt übersetzt: liebe Einbrecher, in dieser Wohnung gibt es eine Alarmanlage!
Lina will übrigens beim Altjahrsspiel mitspielen, sie spielt seit kurzem Fußball...
Ich habe Gerhard als Geschenk eine Antikflasche Villacherbier mitgebracht. Er freut sich überschwenglich, zeigt mir aber dann zu später Stunde genau die gleiche Flasche in seiner Speiskammer, die er sich jedes mal in Schladming mir frischem Bier auffüllen lässt.
Herta wird von mal zu mal jünger und schöner. Angeblich wird sie bald 50, was allerdings unglaublich klingt.
Montag:
Ich muss aus St. Ruprecht den Wein vom Sattler holen, nachdem es nicht so gelaufen ist wie ursprünglich geplant, dass die Kundschaft aus St. Ruprecht den Wein bei uns abholt...
Danach Krautfleckerl von Beate, die bei mir schon kurz danach zu ziemlichen Bauchgrollen führen.
Dienstag:
In der Nacht mehrere Stunden wach gelegen, die Kinder unruhig wie selten zuvor, Elena musste ich sicher zwei mal vor einem Absturz bewahren.
In der Früh dann Schüttelfrost, ich bleibe von der Arbeit zu Hause
Mittwoch:
Obwohl ich nicht 100%ig fit bin gehe ich doch in die Arbeit.
Die Kinderfreunde Weihnachtsfeier am Abend entwickelt sich zur Arbeitspartie. Nach dem Genuss von einem kleinen Stück Pizza und ein paar Pomes ist Arbeitseinsatz bis halb 9 angesagt. Tische/Sessln verschlichten, Riesenanhänger verliefern etc.
Die Kinder sind allerdings wie üblich (vor allem vom Kulturhaus) begeistert, und toben Stundenlang auf der Bühne und im Saal herum. Eigentlich würde es genügen, ein wenig Musik mit ihnen zu machen.
Es bleibt leider überhaupt keine Zeit mit den KinderfreundeakteurInnen zusammen zu sitzen. Sollten wir unbedingt einmal nachholen.
Donnerstag:
The whole family in vienna. Alle fahren zu Klausis Promotion nach Wien. Nur Elena und ich bleiben zu Hause. In der Früh noch kein wirkliches Problem, klebt sie allerdings am Abend bis halb 11 an mir. Die "Freizeit" die ich mir erhofft hatte kann ich wieder einmal abschminken.
In der Früh hatte Beate den Überstress. Sie musste den Zug um 6:20 erwischen, und fuhr Großeltern incl. 2Kindern erst um 6:05 von zu Hause weg.
Opa musste schon den Schaffner überreden noch ein wenig zu warten, damit auch Beate und Alina den Zug noch erreichen konnten...
Freitag:
Fast noch Stress in der Firma. Der Lakesidepark soll, nachdem nun ein Jahr lang vergeblich Untermieter "gesucht" worden sind plötzlich doch aufgegeben werden. Idealerweise in einer Zeit in der die viele MA endlich einmal auf Urlaub gehen können...
Danach ins Atrio um noch Geschenke zu besorgen. Weihnachtseinkaufstress pur.
Moskitos Weihnachtsmatch. 19(!) Spieler incl. der Jugendlichen. Es geht sich fast ein Spiel bis 10 aus, beim Stande von 9 zu irgendwas wird aber aus Sicherheitsgründen abgebrochen. Anschliessend große Verteilaktion von Weihnachtsbock. Gernot verschwindet immer wieder mit einem von uns nach draussen....
Um 7 Uhr dann fahrt zur Firmen Weihnachts bzw. Jahresabschlussfeier. Von "Feier" ist allerdings nicht all zu viel zu spüren. Es sind aber sehr viele von denen da, die ich sehr gerne mag, es war gut, dass ich noch hin gekommen bin.
Die Feuerstelle hat niemand entzündet, ich schlage DS vor ein Feuer zu machen sobald das Weihnachtgeld gesichert ist.
Nach Hause fahren dann Gogo und Rudi Sternig mit. Etwas eng im Audi, da auch noch Giacomo dabei ist, ich den Kofferraum mit Holz voll habe, und Rudi samt Gebäck direkt aus Belgrad kommt.
Heimreise um 22:30, anschliessend gleich zum Moser wo die Weihnachtfeier des Reitvereins statt findet.
Mit Lisa und Heike zum Abschluss des Abends noch ein ganz anderes Programm. Heike hat ein goldenes Handy mit Schmuck am Trageriemen, erst am Nachmittag habe ich mich an der Kasse beim Cosmos darüber mokiert, dass es so etwas gibt...
Das Gespräch mit ihr und Lisa ist jedoch äußerst kurzweilig. Von der Berliner Mauer über die Trabis auf der Westautobahn, bis zum Redisign der Homepage des Reitvereins.
Lisa behauptet, ich sei ein Reitschüler der eine ganz besondere Art hat auf Reitlehrerinnen zu reagieren. Sie dürfen zwar etwas sagen, ob ich es dann aber umsetze bestimme ich...
Anschliessend setzt sich noch die Besitzerin von Anubis zu uns. Sie meint, dass ohnehin jeder eine Arbeit findet, der möchte. Man braucht sich nur die freien Stellen in der Zeitung ansehen...
Klaus feiert seinen 40iger im Balgsetzerhaus in Weyer. Um die Feier kindergerecht zu gestalten beginnt sie schon um 16:00. Als ich um 23:00 wieder eintreffe, nachdem ich meine Kinder bei "Muni" verstaut habe, laufen allerdings immer noch kleine Kinder draussen herum...
Ich treffe Herbert (Hörb) beim Christbaumkaufen vor dem Balgsetzerhaus. Er kommt noch auf ein kleines Bier hinein, und zeigt uns dann das Haus. Er ist natürlich Mitglied des Vereins der für die Erhaltung des Hauses gegründet worden war.
Neben dem Handwerk und den bäuerlichen Trachten kann man im Balgsetzerhaus auch sehr schön die Erosion beobachten. Nach dem letzten Hochwasser ist das Haus nicht wirklich getrocknet, deshalb kann man zusehen, wie ca. 20cm über dem Fußboden die Wand abbröckelt.
Dann beginnt die Feier. Es ist gut, dass Christa im Hintergrund ein wenig Regie führt, so ist dafür gesorgt, dass alle wissen woran sie sind. Sie gibt auch ein sehr gutes Gedicht zum besten, in dem sie auch beschreibt, dass es bei Klaus nicht schlecht ist, wenn es jemanden gibt, der ihm teilweise ein wenig zeigt wo es lang geht. Wobei sie natürlich auch nicht auslässt, welch guter Vater er seinen Kindern ist.
Die "üblichen" Verwandten sind alle da. Tante Traudi, Tante Reli, Onkel Helge, Nessi (Schwiegermutter), Luzi etc. Tante Trudi haben wir gestern schon gesehen. (Alina merkt an, dass Frauennamen in Weyer sehr häufig auf "i" enden...)
Elena lernt Christian kennen. Dieser ist allerdings in einer sehr stürmischen Phase, in der er andere Kinder umarmen möchte, wass ihr doch nicht so ganz geheuer ist.
Ausserdem sind sämtliche 14 Enkelkinder meiner Eltern anwesend. Der Versuch sie alle auf ein Foto zu bringen scheitert knapp, Chiara verweigert, und die kleine Karina ist krank. Ein paar Kinder sind allerdings keine Enkelkinder, ist quasi ein Suchbild.
Die Geschwister und Schwager haben Klaus ein Metallsuchgerät geschenkt, dass Hermann dankenswerter weise organisiert hat. Sprich, er hat es bestellt, gekommen ist es leider nicht rechtzeitig. Auch kein Problem, aus einer alten Krücke bastelt er ein täuschend ähnliches Gerät, und mit einem kleinen Lärmmacher lässt sich toll eine Schatzsuche simulieren..
Eine ehemalige Kellnerin vom Fassl erzählt spannende Geschichten von einer prominenten Gastronomenfamilie aus Weyer. Wobei man allerdings nicht genau weiß, was sie derzeit machen, weil sie teilweise auf "Kur" müssen...
Um ca.24:00 gibt es erste Auflösungstendenzen, allerdings geht es dann noch bis ca. 2:00 im Balgsetzerhaus weiter. Als dann die Nachbarin von Klaus (Brigitte) auch noch mit uns (Klaus, Dieter, Erich Mahr) auf ein Bier gehen möchte, schickt er sie recht bestimmt nach Hause...
Im Fassl geniessen wir dann noch die Atmosphäre. Die Kellnerin ist sehr nett, die drei anderen Gäste sind allerdings schon so bedient, dass einer beim Versuch aufzustehen gleich in die Waagrechte geht. Als wir danach beim "Käferl" (das Pub hat schon zu!)wieder die gleichen Burschen sehen, weiß ich dass es Zeit für den Heimweg ist. Interessanter Link zu den Gasthäusern in Weyer http://www.konradneubauer.at/index.php?c=1&id=18
Wir waren ja seinerzeit so stolz darauf dass es in Weyer an die 20 Gasthäuser gegeben hat. Jetzt ist allerdings ziemlich tote Hose...
Freitag:
Problemlose Fahrt mit den Mädchen nach O.Ö. Elena schläft gleich einmal 2 Stunden im Auto, Chiara zuerst auch, und fängt dann natürlich mit der Fragerei an, wie weit es noch bis zur Muni ist. Da ich später als geplant weg gekommen bin, fahre ich die letzte Stunde (von Vordernberg bis Weyer) im dunklen, was natürlich nicht so angenehm ist. Zum Glück gibt es nur Nebel, aber kein Eis...
Netter Abend mit den Eltern.
Am Samstag Vormittag geht man in Weyer Traditionell in den "Markt".
Dort finden wir schon die ersten Anzeichen für das Geburtstagsfest von Klaus am Nachmittag. Beim Ahamer wurde ein "Vermisstenmeldung" aufgehängt...
Dann möchte ich für meine Mutter ein ganz normales Küchenradio kaufen, im "Elektrogeschäft" gibt es genau einen Radio, der mir allerdings nicht zusagt.
Beim Unimarkt erstehe ich 2 Packungen Schafkäse vom Schafkäsbauern aus Oberland (49%Kuhmilch, 52% Schafsmilch)
Anschliessend geht es natürlich in den "In Shop" zum Palnsdorfer Max. Ich finde eine Hose für mich und einen Freizeitjogger, den lt. Bernadette auch der Max hat...
Max und Bernadette haben heuer das Nachbarhaus dazu gekauft, wo Max nicht weiß, ob er es abreissen oder doch erhalten soll (den Balkon hat mein Bruder wieder halbwegs hinbekommen, was die Spenglerarbeiten betrifft) Am Nachhauseweg von der Feier spricht Dieter dann von den "Immobilienhaien" die den gesamten unteren Markt aufkaufen...
zu Mittag gibt es dann die Fische, die der Nachbar am Vortag geliefert hat.
Am Nachmittag möchte ich dass die beiden kleinen unbedingt noch ein wenig schlafen. Versuche sie davon zu überzeugen, dass man das im Bett machen kann scheitern kläglich. Also fahren wir einfach mit dem Auto Richtung Waidhofen, was sich als Glücksfall herausstellt.
Von weiten schon sehen wir die Basilika Minor vom Sonntagberg herunter leuchten. Die Kleinen schlafen, und ich besichtige mit Alina die Kirche und geniesse die Aussicht und die herbstlichen Temperaturen. (es hat um 10Grad mehr als unten im Tal, und ausserdem scheint die Sonne)
Alina ist begeistert von der schönen Kirche, und überlegt, sie in ihre Einkaufsliste aufzunehmen (neben ein zwei Burgen die sie ebenfalls kaufen möchte). Allerdings gefällt ihr dann doch nicht so 100%ig, dass die hl. Felicita und die hl. Gertrud(?) im Original in zwei Seitenaltaren liegen. Die Skelette sind zwar schön bekleidet, und die Köpfe mit einem durchsichtigen Stoff verdeckt, trotzdem nichts für schwache Nerven...
Nicht uninteressant ist auch, dass der Sonntagberg früher einmal als "Ruznik" bezeichnet worden ist. Erinnert uns das nicht an die vielen auf "ig" endenden Namen in Kärnten?
Da waren doch tatsächlich die Slaven bis in den Süden Niederösterreichs verbreitet. Vielleicht stamme ich ja auch ursprünglich von Slaven ab, und nicht von Germanen...
Es ist schon gut dass wir in Kärnten so tolle Vereine haben, die sich darum kümmern, dass der Kärntner deutsch bleibt. Gut, dass sie nicht wissen, dass ich Kärnten/Koroska T-Shirts in O.Ö. verschenkt habe...
In Waidhofen/Ypps wird gerade die Landesausstellung 2007 vorbereitet. Auf jeden Fall ein Fixpunkt bei unserem nächsten längerem Aufenthalt in Weyer.
Extraeintrag 40iger von Klaus
Sonntag:
Problemlose Heimreise, Elena schläft diese mal 2,5 Stunden, Chiara wird ein bisschen lästig, aber es geht. Am Abend dann allerdings wieder Rambazamba. Man hat den Eindruck die Kinder geniessen es wieder tun und lassen zu können, was sie möchten. Alina übt zuerst brav mit der Zieharmonika,
und wird mit David Bowies "Life on Mars" endgültig zum "Singstar" (über 9000Punkte!)
Chiara probiert ihr Kleidung für den morgigen "Pippi" Auftritt beim Tanzunterricht.
Probleme gibt es dann allerdings als die Kinder um ca. 10:00 endlich ins Bett sollen
Beate hat ein recht angenehmes Wochenende zu Hause verbracht, hat allerdings ihre "Freizeit" nicht wirklich nutzen können, weil sie Samstags Termine hatte, und Ella nur für ein paar Stunden Zeit gehabt hat, um das Warmbad zu besuchen, und nicht wie ursprünglich geplant für 2Tage Therme...
Montag:
Kinobesuch mit Ex-KollegInnen. Sehr netter Film mit Jack Nickolson, The Departed, viele viele Tote.
Danach erstmals der Winter spürbar, alle Autos total vereist, sogar das Schloss zugefroren
Dienstag:
Alina hat in der Früh ausnahmsweise verschlafen. Ich bringe sie in die Schule (sie schwört ewige Dankbarkeit) Anschliessend bringe ich noch Chiara in den Kindergarten, weil Beate sich nicht so besonders wohl fühlt.
Am Abend dann früher nach Hause und eine Stunde laufen. Ausnahmsweise hält auch der Hund mit, es hat mittlerweile nur mehr Null Grad.
Noch schnell zum Neukauf und Geschenk für Beate besorgt.
Als sich um Punkt 19:00 die Kinder zu den Simpsons zurückziehen und wir endlich Zeit zum Reden hätten, kommt Erich daher...
Beate redet eine halbe Stunde mit ihm, obwohl sie für die Landtagssitzung etwas vorbereiten sollte. 10 Minuten nachdem er gegangen ist, ruft er schon wieder an...
Elena und Chiara haben um halb sechs geschlafen, und sind danach entsprechend wach. Um 11 ist es nach wie vor schwierige, dass sie (wieder) einschlafen.
Wir planen einen Silvesterfamilienabend mit unserem engsten Freundeskreis. Damit alle Zeit haben, wird es wohl der 30. Dezember werden.
Mittwoch:
Doris und Lydia kommen vorbei um den Vorsilvsterabend zu besprechen. Wie immer sehr kurzweilig, danach schaffe ich es endlich mein Buch vom Schafsmann auszulesen. Wirklich fantastisch dieser Haruki Murakami.
Elena war wieder einmal höchst aktiv. Als alle beim Singstar im Wohnzimmer versammelt waren, stieg sie in der Küche auf den Tisch um dort an die Erdnüsse zu kommen. Wir sollten auch beim Bier aufpassen, und kein offenes herumstehen lassen...
Donnerstag:
Stressiger Abend, zuerst ist der Installateur da, dann sind die Kinder zu holen, dann mit den Kleinen zu Ines, um bzgl. "Zwischendurchkontrolle" der Kasse der Kinderfreunde zu sprechen. Ines wollte eigentlich mit Emma und Chiara zu einem Theaterstück in den Kindergarten gehen, es ist aber weniger Stressig einfach ein wenig zusammen zu sitzen, und die Kinder spielen zu lassen. Wir nutzen gleich die Chance auf eine Jause bei Ines....
Alina kommt nach ihrer Aufgabe nach, Beate treffen wir erst wieder zu Hause.
Freitag Abend nach dem Fußball Entspannung in der Badewanne. Allerdings nicht ganz alleine...
Samstag:
Horroreinkaufstrip im Atrio. Es schüttet, es ist Einkaufssamstag vor den Weihnachten, und wir sind schon spät dran. Um einen Parkplatz zu finden, kreise ich ca. 15 min lang im neuen Atrio herum. Alle Geschäfte sind entsprechend überfüllt. wir kaufen eine Playstation incl. Singstar beim Cosmos, und Beate lässt sich bzgl. Kaffeemaschine beraten. Bei der Kasse eine Wartezeit von ca. 20min. Nach den Kassen steht ein bulliger Wachmann einer Sicherheitsfirma der darauf achtet ob irgendwo etwas zu piepsen beginnt. Man fühlt sich als Kunde voll und ganz angenommen..... Dann noch Einkauf im riesigen Interspar, Chiara möchte ein Eis, Elena verliert im Kassenbereich den Zutz, ich laufe das halbe Geschäft ab, um ihn zu suchen, Chiara zeigt ihn mir dann gleich hinter der Kasse. Beate muss noch Schuhe für Chiara kaufen. Wir streiten darüber, wie wir uns treffen könnten, schliesslich warte ich mit einer todmüden Elena vor dem Geschäft. Als wir schon in Richtung Auto unterwegs sind kommt Beate drauf, dass sie auch noch zum DM muss. Sie nimmt Elena mit, und verliert im DM den Zutz endgültig. Zu Hause wird gleich die Playstation ausgepackt, und drauf los gesungen. Herrliches Mittagsbuffet bei Birgit. Birgit die Tagesmutter von Elena (und auch von Chiara) hat uns zum essen eingeladen. Ich habe einmal nur gemeint, dass Pflaumen im Speckmantel zu meinen Lieblingsspeisen gehören... Opulentes, tolles Buffet, Beate hat gleich die Idee einmal ein kleines Fest zu machen, bei dem Birgit kocht.....
Am Abend wird Alina zum "Superstar". Sie erreicht binnen kürzerster Zeit bei Liedern die sie heute zum ersten mal gehört hat schon eine sehr hohe Punkteanzahl
Sonntag:
Sonntag:
Einstündiger Lauf bei Temperaturen die nach wie vor über Null Grad liegen. Es nieselt leicht, und es wäre toll, anschliessend eine Sauna zu haben...
Obwohl ich jetzt schon ca. 6 Wochen nicht rauche, fange ich nach ein paar Kilometern immer noch ziemlich zum spucken an. Bin gespannt ob das einmal ein Ende hat. (wahrscheinlich ganz am Ende...)
Mittagessen mit dem neuen Suppentellern von Beate.
am Nachmittag ist "lazy sunday" angesagt. Es regnet immer noch, und ich ziehe mich mit Elena in die Kuschelecke zurück. Sie steht früher wieder auf als ich...
Als sich Beate um halb vier auch niederlegen möchte, gehe ich mit den Kids noch eine kleine Runde zum Kinderspielplatz. Elena ist nach wie vor begeistert, und stürzt sich regelrecht von der Rutsche, obwohl alles patschnass ist.
Am Abend dann Adventsingen:
2 Stunden bügeln bei "Twentyfour" als Wochenendausklang bzw. Vorbereitung für die Arbeitswoche...
Montag:
angenehmer Abend zu Hause. Auch Beate geht nicht mehr weg. Ein paar kleine Reperaturarbeiten, Ich schaffe es sogar ein wenig zu lesen.
Die Mädchen backen die ersten Weihnachtskekse...
Dienstag:
Vorbereitungen für Bretter hobeln mit Roland.
Anschliessend Nikolaus bei Ella. Ich laufe von Maria Gail nach St. Martin. Trotz Dunkelheit recht schöner Lauf. Die letzten 3Km allerdings zwischen Autobahn und Bundesstraße, bzw. am Straßenrand.
Beim nächsten "Nachtlauf" unbedingt eine Pannenjacke drüber ziehen!
Mittwoch:
Bretter zum Hobeln bringen. Ich habe vor im Abstellzimmer ein Regal zu basteln. So schaut es dort derzeit aus:
Donnerstag:
Die Bretter die Roland am Donnerstag hobeln wollte sind natürlich nicht gehobelt. Dafür ist Manfred da, der mit mitteilt, dass Roland heute nicht arbeiten durfte, weil seine Freundin es ihm angeblich verboten hat, damit er nicht krank wird vor der in der nächsten Woche geplanten Miniskusoperation.
FF Weihnachtsfeier beim Melcher. Sehr nett, gute Stimmung, wobei die Wartezeit auf Finis Hendln wieder einmal lang wird...
Freitag 8. Dezember, Mariä Empfängnis:
Messe "gute Meinung P.". (Kostenpunkt 7€, wobei man natürlich 10€ gibt. In der Messe wird dann neben anderen Familien 2x der Name erwähnt) Matthias macht so lange Lärm in der Messe bis Gerlinde mit ihm hinausgeht. Ist natürlich später überhaupt kein Problem für Albine. Als vor kurzem bei einer Messe zum Gedenken an Isabella unsere etwas laut waren, gab es gleich mahnende Worte...
Der Pfarrer versucht in der Predigt das Dogma der unbefleckten Empfängnis Marias zu erklären: es gibt etwas, das ist so groß, dass es sich all unseren rationalen Erklärungsversuchen entzieht. Man muss einfach akzeptieren, dass es so ist, das gehört zum Glauben dazu.
Der Hund ist natürlich auch hinaufgelaufen, und hat zum Glockengeläut bei der Wandlung sehr passend dazugeheult...
Nach wie vor ist es viel zu warm, beim Fußball am Nachmittag hat es zu Beginn 9Grad. Es spielen die meisten mit der kurzen Hose, weil es einiges geregnet hat, ist der Boden ziemlich katastrophal.
Am Freitag einen "Freitag" genommen, um zu laufen, oder auf den Berg zu gehen, und anschliessend ins Warmbad.
Es kommt aber dann leider doch ganz anders. Der Holzhändler hat sich für 10:00 angekündigt. Ich gehe vorher den Famileneinkauf besorgen. Um 10:00 sagt mir der Michi, dass er erst um 11:00 kommt.
Ich bin eigentlich komplett umsonst oben, da Michi die "Punktion" mitschreibt. Wir schauen uns anschliessend noch an, welche Bäume noch zu schlägern sind.
Um 12:00 komme ich dazu eine kleine Runde zu laufen...
Danach Kinder abholen, Essen richten.
Am frühen Abend sind Vorbereitungen für die Kinderfreundefackelwanderung zu treffen. Die Kinder wandern mit
Martina Rudazkij von der Kirche bis zum Marterl am Feld, wo ich mein Feuerfass entzündet habe.
Anschliessend sitzen wir noch mit Erich bei einer Flasche Wein bei uns zu Hause beisammen....
Samstags dann "macheln". Türen richten, Hausarbeiten.
um 17:00 Familienmesse in Drobollach
Gute Stimmung, viele unser Bekannten aus M.G. sind da, anschliessend gibt es noch Tee und Kekse.
Elena nutzt wieder einmal einen großen Raum zum spazieren...
"Samstagabendbad" von Chiara:
Danach "Diaabend" im gr. Raum. Schwiegereltern sind auch dabei.Wir schauen uns die NZ Dias an, Alina ist ganz begeistert und möchte immer mehr sehen. Die Kleinen pennen weg.
Sonntag 1,5 Stunden Lauf über St. Niklas, Türkei, Drobollach.
40iger Feier von M. E. beim GH. Graber in St. Stefan.
Zwischendurch mit Alina und Chiara auf einen Kaffee zu Renate und Gianni in deren tolles Haus.
Abends dann 2 Stunden "twentyfour" durchgebügelt...
gestern zufällig die jobanzeigen der kleinen zeitung gelesen. dort gibt es tolle angebote für arbeit zu hause (kugelschreiberzusammenschrauben), nebenverdienste etc. und überall steht eine kostenpflichtige telefonnummer dabei, wo man angeblich nähere auskünfte bekommt. natürlich kann man sagen, jeder ist selbst schuld, wenn er nicht erkennt, dass eine 0900 vorwahl teuer werden kann bzw. steht ohnehin dabei wie viel cent pro minute ein anruf kostet. es werden aber meiner meinung nach jene abgezockt, die meist ohnehin schon verzweifelt sind, bzw. jene die sich dann auch sicher nicht wehren, wenn sie ein paar euro mehr auf der handyrechnung haben. und da stelle ich mir eben die frage, ob man nicht viel mehr eingreifen sollte in diesen freien markt, als es jetzt passiert. am nächsten tag erfahren wir aus den medien, dass ein ehemaliger bankdirektor nun wahrscheinlich doch nicht (sofort) an österreich ausgeliefert werden kann, weil er plötzlich wieder ins krankenhaus musste, als die bekämpfung seines auslieferungsantrages juristisch gescheitert war. es wäre wohl etwas blauäugig zu meinen, dass das krankenhaus ihn nicht nehmen würde, wenn er nicht krank wäre, schliesslich wird er nicht schlecht zahlen... so "entwickelt" sich unsere gesellschaft hurtig weiter, die unterteilung in reich und arm deren überwindung für kurze zeit ein hehres ziel war, wird durch den kapitalismus wieder einzementiert bzw. sogar immer ausgeprägter.