Posts
(woche41)
MO: kleine Runde laufen, gemütlicher Abend, sogar Lesen ist wieder einmal möglich.
Die Kleinen werden "ausgiebig" ins Bett gebracht. Zuerst herumtollen und reiten, dann noch mehrere Geschichten.
DI: Treffen mit Stadtrat und 2 Beamten zum Wohnort Projekt. Die Beamten wollen nichts davon wissen, solange keine Rechtssicherheit herrscht.
Es wird noch einiges an Überzeugungsarbeit brauchen, und vor allem funktionierende Beispiele, bevor so etwas auch bei uns realisierbar ist. Die Angst vor Neuem, Unbekannten ist greifbar. Wir machen dann aber sogar eine Runde im Ort und schauen uns ein paar "Hotspots" an. Ines ist mit Kinderwagen ebenfalls dabei.
MI: das Ende der Schönwetterperiode ist leider absehbar, ich gönne mir 2 Stunden alleine in der Schütt. Ich steige unter die Wand beim Alpengartenweg hinauf. Dort entspringt der Bach direkt aus dem Fels, auf einer Breite von ca. 500 Meter ist von der Ebene unten bis hinauf zum Felsen wunderschönes Bergsturzgebiet das sehr archaisch aussieht.
Allerdings ist es nicht einfach zu begehen, mehrmals denke ich mir ich sollte mich hier nicht verletzen, hier findet dich niemand. (außer mit Handypeilung...)
Am Abend besuchen wir gemeinsam mit den Wuttis die Premiere des neuesten Stücks des KSMG. Sie gehen jetzt ein wenig in Richtung Kommerz, spielen allerdings hochklassig. Durch einen Unfall sind 2 Schauspieler ausgefallen, zwei Profis ersetzen sie innerhalb eines Tages so gut, dass es nicht auffällt.
DO: B. hat trotz mehrmaliger Bitten nicht geschafft ihre Schuhe zu verräumen. Ich stecke alle 5 Paare in einen großen Sack und gebe ihn in den gr. Raum. Zum Parteimeeting wird es wieder knapp, und sie sucht verzweifelt ihre Schuhe.
Schreierei und Streiterei.
Racers mit Peter, wir trinken ein paar gemütliche Biere
FR: Fußball überraschend gegen die Mannschaft von St. Job. Wir bringen ihnen eine sehr empfindliche Niederlage bei (6:3), und entsprechend fröhlich sitzen wir danach zusammen und stoßen zusätzlich auf den Geburtstag von Ernst an.
SA: am Abend möchte ich eigentlich zur 3 Jahresfeier des Racers gehen. Da niemand von den Freunden Zeit hat, bleibe ich zu Hause, wir trinken eine Flasche Wein.
B. und Alina spielen wieder einmal Stress, und streiten danach wie üblich fürchterlich.
Auch der Schluss ist ausgesprochen gut gelungen, Scorsese erspart den Zusehern den Blick auf die erschöpften Rentner.
Weiter geht es auf 3Sat mit Lou Reeds "Berlin". Hier steht die Show eindeutig im Hintergrund, dafür die Musik sehr im Vordergrund. Eine eigentlich unbekannte Rockgeschichte, sehr gut erzählt.
SO: wir fahren nach Wien, allerdings erst nach 10.
B. ist wieder unglaublich was ihre Verzögerungstaktiken anbelangt. In Wien kommen wir drauf dass sie die Tasche der Kids im Büro stehen lassen hat...
Wir kommen zur Kinderkreativrunde im Mumok natürlich auch zu spät, erwischen aber
eine Erwachsenenführung im Museum Leopold.Diese ist nicht uninteressant, wobei mich die ausgestellten Exponate bis auf einige wenige nicht wirklich beeindrucken.
Interessant ist allerdings die Hintergrundinfo, dass Klimt mit seinen Vorschlägen für das Deckenfries der Uni für einen totalen Skandal gesorgt hat, und sich daraufhin mehr oder weniger auf das malen "schöner" Bilder verlegt hat.
Nach dem Einchecken im "Hotel" wollen wir noch etwas essen, und gehen dafür den halben Neunten ab. Der Kebabladen direkt in der Alserstraße ist so etwas von nicht einladend, dass man schon fast hineingehen müsste.
Die Nacht im "Hotel" verläuft sehr ruhig, die "Kellerbar" ist scheinbar wirklich nur mehr für private Feste zu mieten.
MO: Wir frühstücken in einem größeren Raum der Pension. Auch sehr originell wie im Hotel alle aus einer Familie kommen. Der Sohn an der Rezeption, die Mutter sorgt für Nachschub beim Frühstück und die Großmutter hat die Kontrollaufgaben im Frühstücksraum.
Danach geht es in den Ersten, zum Nespresso Shop. Wirklich angenehm im inneren der Geschäfte und in den Tiefgaragen, die Abkühlung auf ein paar Grad Celsius und der Regen sind unerträglich.
entsprechend ausgestattet werden. Das dauert natürlich seine Zeit. Ich nutze diese für einen kurzen Spaziergang auf der Kärntnerstraße, wo mich ein sehr netter Englender anspricht, mit dem ich schnell über Gott und das Wirtschaftssystem diskutiere.
Danach stellt sich natürlich schon die Frage einer kurzen Zwischenverpflegung, wir wandern zum Naschmarkt.Der Klobesuch am Karlsplatz wird zum Erlebnis der ganz besonderen Art, der Bereich ist immer noch eine Hotspot für seltsame Figuren aller Art. Im Herrenklo steht einer neben mir der mit seiner Schwester telefoniert und sich darüber beklagt dass seine Eltern ihn schlecht behandeln. Im Damenklo wird B. von der Klofrau angeschnautzt ob wirklich alle aufs Klo gehen wollen...
Am Nachmarkt gibt es zwar alle Obstsorten der Welt zu kaufen, es ist aber so kalt dass die Kleinen zu jammern beginnen, und wir schnell zwei Leberkässemmeln kaufen und danach wieder in die U-Bahn flüchten.
Zum besonderen Erlebnis wird dann die Parkplatzsuche in Uni Nähe. Ich fahre die ganze Innenstadt ab, und komme um ein Haar in eine Bauerndemo. Ich genieße aber nach so langer Zeit wieder einmal das Fahren in der Stadt. Einige Straßen wurden etwas entschärft, trotzdem fahren viele noch wie wahnsinnig.
Ich komme punktgenau zum Festakt zurecht. Im großen Festsaal hängen jetzt die Vorschläge von Klimt, die Originale sind leider 1945 verbrannt. Jeder Studierende schildert kurz worüber er/sie die Arbeit geschrieben hat. Man versteht es nur bei zwei wirklich. (die Akustik ist schlecht, und man merkt dass die StudentInnen auch nicht dafür ausgebildet wurden in ein Mikro bzw. vor Publikum zu sprechen.
Klaus ist jetzt doppelter Magister und einfacher Doktor, alle sind stolz auf ihn, er nimmt es sehr gelassen.
Im Anschluss geht es ins alten AKH zum Essen, ich stelle zum dritten mal am heutigen Tag das Auto um. Die Parkgaragen sind wirklich teuer, aber der letzte Platz kostet mich nur mehr den Weg in eine Trafik und zwei Euro.
Das Bier im Lokal wo gefeiert wird ist ein Gedicht, leider muss ich heute noch nach Kärnten fahren...
Das gelingt am Abend auch ganz gut, von der Alserstraße bis zu uns in nur 3:20.
(woche40)
MO: ich laufe eine Runde, am Abend Weblog und 2 Filme nebenbei am PC "Let's make Money" und "From Dusk till Dawn".
B. hat eine länger dauernde Sitzung (Bezirk) bei der das aktuelle Wahlergebnis von OÖ (SP wieder minus 10%) diskutiert wurde.
Keine Chance auf irgend eine Änderung in der Funktionärskaste.
Der Bundeskanzler und Parteivorsitzende bestätigt dies auch via ORF.
Die Moderatorin muss fast lachen als er eine Parteilinie mit schärferen Konturen verspricht.
DI: in Deutschland wo die SPD am gleichen Tag auch ziemlich verloren hat werden schon die Konsequenzen gezogen. Sowohl Parteivorsitzende als auch der Spitzenkandidat gehen. In O.Ö wird Haider mit großer Mehrheit als Vorsitzender bestätigt.
Ich fahre mit dem Rad rund um den Tabor. Sehr schöne Runde, nur die Anreise nach Drobollach neben bzw. auf der stark befahrenen Bundesstraße ist ziemlich öd.
Die Kids sind bei Ines, B. schon wieder bei einer Sitzung bis um 9, dieses mal bei den Frauen...
Erstmals in diesem Herbst bin ich mit den Kleinen kurz im gr. Raum.
MI: Hackschnitzel hächseln, erstmals wieder seit 2 Jahren. Er kommt pünktlich um 5, bis wir fertig sind ist es allerdings 7. Es werden schlussendlich fast 4 volle Fuhren, beim nächsten mal wären da 2 Hänger wieder gefragt.
Die stärkeren Stämme muss er sogar liegen lassen.
Bis wir Traktor und Hänger verstaut haben ist es kurz vor 8.
Wir schmeißen uns ins Auto und fahren alle zusammen auf ein Essen ins Racers. Ein großes Essen mit allem drum und dran, B. zahlt alles, auch die Getränke von Heinz, Peter und D. die endlich auch wieder einmal dabei ist.
Ab halb 10 schlafen dann die Kleinen ein bzw. werden extrem lästig. Wir müssen leider frühzeitig aufbrechen.
DO: durch das späte viele Essen (wahrscheinlich) schlafe ich sehr schlecht und träume viel:
Ich glaube mich alleine in der Wohnung höre aber plötzlich das Geräusch der schließenden Balkontür. Ich schreie: "wer ist da, wer ist da?" und zwar so laut dass auch B. wach wird. Sie war es im Traum, die in der Wohnung war...
Von Elli träume ich, dass wir auf einer Terrasse sind und ich Angst habe, dass sie hinunterfalle könnte. , sie steigt plötzlich über mehrere Tische und schon verschwindet sie über das Geländer.
Ich wache wieder auf und bin beruhigt dass sie neben mir schläft.
Um 3 bellt der Hund (in Echt) vor dem Fenster sehr bedrohlich, kurze Zeit später wieder.
Ganz zum Schluss fahren wir alle zusammen mit dem Turan, B. fährt viel zu schnell in eine langgezogene Linkskurve, wir fliegen hinaus, vor dem Aufprall wache ich auf, ein Traum den ich schon des öfteren hatte.
Am Abend räume ich den 2ten Kipper mit Hackgut hinein. Ich muss zwischendurch wie üblich immer wieder hinunter in den Lagerraum um Platz unter der Einbringschnecke zu schaffen. Es hat wieder über 20Grad und ich arbeite in kurzer Hose. Die Hackschnitzel schmerzen allerdings so sehr auf den nackten Knien das ich mir meine alten Volleyballknieschützer anziehe. Jetzt ist es zwar etwas besser, aber auf den Unterschenkeln sticht es auch noch...
Also doch in die Hose...
Ich brauche über eine Stunde um den Hänger unter zu bringen.
Danach schaue ich zu einer Werbeveranstaltung der Telekom Austria in die Stadt.
Direkt am Stadtplatz wurde ein großes Zelt aufgebaut um zu verkünden, dass Villach jetzt ein Glasfasernetz hat, und man sehr schnell Internet Surfen und Online Filme ansehen kann.
Um das zu verkünden wurde neben Landeshauptmann, Bürgermeister, Telekom Vorstand auch noch ein alter Bekannter von mir ( K., er arbeitet im Ministerium) aufgeboten.
Während der salbungsvollen Worte gehe ich allerdings auf ein Würstel und ein Bier, da ich auf Grund der vorherigen Arbeit ziemlich durstig bin.
Danach ergibt sich allerdings noch die Möglichkeit für ein nettes Gespräch mit K.
FR: ich beginne mit dem Bau einer neuen Sitzgelegenheit am Stadl.
Zum Fußball habe als Geburtstagswunsch eine Fangruppe eingeladen. Meine Mannschaft verliert prompt mit 1:6, obwohl ich zeitweilig lautstarke Unterstützung durch die Family incl. Stefan K. habe. Ich schaffe ein paar Schüsse auf die Latte, aber das war es dann auch schon.
Zum Schluss kommt auch noch Peter, und steht verloren beim Tor. Der Familie (bzw. der aufgewachten Elli)war es zu kalt. (heute ist doch wieder Herbst)
Zum Essen kommt auch D., H. mit Klaus und zum Schluss sogar die C.s . Klaus und B. haben eben mit einem Nachschlag den letzten Rest des Chilli gegessen, das ich bestellt hatte...
Um halb 9 schläft Chiara auf der Ofenbank ein, und wacht erst wieder gegen halb 10 auf, als es wirklich laut wird in der Gaststube. Alle reden und schreien durcheinander.
Ich bleibe mit ein paar Moskitos noch sitzen, sie diskutieren schließlich (wie so oft) die Situation der SP.
SA: B. fährt wieder einmal für 3 Stunden zu einer Spatenstichfeier....
Sie meint es wären einige Leute sehr mitteilungsbedürftig gewesen.
Ich mache den Haushalt, gehe mit den Kids zum Einkauf, wir schaffen es sogar für Elena eine Schreibunterlage und für beide Socken zu kaufen. B. beschwert sich dass ich noch nicht aufgekehrt habe, als ich ihr vorwerfe, dass sie schon wieder Stunden für eine seltsame Veranstaltung gebraucht hat.
Ich bastle das Untergestell für die neue Sitzgelegenheit am Stadl (diese Woche auch 4 weitere Barhocker in KLU gekauft) und Günther hilft mir das schwere Brett von der Terrasse herunter zu tragen. Es passt optimal und sieht ganz gut aus.
Am Nachmittag fahren die Mädels zur Kleintierschau. B. meint sie hätte es den Kindern versprochen. In Wirklichkeit möchte sie Hühner kaufen und kommt tatsächlich mit einer Sulmtalerin und 2 Zwerghühnern retour.
Am Abend Lagerfeuer mit Ingeborg. B. und sie nerven mich, weil sie dauern mit dem iPhone verschiedenste Dinge abzuklären haben. Wie das Haus von Ingeborg bei google maps aussieht, wie die tolle Sängerin die Ingeborg so mag life herüberkommt etc.
SO: B. fährt schon um halb 10 zum Kongress nach Velden (niemand besucht sie allerdings in den nächsten 3 Stunden an ihrem Infostand...)
B. und Alina laufen beim ersten "Pink Ribbon Lauf" mit. Mitten im Lauf Einsatz der Feuerwehr, ein Unfall: http://kaernten.orf.at/stories/394247/
(ich behaupte immer sie hätte Angst davor einen Schweißtropfen zu vergießen"
Kurz kann ich mit dem BGM und seine Frau plaudern. Er plant die Stadt mehr für Fußgeher umzubauen, und meint in der Steiermark machen dies schon alle größeren Städte.
Der Gesundheitslandesrat läuft beim Lauf ebenfalls mit, sein Laufstil erinnert sehr an einen Cyborg... (B. meint ein krankes Hendl....)Am Abend mit B. noch eine kleine Radrunde nach Müllnern.
Auch im ORF das derzeit am heißesten diskutierte pol. Thema: "Sozialdemokratie quo vadis?"
Ich persönlich finde es sehr amüsant, dass in und um die Sozialdemokratie diskutiert wird - warum sie es nicht schafft in der Ausländer/Migrationsfrage zu punkten etc. - während der Kapitalismus die Krise des 21.ten Jahrhunderts erlebt.
Ich würde viel lieber darüber reden, wie ein Arbeitsleben, wie unser Wirtschaftsleben in Zukunft aussehen sollte. Welche Werte gelten sollten, welche Ziele wir anstreben sollten.
Gleichzeitig ist in dieser Woche nämlich aufgekommen, dass Freunde des ehemals schönsten Finanzministers sehr von den seinerzeitigen Privatisierungen der Bundesimmobilien profitiert haben. Ihr Angebot lag nur marginal höher als das eines anderen Anbieters (so ein Zufall aber auch...) und bei der Prämie die sie (warum eigentlich?) bekamen, haben sie doch glatt aufs versteuern vergessen. Waren ja auch nur knapp 10mio Euro....
Wir haben seinerzeit heftigst mit dem Schwiegervater diskutiert, als er 2003 meinte: "aber ein Finanzminister ist er schon ein guter..."
(woche39)
MO: Seit Samstag ist "Maxi" unser Neuzugang abgängig. Er wird überall im Ort gesucht, leider vergebens.
DI: B. hat es geschafft, stolz schickt sie ein SMS, dass sie endlich iPhone Besitzerin ist. Ich laufe zum Maibachl, sie fährt mit dem Auto. Kurz vor dem Maibachl überhole ich sie, sie hat sich noch ein wenig Zeit gelassen....
Elternabend im Hort. Eigentlich bin ich nur dort um die tolle Arbeit in Hort und Kindergarten anzuerkennen. Dass für die Geburtstagsfeiern aus hygienischen Gründen keine Torten zum Einkühlen mehr gebracht werden dürfen (niemand ausser den Köchinnen darf in die Küche...) ist nicht ganz mein Thema.
Bei den Läusen bringe ich den kreativen Vorschlag ein, dass auch ein totales Abschneiden der Haare helfen würde. (Wikipedia bestätigt mich diesbezüglich..)
Die Kindergärtnerin mit den längsten Haaren ist nämlich auch befallen, und deshalb heute nicht da, sondern auf Krankenstand (!?!)
Anschliessend gehe ich mit Moarkus dem Baiern der kurz einmal bei uns gespielt hat auf ein schnelles Bier zum Moser.
Zum Einschlafen beschimpft mich B. weil ich die Icons auf ihrem iPhone verstellt habe (Safari..). Sie hätte es ansich gar nicht gemerkt, wenn sie Alina die alte Petze nicht darauf aufmerksam gemacht hätte.
Alina meint übrigens als B. (nach mir) nach Hause kommt: "endlich kommt mein iPhone"...
Trafiküberfall von 2 Jugendlichen in Villach, der zu einem massiven Polizeieinsatz führt. Die Jugendlichen verstecken sich in einem Haus und rufen dann die Polizei an, dass sie sich ergeben wollen... (die Ereignisse von Krems wirken nach)
MI: der Hackschitzel hächsler sagt mir kurzfristig ab. B. geht schon wieder zu einem Elternabend, dieses mal in die Schule.
Gerold kommt wie besprochen auch, wir plaudern ganz nett über tschetschenische Jugendliche, es wird spät.
Als wir um halb 12 nach Hause kommen ist Alina gerade mit dem Duschen fertig.
DO: wir haben letzte Nacht den Hund im Auto vergessen, B. entdeckt ihn gegen Mittag...
Ich muss mein Auto schon wieder zum Service stellen, ich fahre mit dem Rad. B. ist mit den Kleinen in KLU beim Ohrenarzt, zum Glück alles in der Ordnung.
Wir treffen uns bei den W.s und trinken dort ein paar Bier, diskutieren mit Günther noch ein wenig die Situation der Milchbauern, denen vor ein paar Jahren gesagt wurde dass sie investieren müssen wenn sie überleben wollen, und die jetzt mit einem Milchpreis konfrontieren der fast nur mehr die Hälfte von dem ausmacht dass sie vor 2 Jahren bekommen haben. Der Preis in den Supermarktregalen ist übrigens ziemlich gleich geblieben...
FR: Feuerwehrübung vor Kindergarten und Schule
Zu tun ist nicht all zu viel, ein paar B-Schläuche aus und wieder einrollen. Sehr witzig ist dann allerdings die Geräteschau, die Kinder sind schwer beeindruckt. Die Polizeihundevorführung klappt dann nicht ganz so wie gedacht, der Hund gibt den Schutzüberzug/die Schutzhand nicht wieder her.
Ich hole mein Auto vom Service, wieder mit dem Rad ab. (meinen "Mechaniker" treffe ich auch bei der Übung, er hat zum Glück Angestellte) Mit dem Auto geht es zur Arge Sozial, auch sie bekommen 2 PCs von denen die wir in der Firma ausscheiden. Birgit S. freut sich sehr, ich hätte mich über einen Kaffee gefreut, aber anscheinend ist sie im Stress.
Zu Hause ist der Taktoranhänger fürs Kinderfreunde Indianerfest zu beladen.
Gerade als ich losfahren möchte beginnt es zu tröpfeln, das war es dann zum Glück auch schon, das Wetter bleibt weiter stabil. Es ist ganz im Gegenteil später beim Grillen das ich wieder übernehme unglaublich warm.Das Lassowerfen ist ebenfalls meine Station, es stellt sich jedoch schnell heraus, dass das für die Kleinen Kinder viel zu schwierig ist. Zum Glück haben wir auch die Hula Reifen mitgebracht. Damit ist es einfacher einen Stock zu treffen.
Das Frankfurter hervorragend zum Grillen geeignet sind wenn man sie einschneidet (Danke Ines!) ist die Erkenntnis des Tages.
Es sind zu Beginn nicht so viele Besucher wie im Vorjahr beim Piratenfest, gegen Mitte steigt jedoch die Besucherzahl rapide an.
Ich schaffe es um 17:45 beim Fußball zu sein.
Wir spielen allerdings fast wieder in der gleichen Konstellation wie beim letzten mal, und ich glaube nicht das wir eine Chance haben.
Wir bekommen ein paar sehr dumme unnötige Tore, und ich ärgere mich sehr über die Kameraden die zwar nach hinten "gehen", dort aber nicht ins Geschehen eingreifen.
Wir schaffen zwar noch den Ausgleich, verlieren dann aber beim golden Goal.
Ich trinke noch einen Radler, als ich gehen möchte ist es erst halb 8, also noch kurz hingesetzt und noch ein Erfrischungsgetränk bestellt...
Kurz nach 8 fahre ich mit B. nach Klagenfurt zum "Frauentag" oder so ähnlich. Der Anlass spielt wie sich herausstellt keine wirklich große Rolle, Sinn und Zweck ist dass man sich wieder einmal trifft und miteinander spricht. Und es sind viele Parteigänger gekommen, vor allem natürlich Pateigängerinnnen....
Es wird halb2 bis wir zu Hause sind.
SA: nach einem etwas späterem Frühstück beginnen wir mit den Samstagarbeiten. B. möchte zusätzlich noch ihre Kartoffeln ausgraben.
Zum Waschen und Trocknen liegen sie später auf der Wiese.
Nach dem Einkauf werfe ich einen Blick aus dem Fenster und sehe das Schwein bei den Kartoffeln!!!!
Ich stürme hinunter, und verjage ihn. Statt in seinen Stall läuft er auf die Straße und als ich die Verfolgung aufnehme hinunter auf die Hauptstraße, quert diese und schlägt den Weg Richtung Tschinowitsch ein, er kenn ihn weil Alina hier immer mit ihm Spazieren geht.
Auf der leichten Steigung versuche ich ihn zu überholen, er gibt Gas, ich kann kurz fast aufschliessen, nach 60 Metern geht mir aber die Puste aus.
Am Nachmittag werkle ich ein wenig dahin, B. geht zu ihrem Volkschulklassentreffen nach Drobollach.
Am Abend fahre ich mit den Kids zu Michaela, sie hat uns zur Geburtstagsfeier eingeladen und freut sich über Kinder und Hund.
Ich bringe ihr die "Bewohnte Frau" mit, sie kennt sie zum Glück noch nicht.
Es gibt einiges neues zu bestaunen, neben einer tollen Wohnlandschaft direkt am Schwimmteich einen Roboterrasenmäher, den wir leider nicht im Einsatz erleben.
Neben den Nachbarn kommen noch ein paar Freunde, eine sehr nette Runde, es gibt wie immer sehr viel und gut zu essen. Als vor dem Kuchen schon aufbrechen gibt sie uns eine riesige Dose voll mit, die die Kinder in erstaunen versetzt.
SO: eigentlich wollten wir auf den Dobratsch, die Berge sind heute allerding von Wolken verdeckt, und lt. Webcams hat es oben frostige 6-7 Grad....
Wir beschliessen das geplante Picknik in Drobollach zu machen, und bei einer Familienwanderung am "Kärntner" Jakobsweb mitzumachen.
Wir kochen "Beefteeki" fürs Essen, und brechen vor 12 auf, essen am (auf dem) Tisch der großen Möbel, vorbeikommende Radfahrer sind sehr amüsiert.
Zum Start der Pilgerwanderung in Egg kommen wir dann allerdings um ein paar Min zu spät. Der Weg in die Türkei hinein stellt sich als ziemlich lang für die Kinder heraus, sie beginnen zu tschentschen. Durch kurzzeitiges Tragen zwischendurch geht es dann aber doch irgendwie.
Zwischendurch kommt B.s Schnupftabakspender* vorbei (er wohnt in der Türkei). Sie hält nur den Arm hin...
Am Ende des Tales spaziere ich noch ein wenig durch den Wald, man stolpert derzeit fast über Pilze jeglicher Art, der Wald ist voll.
Chiara hält für ein Foto einen Knollenblätterpilz in der Hand, und traut sich später nicht sich mit dieser Hand zu kratzen...
Am Endpunkt treffen wir auf die anderen, sie sind einen kürzeren Weg als wir gegangen, und auch keinen Rundkurs.
Kaffee bei Stefan und Susanne, der natürlich auch einen Wein beinhaltet. Um halb8 beginnt ausnahmsweise B. Druck zu machen, dass wir eigentlich nach Hause müssen. Die Kleinen müssen noch gebadet werden....* wenn Helmut nicht gewesen wäre, hätten wir in Österreich jetzt vielleicht auch ein Anti Rauch Gesetz wie in Italien, dass eben verbietet dass in Gasthäusern geraucht werden darf.
So haben wir eine typisch "österreichische" Lösung die nicht Fisch und nicht Fleisch ist. Aber ich mag ihn als Mensch eigentlich sehr gerne...
(woche38)
MO: Chiaras erster Schultag. Alle sind aufgeregt, Elena macht beinahe Probleme als sie alleine im Kindergarten bleiben muss.
Die Klasse von Chiara ist voll, alle Eltern sind da, auch viele Väter. Ich bleibe allerdings nur ein paar Min, B. bleibt bis zum Schluss.
Am Abend meint Chiara sie sei gern in der Schule, ist irgendwie lustig....
Es hat den ganzen Tag schlechtes Wetter gehabt, ich nehme die Heizung in Betrieb. Außer das die Pumpe für den ersten Stock kurz hängt gibt es (vorerst) keine Probleme.
Die Tischlerin kommt vorbei, es wird scheinbar ernst damit dass wir etwas machen werden.
MI: erstmals heize ich den Kachelofen wieder ein. Es ist unangenehm kalt. Wir überlegen wie wir die kleine Katze herinnen unterbringen könnten. Vorerst hat sie zum schlafen einen meiner alten Griechenlandschafwollpullover bekommen, den B. schon vor Jahren mit der Waschmaschine auf Kindergröße geschrumpft hat. Es gibt Würstel mit Kartoffel zum Essen, statt Racers (Peter sitzt in Maria Taferl im kurzärmligen Hemd im Gastgarten...) bügle ich. Michi hat seine Kühe wieder auf den Grabner Hügel getrieben. Ein sicheres Zeichen für den Herbst... In einer Jubelbroschüre der Landesregierung finden wir auf einer A4 Seite 25mal (!) das Wort Kärnten (in verschiedenen Deklinationsstufen). Kein Wunder wenn die Leute hier glauben dass sie nur mehr Produkte aus Kärnten zu sich nehmen dürfen, und nur die wirklich gut sind... DO: Vernissage die zum Großevent wird. Im Nebensaal des Bambergsaales ist es so eng und warm (noch dazu bin ich vorher eine Runde gelaufen) dass ich den Raum mit den beiden Kleinen fluchtartig wieder verlasse. (Alina ist mit ihrer Theatertruppe wieder in KLU) Wir kaufen uns ein Eis, schauen bei meiner Philotruppe vorbei und treffen schließlich auf einen Apotheker der mit einem Buch auf einer Bank vor seiner Apotheke sitzt. Klaus S. hat Nachtdienst und genießt den Spätsommerabend. Er lädt mich auf ein Glas jungen Wein ein, die Kinder bekommen Zeichen und Bastelmaterial. Er hat seine Apotheke wirklich toll ausgebaut, die angenehmen Stühle würden auch gut in unseren großen Raum passen, sind allerdings nicht ganz billig. FR: B. möchte am Nachmittag zu einer Firmenfeier zu der wir eingeladen sind. Um halb 4 ruft sie an und meint sie käme jetzt bald nach Hause, ob ich noch zur Feier mitgehen möchte... Übungsannahme ist ein Traktorunfall im Bärengraben. Da durch den Unfall auch der Wald zu brennen begonnen hat, Öl und Benzin ausgetreten ist und zusätzlich noch der Fahrer vermisst wird (....) sind sämtliche Wehren im Abschnitt angefordert worden. Es ist dann tatsächlich jemand zu suchen, da können wir schon nicht mitmachen, weil wir nur über eine einzige Taschenlampe verfügen... SA: Am Samstag bin ich am Villacher Hauptplatz wieder einmal mit typischen "Kärntner" Themen kofrontiert. Warum wir keine zweisprachigen Ortstafelen brauchen, und warum die Partisanen die Schlechten waren. Zwei ältere Menschen (Zeitzeugen!) wollen mir die Kärntner Welt erklären. Sie gehen mir ziemlich auf den Geist. Danach kaufe ich mir neue Laufschuhe. Der Besitzer des Ladens erzählte mir das seine Tochter in der Schule zweisprachig unterrichtet wird, und in einem Gasthaus bei Fürnitz (wo wohl....) gestern bei einer Theateraufführung in slowenischer Sprache mitgewirkt hat. Am Nachmittag fahren wir mit dem Rad zu den Trendsporttagen. Dort macht ein älterer Jugendlicher den Moderator und schreit die ganze Zeit ins Micro Der absolute Trendsport ist derzeit anscheinend das Skateboardfahren. B. wirft mir wieder einmal Zynismus vor als ich süffisant erzähle das ich vor 30 Jahren auch schon am ziemlich trendig am Skateboard unterwegs war Danach geht es noch weiter ins Atrio, B. braucht dringend ein neues Handy, das alte wird nach einem Absturz nur mehr mit Tixo zusammen gehalten. Wir essen in der Zwischenzeit das beste Eis Villachs. Am Abend fahren wir nach Ferndorf um Alina von einer Geburtstagsfeier abzuholen. Bernadette gibt uns gutes Essen, der Tag klingt sehr angenehm aus. SO: Erntedank B. muss dringend zum Ritschardfest nach Rosegg, kommt dann doch zur offiziellen Eröffnung zu spät und ist mir daraufhin böse, weil ich mich wieder einmal über ihre Pünktlichkeit bei solchen Terminen belustigt habe. Am späten Nachmittag fahren wir noch zum Maibachl, mit dem Rad eine optimale Geschichte. Die Kleinen sind begeistert. Elena beginnt zu brüllen als sie wieder heraus kommt, es ist im freien doch schon ziemlich kalt.
DI: eine Fahrradrunde bei uns im Wald. Kinderfreundesitzung beim Moser.
Um 10 gebe ich mir noch die ZIB.
Der Magna Chef von Europa im Interview. Auch Alina meint das er wie ein Volkschulkind spricht: "Opel baut gute Autos", "wir sind sehr gut aufgestellt", "wir haben vollstes Vertrauen in unsere tollen Mitarbeiter"
Wir bleiben bis B. auch noch dazu kommt.
Beim Fußfall ist die Sommerpause zu Ende. Wir spielen fast übers ganze Feld. Meine Mannschaft kassiert gleich einige Tore, wir bringen kein wirkliches Spiel zusammen. Fred geigt groß auf, als ich mich von ihm nicht überspielen lassen möchte verletze ich mich am Knie.
Ich spiele allerdings nicht bis zum (bitteren) Ende mit, sondern fahr um halb 7 zur Gemeinschaftsübung der FF Tschinowitsch/Turdanitsch kommen. Wie üblich ist die Übung sehr gut besucht, wir quetschen uns ins Auto, 2 Privatwägen fahren ebenfalls noch mit.
Die Traktorbergung wird recht spektakulär gestaltet, Michis Traktor einen steilen Hang hinauf gezogen. Es ist die Übung der Grafenauer Brüder, Lampert ist Einsatzleiter.
(er ist rein deutschsprachig aufgewachsen) Zum Glück gibt es diese Kärntner Realität auch...
Er ist sich nicht zu blöd diesen Witz zur Auflockerung zu bringen: "was ist wenn ein Neger in den Schnee spring? - Winter...."
Noch auf einen Kaffee zu den Freunden in der Hedeniggasse, wo auch Jürgen Ö. vorbeischaut (von dem wir erfahren worauf man beim Skacklinegehen aufpassen muss)
Um 1 wollte sie wieder zu Hause sein, ruft um viertel2 an um zu sagen dass sie kein Ritschard mitbringen wird und jetzt auch noch auf einen Kaffee zu Ella geht. Wenn wir etwas Essen wollen müssen wir selbst schauen...
Es gibt Käsekrainer mit Tomatensalat.
(woche37
MO: Alina hat Rocco heute bei Birgit mit. B. holt Kinder Hund und Schwein ab. Der Schwein ist bei Alina im Fußraum. Die Aufregung der Autofahrt ist dann allerdings zu viel für ihn....
Alina putzt die Fußmatte und zieht sich noch draußen aus, ihre Hose hat auch etwas abbekommen. Die Frage ob wir Rocco mit dem Auto irgendwo hin mitnehmen ist wohl fürs erste geklärt.
DI: als ich nach Hause komme, höre ich das Miauen einer kleinen Katze. Ich blicke mich um, und schon spaziert eine kleine Katze auf mich zu. Sie ist nicht scheu und lässt sich sofort hochheben. Ich nehme sie mit ins Haus. Die Kleinen sind begeistert....
Mit B. in den Wald um noch eine Ladung zu holen bzw. einen großen "Durn" zu schlägern. Ziemlich Anstrengend, obwohl es gelingt mit dem kleinen Traktor sehr weit in den Wald hinein zu fahren.
Es wird Viertel 8 bis wir zurück kommen. Peter ist schon da, wir fahren zum Harley Treffen.
Dort kommen wir gerade zu den ersten Nummern der Brand New Barbarians zurecht. http://www.bnbarbarians.com/
Mein Jugendfreund Jürgen G. spielt mit seiner Band groß auf. Es sind noch relativ wenig Leute da, doch die wenigen sind sehr beeindruckt.
Sie liefern eine solide Show ab und werden danach von den Veranstaltern quasi schon für nächstes Jahr engagiert.
Die Stimmung steigt. Wir treffen Bekannte (C.s, Gerda aus der Apotheke)
Als ich nach Hause komme treffe ich vor der Haustüre wieder die kleine Katze. Es ist relativ kalt und ich möchte sie zum Hund in den Korb legen. Davor hat sie dann allerdings doch ein wenig Angst...
MI: die Katze ist immer noch da und scheint bleiben zu wollen. Ich lade mit Alina den Hänger ab, Elena fährt mit und schläft am Fahrersitz des Traktors ein während sie wartet...
B. macht zu Hause ein großartiges Risotto mit den restlichen Eierschwammerln
Am Abend treffe ich H. , Klaus und Peter zu einer kurzen Racersrunde. Es sind relativ wenige Harley Fahrer im Lokal, obwohl extra noch in der Vorwoche eine riesige Harley auf die Aussendfassade montiert wurde.
DO: B. kreiert mit Ines eine sehr nette Jahresübersicht der Kinderfreundeaktivitäten. Ich bereite den Stadel fürs Hackguthechseln vor und fahre noch die Radrunde über den Doktorweg.
B. feiert Geburtstag bei ihrem Vater, die Kleinen machen wieder einmal auf kleine verspielte Katzen während ich es endlich schaffe die Urlaubsfotos auf etwas über 700 zu reduzieren...
FR: wieder ein 10:9, wieder sehr hart erkämpft, ich habe nicht mehr daran geglaubt, nichts zusammen gebracht, sicher 5 mal hoch übers Tor geschossen, 3 mal an die Stange. Dann aber das Tor zum 9:9 einfach an Andi vorbeigeschoben. Man muss ja nicht immer scharf schießen...
Harley mit B.
D. fährt mit 2 Freunden ebenfalls mit, wir verlieren sie allerdings in den ersten Minuten des Getümmels. Wir treffen Wutties und Schautzers, es wird ein ganz netter Abend. Allerdings ist an einer Stelle schon so viel los, dass man sich fast 10 Minuten lang „durchwutzeln“ muss. Nicht auszudenken wie sich dort eine Massenpanik auswirken würde. Auch die Zelte sind teilweise schon eher riskant, da sehr viele Besucher mit den Bussen da sind, und sich vollaufen lassen.
SA: Einkaufen, Katze waschen.
Am Nachmittag noch einmal Wald mit B. sie bildet es sich unbedingt ein, ich will eigentlich nicht mehr, habe bedenken jetzt noch grüne Bäume abzuschneiden.
Am Abend Grillen mit Freunden, neben den Wutties kommen Elisabeth und Peter.
Alle sind begeistert von den Bierhendln, die auch wirklich gut schmecken.
B. ist mit der gesamten Family in der Steiermark, ich genieße meine Freiheit.
Kurz nach 10 starte ich zu einem längern Lauf und komme mitten im Ort in eine seltsame Prozession!
Sie tragen Fahnen mit und marschieren so zu einer Messe mit anschließender Trachtenpräsentation...http://www.heimatherbst.at/
Ich stehe da mit meiner ultrakurzen Laufhose und die Retros marschieren vorbei...
Dummerweise kenne ich sogar einige die Mitmarschieren. Unglaublich, was die Politiker aller Fraktionen in diesem Land glauben sich antuen zu müssen.
Der einzig beruhigende Faktor ist, dass ich kaum Leute vom Ort sehe, das ganze also eine sehr inszenierte Geschichte ist.
Ich laufe 22,5 KM, Lance Armstrong gratuliert mir danach via iPod. Die letzten paar Kilometer sind wirklich schon zäh, ich brauche unbedingt neue Laufschuhe, man merkt das die Federung nicht mehr die beste ist.
Danach mache ich mir einen gemütlichen Tag und Nachmittag, besorge die Süßigkeiten für Chiaras Schultüte und nehmen einen Teil davon mit zu H. und Klaus.
Genau beim Hofer bzw. eine Viertel Stunde später bei ihnen kommt das lange angekündigte Gewitter. Beim Kaffeetrinken sehe ich erstmals einen Blitz der direkt in den See hinein fährt.
Der Kaffee dauert etwas länger, wir diskutieren (bei einer Flasche Weißwein...) die Problematik Auto/Motorrad und Alkohol.
Am Abend beginnt B. dann um 22:00 mit dem Beschriften der Schulartikel...
woche 36/2009
MI: Ich fahre eine Runde mit dem Rad, treffe eine strahlende Renate, die endlich einen Gärtner für ihren Garten gefunden zu haben scheint....
Als ich bei Mario vorbeischaue (er ist nicht zu Hause), entdecke ich einen neuen Weg Richtung Ruine Finkenstein.
B. versucht die Vorspeise frittierte Zucchini auch bei uns zu machen. Die Griechen haben diese aber anscheinend in einen feinen Bierteig gehüllt, das schmeckte anders. Spazierer mit Rocco und den Kids
Bier im Racers mit Peter und Robert A.Edgar ist zufällig auch dabei.
DO: ich schaue bei Waltraud vorbei, sie ist sehr glücklich als ich ihr 2 Löcher in die Wand bohre damit sie ihren Wäscheständer verstauen kann...
B. war am Nachmittag mit den Kids in Föderlach zur Kartoffelernte. Das Ergebnis ist ernüchternd, ein halber Kübel voll. Wühlmäuse?
B. ist am Abend bei einer Vernissage, ich schaffe es 800 Urlaubsfotos durchzusehen.
Es schüttet und gewittert am Nachmittag wie angekündigt. Ich bringe die Kinder ins Atrio, die Kleinen ins Capella Play, die große zu Always18.
Bei der Fahrt ins Atrio geht gerade das nächste Gewitter nieder, teilweise blitzt es gewaltig.
Ich hoffe darauf dass die Jungs so vernünftig sind und bei diesem Wetter nicht Fußball spielen.
Als ich beim Pranger ankomme laufen 7 klitschnasse Männer im strömenden Regen herum und schreien "helle Kleidung" zu mir her...
Binnen weniger Minuten bin ich klitschnass, aber das ist das geringste Problem. Die Blitze bzw. der Donner sind nicht so einfach auszublenden. Zu oft hat man gehört und gelesen das man bei Gewitter freie Flächen meiden sollte, und jetzt läuft man da auf einem Fußballfeld herum.
Auch die anderen meiner Mannschaft sind teilweise ein wenig unkonzentriert. Als ich gekommen bin ist es 0:2 gestanden, binnen einer Viertelstunde kassieren wir noch 3 Tore...
Dann gelingt irgendwann das erste Tor, aber bald steht es 6:1.
Die Gegner wähnen sich schon auf der Siegerstraße. Das Glück ist allerdings ein Vogerl, und je länger das Spiel dauert, um so mehr ändert sich die Situation. Als es 8:6 gegen uns steht spielen wir sehr unbeschwert, denn diese Ergebnis wäre sicher auch o.k. für uns.
Es gelingt uns dann aber tatsächlich den Ausgleich zum 9:9 zu erzielen, und schlussendlich schießen wir sogar das zehnter Tor....
Der Abend ist gerettet, B. kommt später mit den Kids vorbei, sie haben Großeinkauf im Atrio gemacht.
Zu Hause öffne ich zur Feier des Tages sogar noch eine Flasche Rotwein, was mir natürlich herbe Kritik einbringt, aber sehr egal ist.
Wann gelingt es schon einen 0:5 Rückstand in ein 10:9 umzudrehen? (Übrigens das vierte mal in diesem Sommer das ein Spiel mit diesem Ergebnis geendet hat)
Außerdem bin ich nicht unfroh darüber das nichts passiert ist.
SA: Hausarbeit am Vormittag. Ich schneide unsere beiden Kirschbäume ziemlich zusammen, und wenn wir schon Äste zum entsorgen haben gleich auch die Hecke. Am späteren Nachmittag fahren wir damit alle zusammen in den Wald, ich habe die Motorsäge mit und schneide noch ein paar Bäume nieder.
B. geht mit den Kids Schwammerl suchen. Sie kommen eine Stunde später freudestrahlend mit vollen Säcken zurück.
B. bereitet zu Hause ein tolles Schwammerlgulasch zu, ich richte die Feuerstelle her.
Wir essen beim Feuer, danach zeige ich den Kindern noch wie man mit glühenden Stöcken schöne Muster in den Nachthimmel zeichnen kann. Chiara sitzt noch bis halb11 mit mir draußen.
Tschinowitscher haben ein neues Auto bekommen!
Wir räumen noch auf und gehen dann über die Felder zum Fest und kommen gerade noch zur vierten Strophe des Heimatliedes und den Schlussworten des Pfarrers zurecht:
"es hat einmal jemand gemeint man müsste in Kärnten 3 Lieder auswendig können: das Heimatlied, stille Nacht heilige Nacht und großer Gott wir loben dich. Das war heute ein schöner Test"
(als ich später mit jemanden darüber spreche, dass die 4te Strophe von einem Preisausschreiben stammt, dass eine steirischen Hausfrau gewonnen hat, ist ihm das natürlich neu)
Wir essen sehr köstliche Hendln, die Wespen sind allerdings eine Qual.
Nach dem Nachhauseweg lege ich mich schnell noch hin, dann geht es nach Drobollach zum Tretbootfahren. Alina hat sich ein Tretboot mit Rutsche gewünscht.
Das Boot ist um einiges besser als das in Griechenland, und fährt zusätzlich in die Richtung in die man möchte...
Auch die Kleinen rutschen beim Strandbad einmal hinein, Elena ist aber sehr erbost, als sie mit dem Kopf (trotz Schwimmweste) unter Wasser kommt...
Danach geben wir uns einen Bananensplitt beim Platzl, der Kellner ist sehr zuvorkommend, serviert sogar allen ein Glas Wasser, und gibt extra Waffeln dazu.
DI: Abfahrtsvorbereitungen. B. hat in letzter Sekunde begonnen die Gefriertruhe auszuräumen. Am Tag der Abfahrt kauft sie noch eine Vakumiermaschine mit der sie altes Fleisch wieder frisch verpackt einfriert.
Obwohl ich mir vorgenommen habe nicht nervös zu werden, werde ich es doch. Wir könnten meiner Meinung nach früher fahren, hätten keinen Stress und könnten noch in Venedig auf einen Kaffe gehen, wenn wir zu früh dran sind.
Als um 2 endlich alles Abfahrtsbereit ist, und der Wagen gepackt (das Schlauchboot habe ich wieder ausgepackt nachdem ich gesehen habe was alles mitgenommen werden sollte) und die 3 Kinder schon im Auto sitzen möchte ich aus der Garage fahren. Als ich halb heraußen bin, gibt es ein knacksendes Geräusch. Ich fahre vorsichtig wieder nach vor und bleibe stehen. B. hat ihr Handtasche auf der Seite abgestellt, und ich bin mit dem Auto drauf gefahren. Zum Glück ist außer einer Parfumprobepackung nicht viel zu Bruch gegangen, es wäre alles drinnen gewesen, inklusive Handy natürlich.
Ein sehr „fröhlicher“ Beginn der Reise, Venedig erreichen wir dann allerdings ohne Zwischenfall. Beim Hafen erwische ich dann die falsche Ausfahrt und ich muss über die gesamte Brücke und halb Mestre retour fahren, bis ich endlich umdrehen kann.
Das Schiff (wieder die Lefka Ori) erwischen wir trotzdem problemlos, und dieses mal ist auch nicht so langes warten angesagt, wir sind in wenigen Minuten alle oben.
B. hatte die Idee eine Kühlbox mitzunehmen, vollgefüllt mit Jause, Saft und Bier. Ersparnis an diesem Abend: locker 70€.
Unsere Freunde sind ebenfalls pünktlich gekommen, wir stoßen auf das Wiedersehen an.
Venice präsentiert sich bei der Ausfahrt in der Abendsonne. Wieder ein herrliches Erlebnis. Neben der Pracht der alten Häuser präsentiert sich die Neureiche Pracht in Form der „Carintia 7“.
Der nächste Tag wird ziemlich lang, alle wären schon gerne da. Als der Wind auffrischt beginnt das Schiff etwas zu schlingern, was dazu führt, dass das Schiffsschwimmbecken zum Wellenbad wird. (es wird dann sogar deswegen abgelassen.)
Bei der Ankunft in Igoumenitsa gehen wir zu bald in die Garage, und müssen bei Saunatemperaturen über eine halbe Stunde auf die Ausfahrt warten. Obwohl es draußen dann nur ein Grad kühler ist (32 Grad um 8 am Abend) wird es als sehr angenehm empfunden, weil auch ein leichtes Lüftchen weht. Wir finden sehr schnell ein Hotel (Oskar), wir müssen noch eine Nacht hier bleiben, weil unser Appartement erst morgen frei wird. Die Kinder sind happy, sich endlich wieder zu haben, und spielen den ganzen Abend miteinander. Die Erwachsene leeren in der Zwischenzeit das eine oder andere Amstel.
DO: Ich leide ein wenig an einer Augenentzündung, Beata hat zum Glück ein homopatisches Wässerchen aus Paris dabei.
Wir fahren gleich nach dem Frühstück los, und sind schon nach 45 Min in Ammoudia. Gefahren wird auf den Straßen meiner Meinung nach immer noch viel zu schnell. So bald jemand meint er könnte um 3 Kmh schneller sein, wird auf biegen und brechen überholt.
Wir sehen T-Shirt tragende Motorradfahrer die mit ca. 130 auf normalen Bundesstraßen alles überholen.
Bei der Ankunft ist es so wie Dietmar ausgemacht hat. Er fragt im Lokal Poseidon nach Dimitri, der ist schnell zur Stelle und zeigt uns die Apartments die eigentlich an seinem eigenen Haus angebaut sind.
Das erste das uns dann auffällt ist das fehlende Wasser im Wasserhahn....
Wir haben schon die Befürchtung, dass dies ein Dauerproblem sein könnte (nach dem Eisenhaltigen Wasser des Vorjahres), es stellt sich dann aber zum Glück heraus das tatsächlich nur an den Leitungen gebaut wurde. Das Wasser ist hervorragen, wir trinken zwar trotzdem das aus den Flaschen, ich denke aber das es kein Problem gewesen wäre das Leitungswasser als Trinkwasser zu verwenden.
Die Unterkunft ist bescheiden aber sauber, die Entfernung zum Meer unschlagbar, nur 150 Meter.
Der Strand wirkt auf den ersten Blick ziemlich voll, es gibt aber nur einer Reihe der berühmten Sonnenschirme mit Liegen.
Wir essen im Poseidon zu Abend und treffen den „Checker“ der Familie. Er redet jetzt von 50€ statt der ausgemachten 45, weil wir noch ein zusätzliches Bett für Elena bekommen haben. Das Quartier ist aber wirklich nicht mehr wert, es gibt kaum Geschirr, keine Nachttischlampe sondern nur eine nackte Glühbirne mitten im Raum.
Das Essen im Poseidon allerdings ausgezeichnet. Ich Esse wie schon gestern in Igoumenitsa wieder ein Gericht mit Feta das sich „Saganaki“ nennt. Dieses mal mit Muscheln.
Der dreifache Ouzo am Beginn führt schnell zu einer sehr guten Stimmung...
FR.: B. und ich sind schon Frühmorgens auf und entdecken beim Morgensport das Vogelparadies. Dort treffen wir auch erstmals auf „George der aus dem Dschungel kam“, einen Griechenjungen der ein paar Kühe aus dem Sumpf heraus treibt.
Strand, Mittagessen zu Hause, Schlafen, Strand, Abendessen beim nächsten Lokal nur 50m entfernt von uns. Danach gibt es noch eine Schnaps bei den Bauers, Elena bleibt gleich dort und schläft bei ihnen.
SA: Um 7:15 (!!!) walken B. und ich den Berg hinauf. Am Ortsrand spielen bei einem Haus zwei junge Hunde. Wir sprechen sie an und spielen mit ihnen und gehen dann weiter. Als wir gut 200 Meter gegangen sind drehe ich mich um und sehe die Hunde keine 3 Meter hinter uns! Es gelingt mir aber sie retour zu bringen.
Unter Tags am Strand schaue ich mir erstmals die andere Seite der Bucht an, sehr archaische Felsen, leider keine Bademöglichkeit. Beim Rückweg ist es unglaublich heiß.
Nach dem Mittagessen (natürlich mit Mittagsschlaf) kommen die Bauers auf Kaffe und (importierten) Raindling zu uns. Sie bringen eigene Kaffeehäferl und Sessel mit. Ich habe die Idee unser gesamtes altes Geschirr nach Griechenland zu entsorgen. Wir haben viel zu viel von dem ganzen Zeug. Zum Kochen haben wir im Apartment nur einen 10Liter Topf, für die Spagetti war er allerdings heute toll geeignet.
Am Abend machen wir die überall angepriesene Bootsfahrt am Arachon Fluss.
Wir sollen zuerst in einem überfüllten Touristenboot Platz nehmen, als wir uns weigern bekommen wir unser eigenes, außer uns ist nur ein italienisches Ehepaar dabei. Die Flussfahrt ist wirklich sehr nett und teilweise sogar beeindruckend. Faszinierend ist dann allerdings die Mündung des Flusses an der sich dort wo sich der Fluss mit dem Meer trifft sehr sonderbare Wellen bilden. Wir fahren auch übers offene Meer um die Grotte im Fels zu bewundern. Sehr schaukelig, weil es quer zum Wellengang geht.
Elena: „da worn volle wäsch welln“.
Wir beobachten einen herrlichen Sonnenuntergang, die Sonne versinkt blutrot im Meer.
Das Essen bei Thomas ist leider enttäuschend. Die ausgestellten Schwertfische vor dem Lokal sind zwar sehr beeindruckend, 12€ für ein kleines Schwertfischfilet ist dann aber doch ein sehr überzogener Preis. Er hatte uns angekündigt dass entsprechende Beilagen vorhanden sein werden, es gab dann einen matschigen Paprika. Als ich mich beschwerte bekamen wir alle zusammen noch einen Teller Pommes (der nicht verrechnet wurde...)
Alles in allem ein glatter 4er auf unserem Essensranking das wir mittlerweile eingeführt hatten. Die Gavros der Kinder waren bitter, anscheinend nicht ausgenommen.
SO: nach einer katastrophalen Nacht (die halbe Nacht hindurch Schreierei, Motorräder und lauten Autos in einem viel zu heißem Raum) gönnen wir uns einen entspannten Strandtag.
Am Abend fahren wir allerdings nach Parga, ein Tourismushotspot wie sich bald herausstellt.
Bei der Hinfahrt sehen wir die zwei Wasserflugzeuge die so niedrig schon mehrmals über den Ort geflogen sind tief unter uns am Meer entlang fliegen (die Straße verläuft in ca. 150 Meter Höhe in den Bergen). Ich wundere mich schon die längste Zeit, was das für Flugzeuge sind, vermute Tourismusflüge, B. meint Feuerlöschflugzeuge. Es brennt nämlich fürchterlich in der Nähe von Athen, überall wo man einen Fernseher sieht besteht eine gute Chance Rauch und Flammen zu sehen.
In Parga gehen wir dank Dietmars Umsicht nicht dort Essen wo jemand auf der Straße steht der die Touris hineinlots. So kommen wir zu einem günstigen und guten Essen, ein glatter Zweier. (Kleine Mängel beim Personal...)
Elena wird fast von einem Auto angefahren das zurückschiebt und sie natürlich nicht sieht. Es ist uns unverständlich das man in die komplett volle Fußgängerzone Autos hineinfahren lässt.
Der Ort hat überhaupt die totale Autokatastrophe. Die Hauptstraße ist zugeparkt, auf einem Parkplatz den wir finden würden wir 8€ zahlen, könnten dann allerdings bis morgen früh stehen bleiben...
Wir haben Jacken mitgenommen, es hat allerdings noch am Abend 30Grad, die Felsen sind von der Sonne aufgeheizt. Sehr lästig sind allerdings so wie überall die Gelsen, ohne entsprechenden Spray wäre man arm dran.
Da ich gekauften Honig und Jacken zwischendurch einmal ins Auto bringe müssen wir uns über Handy zusammenrufen, so voll sind die Straßen dann ab 10 am Abend.
Bevor wir nach Hause fahren schauen wir noch in das letzte Geschäft weil Alina sich Delphine als Anhänger wünscht. Sie findet die richtigen – die nach oben schauen- B. findet einen tollen grauen Strohhut und die beiden Kleinen jeweils eine schöne Muschel. Papa lädt ein...
Es ist halb 12 als wir nach Hause kommen. Die Bauers haben gemeint sie kommen noch zu uns und die Kleinen wollen tatsächlich noch auf bleiben weil ja noch die Freunde kommen!
MO.: wir treffen uns dann sinnvoller weise doch erst am nächsten Tag, und fahren gemeinsam zum Nekromateum ein nur 5km von uns entferntes ehemaliges berühmtes Orakel. Es ist schon sehr heiß als wir den Hügel besteigen und Elena beginnt sofort zu jammern. Von den Gemäuern sind dann aber alle inklusive ihr sehr beeindruckt, vor allem der Raum des Allerheiligsten der nur über eine steile Treppe erreichbar ist fasziniert sehr. Dietmar erzählt danach unter einem Olivenbaum die Geschichte des Orakels.
Später am Strand wird Chiara im Wasser 2 mal von einer Wespe gestochen und hat ab diesem Zeitpunkt panische Angst vor den Tieren. Sie sind allerdings weniger lästig als vor dem Urlaub in Kärnten, bei Tisch stören sie kaum.
Abendessen in einem Lokal in Hafennähe zu Abend das ich auf einem Erkundungsgang ausfindig machen konnte.
Zuerst habe ich bedenken das es (wie schon mehrmals) mit dem Service schwierig werden könnte (man sieht nur eine Kellnerin), dann stellt sich jedoch heraus dass sie nicht alleine ist und einige andere mithelfen. Verwandte des Besitzers die eingesprungen sind da die Mutter des Wirtes heute verstorben ist.
Das Essen ist trotzdem ausgezeichnet, und wir einigen uns mit Dietmar auf ein klares 1-2 in der Beurteilung.
Danach besuchen wir noch die daneben liegende Craparia, wo wir allerdings trotz fortgeschrittener Stunde sehr lange warten.
DI: lautes Donnergrollen am Morgen, aber kein Gewitter das uns betrifft.
Die Palatschinken vom Vorabend haben B. auf die Idee gebracht selbst ihre berühmten Fleischpala zu kochen. Die Gäste bringen nicht nur den Salat mit, sondern auch Tisch, Stühle und Geschirr...
Wir sitzen bis 12 zusammen, die Kinder spielen im gelsensicheren Zimmer.
Beim Gespräch geht es um Odysseus und die griechischen Mythen, und wie es gelungen ist sie unter das Volk zu bringen. Es fehlt in Ö. an positiv besetzten Mythen ist die Conclusio.
Beate meint, es ginge auch nicht einfach positive Mythen zu erfinden, es muss schon ein Kern Wahrheit vorhanden sein.
Mir fallen die beiden klischeehaften Araber von der Fähre ein, die jeglichem Vorurteil entsprochen hatten: laut, nervig, zum Schluss haben sie sogar bei Saunatemperaturen als wir auf die Ausfahrt warteten die typische arabische Musik gespielt...
Es ist als sicher nicht einfach, dem jetzt vorhandenen Mythos des „Ausländerproblems“ etwas entgegen zu setzen.
Mi: wir schaffen es um halb10 in Richtung Lefkas aufzubrechen (obwohl wir gestern noch bis 1 Karten gespielt und Rotwein getschechert haben...)
Wir besuchen Nikopolis vor Preveca und lernen, dass auch schon Kleopatra (Liz Taylor) in der Gegend war. Die berühmte Seeschlacht der Streitmacht von Marc Anton (bzw. Richard Burton) und jener des Octavian des späteren Augustus. http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Actium
Von der ehemals großen Stadt Nikopolis ist nicht mehr viel übrig geblieben bzw. wird immer noch ausgegraben, wie wir uns vor Ort überzeugen konnten. Das Theater ist ein verwachsener Brombergarten, das Stadion zumindest gemäht, Felix läuft trotz Sommerhitze eine Runde.
In Lefkas Stadt (vorher die spannende Unterquerung der Meerenge in einem Tunnel) wird die übliche Verkehrskatastrophe verstärkt durch eine nicht vorhandene Ausschilderung. Wir drehen zuerst eine Ehrenrunde, und fahren dann eine sehr steile Bergstraße hinauf. Beim Touran gibt es ein Problem mit dem Getriebe, das schalten vom ersten in den zweiten Gang ist beim steil Bergauffahren eine krachende Qual. Ich soll der „Maggi“ nicht weh tun meinen die Kleinen. Wir machen Rast bei einer tollen Aussicht über die Stadt und die Bucht und überlegen ob auch Marc Anton von hier heroben zugesehen hat. (wohl eher war es Canidius Crassus, wenn der Wikipedia Eintrag stimmt)
Da wir schon 2 Stunden lang unterwegs sind, beschließen wir das ursprüngliche Ziel der Bucht von Zatsikas auf spätere Jahre zu verschieben.
Wir fahren bis kurz vor Agios Nikitas und legen uns dort an den Strand. Die Wellen sind gegen Abend etwas größer als bei uns in der Bucht, die Kids sind begeistert.
Beim Essen zeige ich den Kindern, das man hier auch mit Kärntnerisch problemlos durchkommt.
Auf meine Frage „koan i nu ane Gavros haobn?“ meint der Kellner nur „small Fisch?“ und schon bekomme ich die besten Gavros des bisherigen Urlaubs.
B. fühlt sich bei der Heimfahrt nicht mehr all zu gut, wir bleiben am Abend zu Hause.
DO: Morgenlauf bzw. Walk, B. ist wieder o.k. Streit mit Alina beim Frühstück nachdem sie mich zwei mal als A-Loch bezeichnet hat.
Chiara verliert innert eines Tages die beiden oberen Eckzähne und sieht danach einem Häschen ähnlich.
FR: wir fahren nach dem Frühstück (11:30) zu den Quellen des Arachon. Es ist tatsächlich so wie auf den Bildern im Netz. Viele Menschen waten durch die Schlucht, für alle ein spannendes und lustiges Erlebnis. B. und Alina schwimmen sogar ein Stück im eiskalten Wasser am Ende der Schlucht.
Wir essen vor Ort. Es ist viel los und wirkt irgendwie ähnlich wie eine Attraktion in den Alpen.
SA: die Bauern machen einen Ausflug ins Innenland, wir verbringen den Tag am Strand.
„Elternerziehung“ von Elena: Als B. mit dem „falschem“ Joghurt vom Einkauf kommt meint sie: „Morgen gehe ich mit dir einkaufen, dann zeige ich dir das richtige...“ (das mit mit Foto=Pickerl)
Wir Essen am Abend alle gemeinsam am Strand, allerdings nicht in der kleinen Bucht wie ich mir das ausgemahlt hatte, sondern direkt bei uns. Wir hören Erzählungen über den Ausflug in ein Griechenland abseits des Tourismus.
Ich bereite „Hamburger“ mit Würstel vor. Zwar nicht der kulenarische Hochgenuss, aber es geht. Viel Bier und Retzina, der Abend klingt auf unserer Terasse aus.
SO: beim Messbesuch treffen wir Dimitri unseren Vermieter. Es ist die Gedenkmesse für die Mutter des Lokalbesitzers bei dem wir an ihrem Todestag gegessen haben. Im Anschluss gibt es für alle eine Speise aus Perlweizen, Nüssen, Rosinen, Zimt und Zucker. Dimitri freut sich das wir alle da sind und nötigt uns fast zum immer mehr essen.
Wir sind danach so satt, das wir auf das geplante gemeinsame Frühstück verzichten und nur auf einen türkischen Kaffee zu den Nachbarn gehen. (zusätzlich haben wir am Weg nach Hause reife Feigen entdeckt die direkt über die Straße hängen, Beata ist begeistert)
Ich fahre statt direkt zum Meer zu gehen zu unserem Nachbarstrand. Danach bin ich sicher, das wir es eigentlich ganz gut erwischt haben, dort ist nämlich fast schon Lignanofeeling.
Zu Mittag (14:30) gibt es noch einmal griechischen Salat für alle. Die Wellen am Nachmittag sind herrlich, und die Kinder haben viel Spaß beim Wellenreiten. Die dunklen Wolken die teilweise schon an den Vortagen zu sehen waren sind heute allerdings auch östlich und südlich von uns zu sehen und nicht nur in Richtung Parga. Tatsächlich wird es gegen Abend hin immer dunkler, und wir beginnen mit Evakuierungsvorbereitungen. Als es dann zuerst Windstill wird (normalerweise ist unter Tags immer Wind vom Meer zum Land) und der Wind dann sogar dreht, dauert es nur knappe 10 Minuten bis es wirklich los geht. Wir sind in 2 Minuten im Haus, als schon heftige Sturmböen den ersten Regen bringen. Es schüttet eine halbe Stunde lang mit viel Blitz und Donner.
Wir nutzen die Pause zum Packen. Nach dem Essen verabschieden wir uns vom Quartiergeber und bezahlen den telefonisch von Dietmar vereinbarten Preis (kurzfristig hatte der Bruder von Dimitri gemeint wir sollten eigentlich mehr zahlen weil wir für Elena ein Zusatzbett bekommen haben...).
Danach möchten wir eigentlich nur mehr zum Nachbarn essen gehen, der winkt allerdings ab, er hat heute kein Essen. („Hermes“ trafen wir auch beim Nekromaneum wo er Broschüren über Ammoudia verteilte und sich selbst als „Hermes“ bezeichnete)
Es regnet leicht und wird stärker als wir bei der „guten Frau“ eintreffen.
Vor dem Lokal hat der Sturm spuren hinterlassen, ein sehr starker Ast liegt auf der Straße.
(es gab vorher sogar einen Feuerwehreinsatz)
Das Lokal mit der deutschsprechenden Wirtin und dem tollen eisgekühlten Heineken Bier (die Gläser kommen aus dem Tiefkühler...) hat nur das Problem des zusätzlichen Servierpersonals. Der Junge stellt die Getränke einfach mitten auf den Tisch, der ältere macht das gleiche mit den Speisen (einmal auch eine die eigentlich für den Nachbartisch war), und taucht sofort wieder ab. Um noch ein Bier zu bestellen muss man sehr schnell sein.
Die nicht vorhandene Professionalität des Servierpersonals zieht sich leider durch die gesamte Reise bzw. Ammoudia, da es anscheinend fast nur Familienbetriebe gibt, und da halt alle mehr schlecht als recht mithelfen, und gelernte Fachkräfte ganz einfach fehlen.
Der Regen lässt nicht nach, trotz eines dreifachen Ouzos hole ich das Auto, und bringe alle Kinder nach Hause.
Sehr unruhigen Nacht: ich träume von Särgen die nach oben –zum Himmel- wollen, und von 2 Pferden mit denen mein Schwager pflügen (?) will, die ihm aber sofort durchgehen. Ich werde wach und gehe nachsehen ob die Kinder zugedeckt sind. Bei einem Blick aus dem Fenster (regnet es noch?) sehe ich wie jemand ganz langsam aufs Haus zuschleicht, bei einem davor geparkten Auto scheinbar versucht herumzufummeln, und dann über die Mauer steigt.
Ich schleiche vor die Tür, und erkenne den Sohn der Familie, der auf der Mauer seine Schuhe auszieht, um noch leiser die Treppe hinauf schleichen zu können...
(Scheinbar ist 4:15 auch für griechische Verhältnisse schon etwas spät...)
MO: Heimreise
Ein sehr kalter Morgen, es hat nur 19Grad. Nach problemloser Fahrt (wir sehen allerdings ein Auto das mit der Schnautze voran in einem Bach liegt, nur der Kofferraum schaut noch heraus. Allerdings stehen schon viele Leute herum, deshalb bleibe ich nicht stehen) erreichen wir schon vor 8 Igoumenitza.
B. ist leider schon wieder einmal ziemlich schlecht, das Bier und der 3fache waren scheinbar zu viel.
Das Schiff hat 2 Stunden Verspätung, ich lerne nette Tirolerinnen kennen, die mit 3 Kindern unterwegs sind, eines davon sogar behindert.
Als wir am Nachmittag am hinteren Deck sitzen spielen B. und Alina Karten. Chiara möchte auch mitspielen, B. zeigt ihr mit den eben gekauften Karten mit Figuren der griechischen Mythologie wie Mau Mau gespielt wird. Ich warne vor den „zugigen“ Bedingungen. Umsonst, plötzlich eine kurze Böe, und schon fliegt eine Karte Richtung Reling und ist in Sekundenschnelle über Bord verschwunden...
Wie sich später herausstellt war es der Kreuz Bube, der natürlich von Odysseus dargestellt wurde...
Für B. komplett klar, dass er nicht nach M.G. wollte, sondern nach Ithaka!
(sie hat vor der Reise sogar die „Odyssee für Kinder“ gekauft und ihnen immer daraus vorgelesen)
Nach problemloser Fahrt erreichen wir am nächsten Morgen Venedig, und genießen wieder die Fahrt durchs Weltkulturerbe.
Spannend wird noch das Warten aufs Ausschiffen. Es gibt Probleme mit einem LKW, alle starten aber schon die Motoren, die CO2 Warnanlage springt an. Eine Sirene geht ohrenbetäubend los, doch was soll man tun? Ich stelle mich mit anderen zum hinteren Tor, das leicht geöffnet ist und etwas Frischluft einlässt. Es dauert eine Stunde bis ich draußen bin.
Die Heimfahrt verläuft ruhig. In Tarvis treffen wir uns mit den Freunden noch auf eine Pizza. Zu Hause ist die Freude über Opa, Hund, Schwein und Katze groß. So lange sind wir schließlich noch nie ausgeblieben....
Sonstiges:
Wir diskutieren im Urlaub sehr oft über die schlechte Infrastruktur und die unglaubliche Vermüllung aller Parkplätze bzw. dass es anscheinend kein kollektives Denken darüber gibt, dass auch das Umfeld eines Urlaubsortes/Landes passen muss, um Gefallen zu finden, und nicht nur der Strand.
In Ammoudia hat es anscheinend einmal die Idee gegeben einen Campingplatz direkt beim Strand zu errichten. Der Platz ist umgrenzt mit niedrigen Steinmauern, es gibt dazwischen schöne Wege aus Steinplatten. Am Strand gibt es sogar ein paar offene Duschen.
Der Rest des Campingplatzes (Waschhäuser etc.) ist aber nie realisiert worden. So stehen die Campingwägen einfach wo sie wollen, und man möchte gar nicht überlegen wo und wie sie ihre Toiletten entleeren....
Vor unseren Appartements war ein ca. 2000m2 großer Platz der ebenfalls mit einer Mauer umgeben war und es gab sogar einige wunderschöne Laternen. Die Wiese war total verwildert, und es blieb uns verborgen, wozu dieser Platz gedient haben mochte.
Ein Grieche meint einmal zu uns, dass ihm Österreich so gefällt, weil es so sauber ist. „keine große Schwierigkeit, darin Griechenland zu übertreffen“ bin ich versucht zu sagen, bedanke mich aber nur für das Kompliment.
Zitat Alina am Schiff:
„haben Schiffe eigentlich auch ein GPS?“ – ja, sicherlich..
„und sagt das dann biegen sie bei der nächsten Welle rechts ab?...“
Urlaubs Bücherliste:
„Chemie des Todes“ – zuerst von B. gelesen, relativ spannender klassischer englischer Krimi, man könnte sich auch gut einen Film vorstellen.
„Traktor auf Ukrainisch“: tolle (fast glaubwürdige) Geschichte über eine junge Frau und einen alten Mann und den beiden Töchtern des Mannes, die dem Glück leider im Wege stehen..
„Politik + Narzissmus“: ja, ja genau so stelle ich mir Bücher vor die die Welt erklären.
„Ulysses“: Prolog geschafft und zumindest schon gelesen welche Innereien Herr Bloom gerne isst.
(Woche33)
MO: Leo und Doris machen diese Woche Urlaub am Ossiachersee und kommen am Abend vorbei. Wir sitzen zuerst auf der Terasse zusammen, und fahren danach noch auf einen Sprung zum See.
Zu Hause wird später noch versucht Gstanzln für den Kirchtag zu dichten. Nicht so einfach wie es aussieht...
DI: ich muss mein Auto in die Werkstätte stellen. Die Vorderbremse auf der rechten Seite ist mehrmals schon nicht mehr aufgegangen, heute Früh auf der Autobahn. Ich habe die Panik bei der Heimfahrt, dass sie plötzlich voll blockiert und das Auto voll nach Rechts zieht. Bei der Wartezeit auf B. kaufe ich noch schnell einen Kompressor.
Wir bestellen Pizza und speisen gemeinsam am Stadl. Peter lässt es sich nicht nehmen zu zahlen. Er hatte letzte Woche Probleme in Italien (Passport der Freundin gestohlen), wir haben versucht zu helfen.
MI: Leo ist wie besprochen um 5:45 bei mir um noch einen Kaffee zu trinken.
Kurz nach 7 starten wir dann vom Plöckenpass auf der Italienischen Seite in Richtung des Klettersteiges "senza confini" auf den Collon. Nach einer halben Stunde kommen uns leichte Zweifel, ob wir eigentlich am richtigen Weg sind. Das GPS von Leo ist nicht wirklich hilfreich, wir beschließen umzukehren. Wieder auf der Passhöhe finden wir den Weg auf der österreichischen Seite...
Beim Anstieg zum eigentlichen Klettersteig dann herrliches Kalkgelände.
Der Klettersteig beginnt so
steil, das man schon nach wenigen Metern nicht mehr umkehren möchte, sondern nur hinauf und möglichst schnell durch.Aber es zieht sich...
300 Höhenmeter brauchen Zeit.
Es dauert fast bis zum Ende des Weges, bis ich die entsprechende Sicherheit gefunden habe, und mich auch einfach voll auf das Stahlseil verlasse.
Einige Male habe ich ziemliche Probleme beim Umhängen, auch Leo gesteht zu dass der Steig sicher nicht zu den einfacheren gehört.
Oben angekommen ist die Sicht suboptimal, wir gehen nicht zum Gipfel. Beim Abstieg über einen alten Kriegsweg sind wir plötzlich wieder verunsichert, über eine steile Schotterrinne gelangen wir dann allerdings gut auf der italienischen Seite nach unten.
Das Bier im ersten Gasthof schmeckt hervorragend...
Am Nachmittag hole ich mein Auto ab, er konnte die Vorderbremse tauschen, und hat das aus Sicherheitsgründen auch gleich auf der anderen Seite gemacht. Das kostet allerdings eine Kleinigkeit...
Am Abend mit Peter (Leo und Doris kommen nach) zum Heurigen nach Landskron.
Sehr gute Stimmung, wir treffen auf Robert G. der dort gerade Sprechtag hat.
DO: Biereinkauf beim Merkur, Elli fährt mit und tut irrsinnige gschaftig herum. Sie ist der Star wenn sie alleine ist....
Sie verblüfft mich dann aber als sie die Biere in der Bierkiste zählt uns meint ich hätte 20 Biere gekauft.
B. hat den ganzen Tag schon ihre saure Suppe gekocht, und wie jedes Jahr Angst das viele der geladenen Gäste nicht kommen werden.
Ich stelle die Tische am Stadl auf. Emma übernachtet wieder einmal bei uns.
FR: grandioses Spiel. Ich kann zuerst zwei Tore auflegen, dann Lärchi durch die Beine schießen, danach mit dem linken Fuß so genau ins Kreuzeck schießen dass der Ball wieder herausspringt, und schlussendlich zum 10:9 (schon wieder..) nach einem Steilpass über das ganze Feld einschießen. (Gedankenübertragung mit Tommi, der gesehen hat dass ich in Richtung Tor spaziere...)
Danach Vorkirchtag beim Melcher, der heuer aber eher schwach besucht ist, bzw. sich die Leute am großen Platz mehr verlaufen.
Kirchtag!
Die Kirchtagsmesse ist von Seitenaltar aus sehr angenehm.Elena ist in der Kirche sehr interessiert. Wer den der Herr am Kreuz sei. "Ist der so ähnlich wie der „Jesus Christ Superstar?"
Zu Mittag kommen viele der Eingeladenen (wie erwartet) nicht (kein Chormitglied), aber auch mit den "Stammgästen" wird der Tisch schön gefüllt.
Bis zum Kufenstechen sind alle schon bester Laune, ich mache den Fehler eine der wunderschönen Ikea Lampen mit einer Eisenstange herunter zu schlagen. Die Glassplitter verteilen sich im ganzen Hof, Peter schimpft mit mir, seine Mutter war einmal so schwer verletzt worden.
B. und Ines werden beim Kufenstechen umjubelt. Sie haben sogar den Sieg vor Augen, leider schlägt Ines nicht fest genug zu.
(die Zwischennummer mit Gstanzln und davor einem tiefen Zug aus dem Heliumballon wäre mir unter normalen Umständen peinlich, dank Alkohol dann aber kein Problem)
Der Abend wird bunt und sehr feucht. Es ist wunderschönes herrliches Sommerwetter und das Bier schmeckt hervorragend. Als Peter und ich vom gemeinsamen Pinkeln vor unserem Haus zurück kommen treffen wir auf eine Frauenrunde die sich gleich auf einen Schnaps auf den Stadel einlädt.
Von da an wird meine Erinnerung lückrig, ich weiß nur noch das wir noch einmal hinauf zum Kirchplatz sind, dann wieder hinunter. Ich lästig bin zur Nachbarin die so schnell wieder gehen möchte und als Grund anführt dass sich die Mutter Sorgen macht (sie ist knappe 50). Als B. und Alina um halb12 den Traktor holen (sie fahren dazu im Dirndlkleid mit den Skootern durchs Dorf) gehen wir noch einmal gemeinsam zum Moser unter dem Titel "Saving Private Königs". Er wurde zuletzt gesehen als er Peter und mir extra 2 Biere auf den Stadl nachbrachte....
Wir finden ihn nicht, treffen allerdings noch auf eine lustige Dorfrunde und den Sexperten der B. spannende Geschichten erzählt die hier leider nicht wiedergegeben werden können...
Angeblich sind wir um halb 2 schon nach Hause, ich weiß allerdings noch genau, dass ich ein halbes kleinen Bier stehen gelassen habe, was sonst nicht meine Art ist...
SO.: mir ist nicht gut. Ich gehe nicht zur Messe für Albina, und bin nur um 12 kurz zum Essen am Stadl. Die Verwandten sind heute alle da. Am Nachmittag lege ich mich wieder hin, erst am Abend fahre ich eine Runde mit dem Rad.
Vorbereitungen für die Reise.
(woche32)
MO: die Kinder spielen im gr. Raum, ich versuche unseren PC zum Laufen zu bringen.
DI: ich laufe eine längere Runde, B. ist mit den Kids im Kino!
Am Abend fahren wir noch mit den Rädern durchs Dorf. Elena die sehr stolz darauf ist mit den Stützrädern fahren zu können, versucht eine ganz enge Kurve zu fahren und fällt dabei um. Bittere Tränen als sie sich schon wieder am Knöchel verletzt, den sie seit einer Woche blutig schlägt.
Danach spielen wir noch Tischtennis, meine Schwester Gerda erinnert mich daran, dass wir ja früher sehr oft gemeinsam gespielt haben. Sie hat auch wirklich einen sehr ähnlichen Stil wie ich, versucht jeden Ball zu schneiden.
MI: nochmals Grillen, dieses mal nur Würstel und Fleisch. Die „depparten“ Briketts sind sehr schwer in Gang zu bringen, aber es gelingt mir in entsprechender Zeit ein Essen auf den Tisch zu bringen...
Im Racers treffe ich eine Bekannte vom Reformkongress und ihren Vater. Wir diskutieren die aktuelle politische Lage.
DO: B. ist mit den Kids beim alljährlichen Theater im Schloss Porcia. Ich nutze die Gelegenheit und fahre mit dem Rad in die Schütt. Da auf der anderen Flussseite noch die Sonne scheint, fahre ich kurzerhand mit dem Rad über eine Furt. Es ist herrlich hier, leider mit kleinen Kindern schwierig zu erreichen.
B. spricht später zu Hause um halb8 davon noch in die Stadt zum „Sommeropenairevent“ zu fahren. Als sie um 20 nach 8 immer noch die Kinder nieder legt gehe ich mit Gerda TT spielen. (Vor lauter Freude wie gut sie noch spielt, hat sie sich sofort einen eigenen Schläger gekauft)
Um 5 nach 9 steht B. plötzlich da und will in die Stadt fahren. Ich verweigere.
Chiara ist immer noch krank und schnarcht in der Nacht mit ihren geschlossenen Bronchien so stark dass es kaum auszuhalten ist.
Über Schusssachverständige Experten wird in der ZIB2 gesprochen, die klären sollen wie es zum tödlichen Schusswechsel für einen 15jährigen bei einem Einbruch in einem Baumarkt gekommen ist.
Die Situation mag gewesen sein wie sie wolle, erschreckend in diesem Land ist nur, dass sofort die allgemeine Meinung vorherrscht: „die Burschen sind selbst Schuld, wenn sie sich in Gefahr begeben...“, und jeder der nur leise anmerkt, dass es schon etwas seltsam ist, wenn der angeschossene Mittäter sofort einvernommen wird, die Polizisten aber 2 Tage Ruhe benötigen (...), wird als hoffnungsloser „Gutmensch“ belächelt.
FR: Nach dem Fußball lädt uns Angela auf eine Saure Suppe ein. Beim See lädt mich der "Nolte" auf einen Ramazotti ein. Bei Manfred sind viele auf einen tollen Saxophonisten und einen schönen Abend auf der Terrasse eingeladen.....
Es sind viele Freunde und Bekannte da, die tolle Stimmung wird auch durch einen mitternächtlichen Regen nicht getrübt.
(B. machte zu Hause auf beleidigt, weil ich schon wieder weggehe und tut so als würde sie brav bei den Kindern bleiben. Dabei geht sie mit Elena am Abend noch zu einer Vernissage ins Parkkcafe)
SA: eigentlich wollten wir zu Heinz Zak und seinem Slacklineunterricht zum Weissensee fahren. Es wäre aber einfach zu stressig, wir entscheiden und statt dessen für Hausarbeit....
B. zeigt wieder einmal dass sie statt gesagter 2 Stunden auch 4 Stunden ausbleiben kann und bestätigt meine sämtlichen Vorurteile bezüglich ihrer Verlässlichkeit.
Einkaufen, Kochen, um halb 4 fahren wir zu D.s Geburtstagsfeier in die Schütt.
Wirklich ein toller Platz mitten drin, sehr nett, auch ihr schöner Bruder mit seiner schönen Frau ist dabei, wir vereinbaren einen Besuch bei ihnen.
Als wir um halb9 heimfahren kommen wir in einen Gewitterregen, an der Gail geschützt durch den Dobratsch gibt es allerdings kein Problem für die Restgruppe, wie wir am nächsten Tag erfahren.
SO: um 4 hören wir plötzlich laute Rufe. Es ist der Schwiegervater der in unserer Küche steht und stark aus der Nase blutet. Er hat nach seinem leichten Schlaganfall blutverdünnende Mittel genommen und diese wirken wirklich....
Es gelingt B. nicht die Blutung zu stoppen, sie holt die Rettung.
Ich wische das Blut am Boden und im Stiegenhaus weg, schaue einmal kurz hinunter.
Sie wischt danach noch unten auf, und bildet sich ein sie muss danach noch seine Zähne und Pyjama nach KLU bringen...
Wir schlafen bis 10
kleine Radtour mit B. um 12.
Essen erst um halb 3
Werkeln, am Abend Ausflug zum Simply Red Konzert mit dem Schiff nach Maria Wörth.
Fast der gesamte Chor ist dabei, am Schiff gibt es sogar gratis Brote mit Aufstrichen, und jede Menge kleine Biere. Beim Konzert selbst sind viele Boote (Motorboote, Elektroboote, Kajak, Ruderboot, Tretboot, Ausflugsschiff, Linienschiff)
Vom Konzert selbst sehen wir nicht all zu viel, bis auf ganz kleine Männchen in der Ferne. Es werden außerdem „Blendscheinwerfer“ aufgeboten für die Zaungäste...
Gegen Schluss des Konzertes (welches eh nett war...) beginnt es zu Schütten, der Käpten (ein sehr origineller Typ) dreht ab und fährt relativ schnell retour in Richtung Velden.
Aus den Boxen dröhnt "Bad Moon rising", wir vom Chor singen natürlich lauthals mit, die Stimmung steigt.
(woche31)
MO: ich richte die Bretter bei der Jauchengrube. Die alten stellen sich zwar als noch recht gut heraus, ich möchte dort aber sicher kein Risiko eingehen.
Bügeln auf der Terrasse. Herrliches Wetter, herrliche Fernsicht. Nur der stetig laufende Traktor vom Hoislbauer (Holzspalten) stört ein wenig die Idylle.
Emma ist am Abend bei uns und bleibt gleich über Nacht...
DI: als ich nach Hause komme ist Emma immer noch da, sie war den ganzen Tag
Die Kinder gehen dann alle zu Ines, wir fahren in den Wald. Es gelingt uns den großen Baum den Michi geschlägert hat
Am Abend essen wir erstmals Caprese von eigenen Tomaten.
MI: Elena ist krank - Mittelohrentzündung. Sie leidet sehr, Antibiotika hilft.
DO: Kirchtag in Villach. Beim Tanken wünscht mir der Tankwart noch einen schönen Kirchtag. So etwas erlebt man sicher auch nur in Villach, dass es ganz einfach angenommen wird, dass jeder zum Kirchtag geht.
B. ist mit einer Truppe schon ab 17:00 drinnen, wir treffen sie später am Kaiser Joseph Platz im Gasthaus. Draußen pulst das Leben, und eine kleine Damenrunde sitzt dort bei der Suppe versteckt im hintersten Winkel.
Ich mache ein paar spitze Bemerkungen, sie kennt sich sofort aus.
Wir spazieren später über den Hauptplatz, plötzlich bleiben ein paar junge Frauen stehen und fragen ob die Mädchen einen Ballon wollen. Welche Frage...
Elena lässt ihr Herz keine 10 Minuten später aus, natürlich bekommt die Prinzessin ein neues.
Wir treffen nicht so viele Bekannte wie sonst, und sind etwas unruhig, weil der Himmel sehr schwarz ist und es über der Gerlitzen schon heftig blitzt. (wir sind mit dem Rad unterwegs)
D. kommt mit einer Gruppe daher, und es wir doch 10 bis wir zu Hause sind.
SA: Gastkind Lisa bleibt den ganzen Tag noch bei uns, geht mit zum Einkaufen etc.
Wir werkeln den ganzen Nachmittag zu Hause.
Erst am Abend bringe ich sie nach Hause, die Kleinen nutzen die Gelegenheit zu einem Sprung in den Pool, es ist ziemlich heiß.
Die Oma von Lisa kommt vom Kirchtagsumzug und reißt sich mehr oder weniger das Dirndl herunter um auch in den Pool zu springen.
Es wird ein gemütliches nur durch lästige Gelsen gestörtes Beisammensein auf dem Ortschaftsgrund wo seine Mutter schon immer gesessen ist, und wo schon einmal der Blitz in einen Grenzstein eingeschlagen hat....
SO: Alina kehrt endlich heim. Die Freude ist groß!
Nach einem gemeinsamen Frühstück fahre ich mit dem Rad auf einen Sprung zum See. B. war schon (wieder) ganz am Morgen drüben.
Meine Schwester Gerda kommt mir ihrer Familie um bei uns Urlaub zu machen.
Ich möchte für sie mit dem neuen Griller grillen, was nicht so 100%ig klappt. Ganz im Gegenteil, es wird fast zur Katastrophe als die Kinder schon hungrig sind und nicht einmal die Würstel gelingen weil die Grillbrickets ausgegangen sind....
Nach dem Wiederentzünden funktioniert es dann. B. wartet allerdings nicht darauf und geht zu einer Siegerehrung.
Wir wandern nach dem Essen gemeinsam zum Fluss und verbringen einen fröhlichen Nachmittag auf „unserem“ Strand. (niemand sonst würde sich mit Kindern durch dieses Dickicht wagen..
______________________________________________________________
eine Freundin die ein Jahr in China verbracht hat berichtet mir, dass sie jetzt in Köln plötzlich mein Weblog lesen kann. Die Internetzensur wird dort scheinbar sehr ernst genommen...