wieder Deutsch Tschantschendorf
woche17
Ich kann über www.willhaben.at ein Nachläuferrad für Chiara checken, und wenn alles klappt haben wir es bis zum 1.Mai bereits.
Um 9 kann ich noch in die Stadt zu Alinas Schule fahren, sie hatte den ganzen Abend Theaterprobe.
Super Blog in Linz:
http://subversivmesse.net/blog/die-arbeit-bleibt-hart
Dienstag:
nicht mehr zu toppen:
"Kärntner" Sarg: http://kaernten.orf.at/stories/356869/
Wie ja schon des öfteren erwähnt, die Überbetonung des Bundeslandes ist wirklich faszinierend....(könnte es damit zusammen hängen das diese Land immer schon sehr „national“ war???)
Nach einem Fußballspiel mit Kollegen sehr ruhiger Abend mit Bügeln.
Alina kommt erst um 10 nach Hause (wieder Theaterprobe) und muss danach noch ihre Aufgaben machen.
Mittwoch: Premiere des Theaterstücks "Aliance". Die Theatergruppe des Gymnasiums hat in Zusammenarbeit mit der
neuen Bühne wirklich unglaubliches aufgestellt.Die Jugendlichen spielen professionell in einem Stück das echt unter die Haut geht. Aktuelle gesellschaftspolitische Themen (Migration, Scheidungen, Gewalt an den Schulen) werden sehr gut in kurzen Dialogen umgesetzt.
Alina ist dabei und macht eine ganz gute Figur. Die Mutter ist allerdings so aufgedreht (sie ist ebenfalls dort schon auf der Bühne gestanden), dass sie sich kaum beruhigen kann.
Donnerstag:
Stressig, B. ist in Salzburg. Am Abend möchten die Kids bei Birgit noch etwas fertig basteln, also gehe ich alleine zum Merkur. Danach habe ich noch fast eine Stunde für Aufräumen, Kochen und Einpacken fürs Trainingslager.
Philokurs mit Platon und seinem "Staat". Sehr interessante und amüsante Diskussionen. Es stellt sich bei der politischen Diskussion heraus, dass die Mutter von C. eine gute Freundin von Seiner Frau ist.
Freitag - Sonntag:
Moskitos Trainingslager heuer wieder in Deutsch Tschantschendorf.
Dieses mal gibt es leider keinen Storch, dafür aber an jedem Abend Käseplatten....
Der Trainer gestaltet den Theorieteil wieder sehr amüsant, beim Wissensquiz gilt es die Urheber berühmter Fußballzitate zu erraten.
Da es in DTD kein Nachtleben gibt sind alle schon relativ früh im Bett.
Mein Zimmergenosse hat zwar vorab gemeint dass er nicht mehr schnarcht, das stellt sich recht schnell als Gerücht heraus...
Der Samstag ist voll mit Trainingseinheiten und dem obligaten Besuch in Güssing.
Am Abend eine Weinverkostung im neuen Weinkeller der Wirtin.
Andi gestaltet sie sehr spannend, man muss sich allerdings hineinfallen lassen, mit einer echten Weinverkostung hat sie wenig Gemeinsamkeiten.
Das Schlussspiel am Sonntag verläuft spannend, wie üblich spielen wir bis zum Zwölfeleuten der Dorfkirche. Der Unterschied zum Freitagsspiel ist frappant, wir werden sehen wie lange das gelernte anhält.
Statt dem üppigen Essen bei Anita (die am Sonntag wieder 2 Hochzeiten und einen Geburtstag hat) fahren wir zu einem Heurigen in der Nähe der Riegersburg auf eine Jause. Die junge Wirtin dort ist ein Vollprofi und kocht die Jungs ordentlich ein.
Der Rechnungshof kritisiert dass in Kärnten in den letzten Jahren nur 23% seiner Vorschläge umgesetzt wurden, wärend es in O.Ö angeblich über 60% waren.
http://kaernten.orf.at/stories/357383/
Ein User postet daraufhin folgenden Kommentar:
Der Rechnungshof sollte endlich kapieren,
kurtiplachowetz, vor 15 Stunden, 29 Minuten
dass das Motto des orangen Kärnten "Wir sind wir" ist.
WIR brauchen keinen Rechnungshof;
WIR brauchen keinen Verfassungsgerichtshof;
WIR brauchen keine kritischen Künstler, Journalisten oder Intellektuelle;
WIR brauchen keine "Gutmenschen " und "Kerzerldemonstrierer"
(wenn WIR allerdings sinnloserweise Kerzerl auf der Loiblpassbundesstraße an der Gedenkstätte für einen alkoholisierten Raser anzünden,
ist das etwas ganz andereres, das keinen Gutmenschen etwas angeht).
Das einzige, was WIR von Wien brauchen, ist das Geld aus dem Finanzausgleich,
um die Brot und Spiele-Politik der letzten Jahre fortsetzen zu können.
Wie dieses Geld verpulvert wird, geht wiederum keinen von den oben genannten etwas an.