Müllnern und St. Stefan (woche14)
Montag: eine Runde laufen, wir schaffen es den Abend ohne Fernsehen zu verbringen!
Dienstag:
Ich kaufe beim ÖBau Mössler eine Kinderrutsche. Weil ich schon in Landskron bin, schaue ich zum "Fotofranz" um neue Passfotos machen zu lassen.
Wir plaudern sehr nett, um 7 muss ich leider gehen, da B. zu einer Veranstaltung geht.
Anschließend noch etwas Bügeln.
Reifenwechseln am Mittwoch, eine Runde Laufen, Spagetti für die Kids, ab ins Bett.
Um den Reifendruck zu überprüfen fahre ich noch auf die Tankstelle und danach auf ein Bier ins Racers, treffe allerdings keinen einzigen Bekannten.
Donnerstag:
B. fährt mit den Kleinen, Schwiegervater und Fr. Kargl nach Salzburg. (Birgit hat frei)
Da sie am Abend noch nicht retour sind, baue ich den Gang für die Rutsche in die Holzhütte. Loisi richtet zur gleichen Zeit mit seiner Frau den Handlauf der Stiege zu ihn hinunter, als wir knapp vor der Dämmerung gleichzeitig fertig werden, gönnen wir uns ein gemeinsames Bier. Er bringt natürlich auch noch eine kleine Schnapsflasche mit.
Als die Kleinen kommen, ist Chiara begeistert über die Rutsche, Elena hat noch ein wenig Angst. Fr. Kargl war auch mit in Salzburg, sie versteckt sich vor Loisi in der Garage.
Die erste Frage von B.: und wie bekommt man jetzt Holz in die Hütte?
Die erste Frage des Schwiegervater am nächsten Tag: und wie bekommt man jetzt die "Knittel" in die Hütte?
Mich fasziniert nach wie vor die Hilflosigkeit, wenn es um solch praktische Dinge geht. Ein Loch an einer anderen Stelle ist in 5 min mit der Stichsäge
geschnitten, theoretisch könnten wir auf 3 Meter Höhe ohnehin die Holzlatten entfernen, weil wir zum Glück nicht mehr so viel Holz benötigen seit wir die Hackschnitzelheizung haben, was auch schon wieder über 10 Jahre sind...
Birgit hat auch am Freitag frei, ich nehme mir ZA und schaue mit den Kleinen ins Atrio, zum Passamt und zum Gigasport.
Beim Passamt hat sich einiges geändert in den letzen 10 Jahren. Es ist nicht mehr in der Polizei, statt in einem finsteren Gang wartet man in einem modern eingerichteten größeren Büro.
Ich habe statt der Mutter in Person nur eine Bestätigung mit, dass die Kinder auch in meinen Pass eingetragen werden können. Die Frau vom Amt meint, da müsse sie jetzt den Chef fragen ob das überhaupt geht, und kommt mit meinem Freund Hannes zurück. Er ist zwar nicht der Chef, bürgt aber quasi für mich.
Statt Stempelmarken kann man nun in Bar bezahlen. Einzig die Ziehkarten für die Reihenfolge sind noch vorhanden, was aber sehr sinnvoll ist.
Erstmals ist der Zug der sonst am unteren Rathausplatz zu finden ist, am Rathausplatz aufgebaut - mit besten Grüßen von BGM Manzenreiter!
Am Nachmittag bastle ich noch ein wenig an der Rutsche.
Nach Fußball und Pranger gehe ich mit Ernst noch einen Sprung ins Racers. Es ist getroschen voll, Partystimmung. Überall stehen die Leute in Trauben zusammen, die Kellner tun sich schwer mit dem durchkommen. Alle Bekannten sind da, FF Kamerad "Greschi" kommt auch vorbei, er kennt den Herrn bei dessen Tisch wir stehen, angeblich der Leiter der Staatspolizei in Villach. Ich besprech mit Gabi noch ein wenig das Projekt vom Renner Institut, und "flüchte" nach zwei Bier, da es sonst sicher länger geworden wäre.
Samstag:
ich bin um 9 im Wald. B. ist eben erst aufgestanden.
Da es ziemlich anstrengend ist, im steilen Wald Bäume herunterzuholen bzw. umzuschneiden, rufe ich sie an ob sie nachkommen möchte.
Sie kommt tatsächlich, kurz darauf der Vater, dann werden die Grenzen inspiziert. Egon dem der angrenzende Wald gehört wird dann auch noch dazugeholt.
Es stellt sich heraus, dass ich eine Hainbuche tatsächlich in Egons Wald umgeschnitten habe, es war jener Baum der schräg drinnen gehangen ist, und mich am meisten gestört hat.
Der Schwiegervater fragt was wir mit den Fichtenästen tun werden. Ich weiß natürlich worauf seine Frage abzielt, er möchte hören, dass wir diese (natürlich) herausholen werden. Ich erkläre ihm, dass im anderen Wald noch 5 mal so viele liegen, und wir das nie schaffen werden. Außerdem versuche ich ihm zu erklären, dass wir kleine Kinder haben, mit denen man am Wochenende auch etwas tun sollte, und sie nicht nur dem Fernseher überlassen sollte.
Es ist aber komplett aussichtslos, er meint, dass er als Pensionist noch das alles herausholen würde. Als ich sage, dass er das gern tun kann, meint er allerdings dass er in Föderlach genug arbeit hätte. (der Wald in Föderlach ist ca. 3x so groß wie unserer...)
Ich schneide noch ein paar der durch die Schlägerungsarbeiten schwer in Mitleidenschaft gezogenen Buchen um. Anschließend holen wir noch vom Platz der ehemaligen "Schutte" ein paar stärkere Äste heraus. Es ist aber sehr mühseelig alles nach unten zu bringen.
Kurz vor 12 möchte B. noch beginnen die Fichtenäste aufzuarbeiten. Sie sieht aber bald die Aussichtslosigkeit ein.
Am Abend ist die Feuerwehr bei Hermanns 70iger eingeladen. Auch seine Freunde vom Polizeichor sind dabei.
Eigentlich wäre HonkyTonk Villach gewesen. Ich ziehe es aber vor, um halb 11 nach einem ausgiebigen Mahl mit 2 Bieren einmal einen ruhigen Abend zu Hause zu verbringen.
Sonntag:
Am Vormittag laufe ich erstmals heuer die Runde über Müllnern und St. Stefan. Es sind 13,5km wie ich dank iPod+Nike feststellen kann...
B. hat tolles Schaffleisch gebraten, ein Wein den ein Kollege vor Jahren mitgebracht hat passt ausgezeichnet dazu. Nach dem Essen bleibt nur mehr die Möglichkeit für einen Mittagsschlaf.
Am späten Nachmittag wieder Warmbad. Das Wetter ist schon wieder nicht gerade Frühlingshaft.
Ich komme genau zum Aufgusszeit zurecht. Unsere alte Bekannte Irmi ist auch wieder da und meint: "Hallo Werner, möchtest du nicht den Aufguss machen?"
Nicht leicht, da bei einer vollen Sauna nein zu sagen....(so komme ich aber wenigstens trotz der kurzen Verweildauer in der Sauna ordentlich zum Schwitzen. Elena ist schon fast ein bisschen zu groß für den dortigen Wickeltisch...(wir nerven sie auch schon jeden Tag mit der Frage, wann sie nun endlich auf Topfi oder Klo umsteigen wird)