kein Frühling in Sicht (woche13)
Ostermontag: B. fährt zu Franzi auf Besuch. Ich verweigere und gehe lieber mit Alfred eine Skitour auf den Lussari.
Wir treffen Doris und Anita, Bekannte aus dem Racers. Der Freund den sie dabei haben, ist aus Krumpendorf, als wir seinerzeit nach
einem Wagen gesucht haben, haben wir auch mit seinem Auto eine Probefahrt gemacht.
Beim Aufstieg durch eine herrliche Winterlandschaft schneit es stark, es sieht nach tiefstem Winter aus. Oben angekommen müssen wir uns einen freien Platz im Gasthaus erkämpfen.
Das Essen ist dann sehr gemütlich, der Wein billig und gut, und die Stimmung steigt schnell. Wärend des Essens kommt eine Runde italienischer Musikaten
und spielt auf.
Um 4 wird allerdings Druck gemacht, dass alle die abfahren. Es kommt sogar die Polizei um zu kontrollieren. Die Piste ist danach angeblich bis 8 am
Abend fürs präparieren gesperrt.
Die Abfahrt ist zwar etwas mühseelig, weil so viel Schnee zusammen geschoben wurde, aber auch kein wirkliches Problem. Reizvoll wäre eine Tiefschneeabfahrt
gewesen, aber nicht nach knapp 2 Liter Wein und einem Schnaps drauf...
Wir treffen uns dann in Tarvis noch auf einen Abschlussdrink in einem Cafe. Einer dem wir auch beim Aufstieg begegnet sind ist ein Bekannter aus dem Racers
Er ist den Aufstieg heute zwei mal gegangen, weil ihm die Abfahrt solchen Spass bereitet hat...
Dienstag: zu Ostern kein einziger toter Motorradfahrer. Aber schon der Jubel über die positive Bilanz (sofern man es als "positiv" bezeichnen kann wenn es nicht so viele Tote und Verletzte gibt als an einem "normalen" Osterwochenende) wird durch die darunterstehende Nachricht etwas getrübt.
Emma ist zu Besuch, ein wenig Sport im gr. Raum, ein wenig Bügeln.
Wir diskutieren die Gestaltung des Rasens, bzw. welche Kinderspielgeschichte jetzt genommen wird.
(wieder einmal) Massenkarambolage beim Attersee. Der "Experte" vom Kuratorium für Verkehrssicherheit meint so wie ich, dass es Maßnahmen braucht die
die Autofahrer dazu zwingen langsamer zu fahren (wenn nicht langsamer, dann Strafe) der "Experte" von der Asfinag meint, man müsste dann die Geschwindigkeit
so oft nachjustieren und den Gegebenheiten anpassen, dass das nicht mehr möglich wäre. Klar, man stelle sich Autofahrer vor, die nur 100kmH fahren dürften, wenn schon wieder die Sonne scheint. Schrecklich!
Kalter Wind als ich nach Hause komme, B. machelt draussen herum. Es gibt so viel Bügelwäsche, dass ich schon bei Scrubbs zu bügeln beginne.
Mittwoch: Ich laufe eine Runde, quäle mich dahin, der Rippenschaden von Stirlings Ellbogen schmerzt immer noch. Ich bügle wieder wärend B. und Alina beim Turnen sind. Emma schläft auch bei uns.
Als ich ins Racers gehe bläst eiskalter Wind. Sehr amüsante 2 Stunden mit Lisa und D. Die beiden verstehen sich ausgezeichnet.
Am Donnerstag beginnt es wieder zu schneien. Die Wirtin vom Berghof meint, dass es am Berg derzeit 60cm Neuschnee gibt....
Am späten Nachmittag "Prüferbesprechung" in Klagenfurt. Ein Problem für viele Prüfer stellt die Entscheidung dar, jemanden durchfallen zu lassen. Sie hätten gerne "objektive" Fragen, die ganz klar (objektiv) abklären ob der Prüfling durchkommt oder nicht.
Das ist allerdings meiner Meinung nach reines Wunschdenken, da es diese Fragen nicht gibt, bzw. erst wieder "beurteilt" werden muss ob die Frage richtig bzw. vollständig beantwortet wurde, oder zumindest "ausreichend"...
Wenn man den Test so weit aufdröselt, dass zum Schluss ein Multiple Choice Test herauskommt, braucht man keine Prüfungskommission mehr für die Lehrabschlussprüfung, sondern nur mehr eine Sekretärin der WK zum Austeilen und Einsammeln der Tests.
Am Abend mit D. zum Kastner. Eigentlich wollte ich mir endlich ein Smokinghemd für meinen Smoking kaufen. Meine Größe ist allerdings nicht verfügbar. Es wird schließlich ein Anzug und die passenden Schuhe nehme ich auch gleich dazu (Schwachsinn!!!) Anschliessend gehen wir noch auf einen Trink in die Bar ganz oben, ganz tolles Ambiente, dummerweise findet aber in der Aula eine BZÖ Veranstaltung statt, die natürlich im gesamten Atrio zu hören ist.
Freitag Mittag zum Firmenskitag. Die Sicht ist leider nicht berauschend, und der Neuschnee ist zu Haufen auf der Piste zusammengeschoben. Ich fahre trotzdem fast zwei Stunden. In der Hütte und beim Abendessen sehr nette Stimmung, weil ich aber zum Glück schon an den nächsten Tag denke beschliesse ich den Abend um 2.
Das Hotel ist voll mit Kroaten, die teilweise ihr Skischuhe sehr originell warm halten ->
Der Morgen beginnt mit Sonnenschein und ich schaffe es schon um 9:10 das erste mal hinauf zu fahren. Die Bedingungen sind herrlich, der Schnee butterweich.
Zuerst fahre ich nur die hintere Abfahrt, der erste Hang ganz oben ist einfach herrlich.
Dann mit Kollegen über einen schönen Hang auf der Westseite. Es gelingt mir sogar ein ganz nettes Video zu "drehen".
Zufällig treffe ich dann auch noch Loisi und Renate und fahre auch mit ihnen ein paar mal hinauf und hinunter Ich habe nur eine Karte bis 12 genommen, bin aber dann so geil aufs Fahren, dass ich kurz vor 12 noch einmal voll hinunter fahre, und um 11:59 noch einmal hinauf...
Nach einem kurzen Getränk mit Kollegen mache ich mich auf die Heimfahrt, es beginnt wieder heftig zu schneien, und bei Kremsbrücke schüttet es.
In Villach ist das Wetter besser, man kann schon fast von Frühling sprechen.
Zu Alinas Geburtstagsfest kommen neben Cousine und Lydia auch einige Schulkolleginnen. Höhepunkt der Feier ist sicher der Schokobrunnen. Die Osterhasen müssen alle daran glauben, und B. schneidet über einige Kilos Bananen, Erdbeeren und Äpfel auf. Ab 18:00 kommen dann die Eltern zum "abholen" der Kinder.
Wir sitzen sehr gemütlich beisammen, die letzten verlassen uns erst kurz vor halb 10.
Danach geht es zum Ball von Alinas Gymnasium. Einige Moskitos mit ihren Frauen sind da, eine recht entspannte Geschichte.
Ich erfahre, dass sich Heinz beim Spiel in St. Ulrich tatsächlich ein Band gerissen hat, und schon operiert wurde. Den Iron Man kann er für heuer vergessen. Reinhold meint, dass er den Iron Man in 3 Jahren anpeilt.
Am Sonntag stehen wir sehr spät auf (außerdem war Sommerzeit Umstellung), und beginnen den Tag quasi mit dem Mittagessen.
Am Nachmittag beschäftigen wir uns mit den Pflanzen auf der Terasse bzw. versuchen wir kleine "Mittagsschläfchen" noch irgendwie unter zu bringen.