Karwoche (12)
Montag:
Diskussion über Frauenthemen mit Gerda und B.
eine Runde Laufen, Kochen, Bügeln
B. mit den Kids beim Eierfärben
Am Dienstag endlich wieder einmal Samonig, von einer Plombe ist ein Stück abgebrochen....
Leider, das Loch ist schon so tief, da braucht es ein Gold Inlay...
Am Abend sind die Mädels bei Shoppen, vorher waren sie auch noch beim Frisör, sogar Elena hat sich die Haare schneiden lassen.
Alina steigt wie eine Diva den ganzen Abenden mit dem neuen Kleid herum.
B. berichtet stolz von den Diskursen mit ihren karrieregeilen Kollegen, die um vorwärts zu kommen wohl alles tun würden.
Mittwoch wieder einmal Reise nach Wien.Sehr faszinieren das Wetter, in Kärnten ein strahlend kalter Morgen, in Mürzzuschlag und am Semmering Schneefall, in Wien Sonne vermischt mit Graupelschauer, was eine sehr schöne Stimmung ergibt. Ich nutze die Zeit bis zum Meeting zu einem kurzen Spaziergang zum Belvedere.
Die Konferenz sprengte dieses mal fast den Raum in dem wir untergebracht waren. Über 40 BRs aus knapp 30 Unternehmen, wobei dieses mal erstmals auch Burgenland vertreten war, Salzburg, Tirol und O.Ö. sogar mit mehreren Firmen. Meinen Zusatzvorschlag zum weiteren Vorgehen wird von R. K. abgetan, viel zu modern.
Der 18er zwischen St. Marx und dem Südbahnhof ist herrlich antiquiert, der Sprecher der die Stationen und Umsteigemöglichkeiten ansagt wahrscheinlich schon längst verstorben.
Bei der Heimfahrt treffe ich den Tommerle, wir diskutieren die Lage in der PSE und über Probleme bei Auslagerungen in der IT Branche im speziellen. Er durfte einige Erfahrungen mit Ungarn machen, die der Siemens Millionen gekostet hatten.
Im Abteil telefoniert eine Junge Frau eine viertel Stunde mit ihrer Mutter. Ich weiß danach sehr viel über ihr jetziges Leben. Welchen Stress der Freund im Job hat, dass sie aber seine Traumfrau ist, sie aber trotzdem 5 Kg abnehmen möchte, beim Tailänder sehr gut zu essen ist etc. etc. Ich komme endlich wieder dazu im "Ende des Journalismus" zu lesen.
Donnerstag:
Chiara fährt erstmals mit dem Rad durch den Ort. Sie bleibt zwar bei jedem Auto stehen, wenn es leicht bergauf oder bergab geht schiebt sie lieber, aber sie fährt..
Es ist Eiskalt. B. und Alina fahren zu J.C. Superstar nach KLU. Um 6 kommen Franzi und Gerlinde zu Besuch, bleiben aber nicht lange.
Kurz vor halb 10 kommt D. mit ihrer großen Tochter. Sie ist heute aus der Anstalt entlassen worden, und hat ihre wiedergewonnene Freiheit gleich für einen Tripp nach Udine genutzt. Wir sitzen noch bis halb 12 zusammen.
Am Karfreitag spielen wir erstmals auf dem Platz in Auen neben dem Ackerngelände. Es ist eiskalt, Windig und es sieht danach aus als würde es jeden Moment Schneien. Wegen viel zu kleiner Tore und einem total buckeligen Platz gelingen keiner Mannschaft mehr als 3 Tore. Als ich ein paar Fotos mache, kann ich tatsächlich auch ein Tor zu filmen, allerdings bei meiner Mannschaft...
Wärend des Spiels hat mich Manfred angerufen, ob ich nicht in die Sauna kommen möchte. Die Verlockung ist groß, es wäre wirklich optimal gewesen.
So gehts aber wieder einmal zum Pranger, Angela hat wartet uns einen super Raindling auf. Kein langes verbleiben, sogar das berühmte Achterl fällt aus.
Am Samstag hätten wir vor gehabt in der Rewa ein paar Bäume zu schneiden, über Nacht hat es allerdings tatsächlich geschneit.
Ich fahre mit den Kleinen ins Atrio, bin schon vor dem Öffnen beim Kosmos, anschliessend bei Spar ist es zwar schon ziemlich voll, ich möchte aber nicht wissen, wie es dort um halb 12 gewesen ist....
B. geht zur Fleischweihe, dann gibt es die erste "Osterjause". Ich brauche gleich einmal einen Schnaps, mir ist schlecht vom fetten Fleisch.
Am Abend schaue ich auf ein Bier ins Racers, und treffe zufällig die Runde von Gaby wieder. Als eine weitere Frau dazu kommt, denke ich mir, die kenne ich doch von irgendwo her....
Es stellt sich heraus, dass wir schon zwei mal im Skiurlaub zusammen Abend gegessen haben und uns sehr gut unterhalten haben. Sie war allerdings dort mit einer Runde aus Ferlach, deshalb habe ich gedacht, sie wohnt auch dort. Jetzt stellt sich heraus, dass sie in Velden wohnt, und ab und an in Villach unterwegs ist. Die Welt (Kärnten) ist wirklich klein. Wir reden davon am Montag ev. gemeinsam eine Skitour zu gehen.
Es wird dann doch später als gedacht, und als ich um 5 zur Auferstehungsmesse gehen möchte ist mir nur schlecht.
B. wird allerdings durch meinen Wecker wach und geht in die Messe, obwohl sie gar nicht gehen wollte. Es ist aber ganz gut, dass ich zu Hause bleibe, Chiara wird durch das Schiessen wach, und ist sehr beruhigt als sie mich sieht.
In der Messe um 9 sind wir dann alle. Alina singt erstmals mit der katholischen Jugend, eine Strophe sogar Solo, mit sehr klarer Stimme. Danach gibt es Kaffee und Kuchen von der Jugend organisiert, es ist allerdings viel zu kalt für einen gemütlichen Tratsch am Ostermorgen.
Wir fahren zum Nesterlsuchen und Mittagessen zu Ella und Gernot, und sitzen fast den gesamten Tag zusammen und diskutieren. Es ergibt sich eine heftige Diskussion als der Schwiegervater meint, dass Verkehrstrafen eigentlich nur dazu da sind beeinsprucht zu werden, und jeder eigentlich dumm sei, der das nicht macht. Am Abend beginnt es wieder heftig zu schneien.
Zitat von Elena: Sie ist keine Klogenfurz, sondern Villach im Fasching....