do you realize, that happiness makes you cry? (flaming lips)
Die Kleinen möchten mit mir Spazieren gehen, bis zum Holz...
Es wird ein lustiger kleiner Ausflug, endlich bei warmen Wetter.
Der Vater des Gärtners hat mit seinem Enkelsohn den Lattenzaun für den Garten gebracht, sie nehmen gerne ein Bier, ich halte beinhart meinen alkoholfreien Tag ein...
Ich versuche mit normalem Zwirn eine der abgerissenen Federn vom Trampolin anzunähen. Beim zweiten Sprung von Alina fällt sie schon zu Boden..
Kurz vor 8 steht B.s Cousin mit seiner Freundin vor der Tür. Nein, sie wollen nicht hereinkommen, sie brauchen nur eine ärztliche Auskunft. B. ist aber noch nicht da (soll angeblich gleich kommen) also bitte ich sie doch herein. Wir plaudern schon eine Weile, als B. dann doch nach Hause kommt. Es wird 10 bis sie dann tatsächlich gehen, es war aber sicher gutes Gespräch für sie, sie stehen vor einer schwierigen Geschichte. Ich komme wieder mit meiner alten Idee, dass wir eigentlich jeden Besuch bei uns dokumentieren sollten, so viele Leute kommen zu uns. "Eh schön" bin ich versucht zu sagen...
Mittwoch: D. und Lydia kommen auf einen Sprung. Sie waren mit den anderen Villachern das schon traditionelle Kroatienwochenende in Funtana. Da noch kaum andere Gäste am Campingplatz waren, und das Wetter sehr schön war, hatten sie eine herrliche Zeit.
B. geht mit Alina zum Turnen, ich spaziere mit den beiden Kleinen und Hund durch das Dorf in Richtung Dobner.
Die alte Hündin von Norbert fliegt Giacomo ohne zu zögern in die Flanke, er kann sich aber entsprechend wehren. Sie gibt ziemlich schnell auf und zieht sich wieder zurück. Die Frau meint: "ich weiß nicht, aber mit dem hatte sie schon immer ein Problem...". Als ich auf dem weiteren Weg zu den Kindern meine, dass die Hündin einschläfert werden sollte antwortet Chiara: "Nein Papa, nur ganz alte Tiere die fast schon sterben darf man einschläfern. So wie die Ziege vom Reitstall, die ist jetzt im Ziegenhimmel"
Beim Dobner gefällt es den beiden sehr gut, wir sitzen auf der Terasse im Sonnenuntergang, die beiden Kleinen blättern sehr interessiert in der Speisekarte. Ich bin in diesem Moment sehr glücklich.
Wir bestellen schon eine Margaritha bevor die anderen kommen. Sie schmeckt hervorragend. Vor kurzem habe ich gelesen, dass man eine Pizzeria am besten nach der Margaritha beurteilen kann.
Die "anderen" der Turnrunde sind dann ohnehin nur B. und Alina. Es ist auch im 21. Jahrhundert schier unmöglich Frauen (getrennt von ihren Männern) dazu zu bringen dass sie nach einer gemeinsamen sportlichen Aktivität auch etwas trinken gehen....
Es gibt noch eine Pizza, und weil es so gut geschmeckt hat auch noch ein paar Kalorienbomben als Nachspeisen
Bevor ich am Donnerstag die Kleinen bei Birgit abhole erreicht mich ein Anruf von Alina, sie möchte länger bei Lydia bleiben, wo sie den Nachmittag verbracht hat. Chiara jammert mich dann bei Birgit voll, sie will auch länger bleiben....
Nach einer kleinen Runde laufen möchte ich mit den Kindern zum Spielplatz fahren (und dort ein Bier einnehmen)
Elena hat nichts geschlafen und ist total müde. Sie ist nur mehr lästig und ich überlege kurz ob ich mit ihr daheim bleiben soll.
Am Spielplatz wird sie allerdings wieder putzmunter und hält bis danach 9 durch. (Alle waren übrigens erstaunt als sie sahen das ich ein Bier mithatte - die Wutties waren auch zufällig da - aber za was hat man einen Transportanhänger beim Fahrrad...)
Zu Hause ist Bügeln angesagt, als B. um 10 nach Hause kommt steht sie noch ganz unter dem Eindruck der Tourismus-Ausschussbefragung von Hrn. Obernosterer.
Außerdem hat sie danach in Villach noch die Bürgermeisterin von Kotor getroffen, die angeblich 90% aller Schlüsselpositionen der Stadt mit Frauen besetzt hat.
Zitat Alina (nach dem Durchblätter der Stadtzeitung): "wos san des für ane Stümpa? Den Bürgameista schon wieda 13mal in da Zeitung..." (sie hat allerdings auch ein Massenfoto mitgezählt bei dem er nur mit Mühe zu erkennen ist)
Beim Fußball am Freitag sind die Mannschaften recht unterschiedlich verteilt. In einer die Top Techniker (Günther P., Fred, Joe, Michi, Lärchi ) und der anderen die normalen "Arbeiter" (Mark, Ernst, Martin, Peter K., Andi)
Die Techniker beginnen sofort wieder mit dem Spiel "erster Mann muss überspielt werden". Was binnen kurzer Zeit zu einer Führung von uns führt. Sie holen zwar später auf, und hätten sicher gewonnen, wenn die Partie nicht beim
Stand von 6:6 beendet worden wäre, da in Cap Wörth Akkuabend war (Helmfried besucht Tante Hedwig oder so)
Nach 2 Radlern und einem Geburtstagsliter mit Angela (sie hatte uns sehr direkt darauf aufmerksam gemacht das wir etwas vergessen haben, und davor noch tolle warme Brötchen serviert!) fahre ich mit Peter K. noch einen "Sprung" ins Racers, der dann doch länger als geplant dauert. Viele Bekannte sind da, Peter gefällt es offensichtlich auch sehr gut.
Am Samstag Morgen radle ich zum Bäcker und sorge für ein opulentes Frühstück. Gegen Mittag fahren wir zur Fischtreppeneröffnung bzw. dem Tag der offenen Tür beim Draukraftwerk Villach. Ich wäre gerne auch dort hin mit dem Rad gefahren aber das Wetter ist schlecht, es regnet immer wieder kurz, ein Wetter so wie im gesamten
Frühjahr. Alles was Rang und Namen hat ist vertreten, ein typisches Villacher Fest. Sehr viele Menschen aber doch einige Bekannte und Freunde. Ich unterhalte mich sehr nett mit dem Karl Heinz von der Babsl. Wir treffen den Zwölber Franz und einige andere alte Bekannte.
Chiara ist total lästig, sie bekommt die Panik als wir die Turbine besichtigen wollen, und flennt danach nur mehr das sie mit dem Bundesheer Haflinger reiten möchte.
Sie schafft es trotz Regen sich durchzusetzen und strahlt dabei über das ganze Gesicht. (sie strahlt immer wenn sie auf einem Pferd sitzt)
Bei der Heimfahrt schauen wir bei der Alternativeenergie Sternfahrt vorbei. Es gibt keine wirklich bewegenden Neuentwicklungen. Eine Lungauer Firma bietet Elektroautos für Transporte und Taxies an.
Die Villacher Fahrzeuge von http://www.treffpunktzukunft.com/ sind (leider) nicht dabei. Ich vermute Konkurs oder ähnliche Gründe, auch das Betriebsgelände steht zu vermieten, wie ich eine Woche später feststellen kann als ich dort zufällig vorbeikomme.
Am Nachmittag bei Regen dann eine Stunde Schlaf, herrlich!
Auf der Suche nach Platz für Winterstiefel finde ich Kleidung von Alina die schon mindestens 8Jahre in diesem Kasten im Keller war. Unter anderem ist mein alter "Steirerjanka" dabei.
Chiara hat in der Zwischenzeit beschlossen den Loisi (+ Renate =unseren Nachbarn) zu besuchen. Ich muss zum Anläuten noch mitgehen, dann kommen die beiden erst nach 2 Stunden retour, und bringen ein tolles aus Blütenblättern gebasteltes Bild mit.
Am Abend hole ich Alina von einer Geburtstagsfeier ab. Ich sitze mit der Mutter der Gastgeberin und ein paar anderen Frauen in der opulenten Küche des Hauses. Es gibt gutes Bier und Prosciutto. Plötzlich sehe ich im Hintergrunde einen Mann aus einem Zimmer huschen. Mir ist nicht so wirklich klar was das soll.
Als es zum Gehen wird, treffe ich den Mann zufällig. Es ist ein alter Bekannter von B. er war einmal mit ihrer Cousine zusammen. Er meint auf meine Frage ob er nicht ein Achterl mit uns trinke, dass er mit seiner Frau schon seit einem Jahr quasi in Scheidung lebt, und nur mehr darauf wartet was das Gericht bzgl. dem Haus entscheidet...
Dementsprechend sieht es auch vor dem Haus aus, man merkt, dass niemand mehr etwas tut. Ich bin fast ein wenig schockiert.
D. ruft mich dann aber an, und meint dass ich nach Hause kommen soll, sonst sind sie weg. Wir sitzen dann noch bei uns gemütlich beisammen. Alina hat die Idee, die Heliumballone vom Tag der offenen Tür auszusaugen. Es wird recht witzig.
Am Sonntag Vormittag spiele ich mit Alina ein wenig Tischtennis.
B. fährt mit den Kleinen zum Fest der Dorfgemeinschaft, Chiara hat einen Auftritt mit ihrer Ballettgruppe, wahrscheinlich ist es ihr letzter, sie jammert immer mehr dass sie nicht Auftreten möchte.
Alina und ich versäumen den Auftritt und kommen später nach.
Das Fest ist so wie immer, jede Menge Leute vom Dorf, sogar der BGM ist da, dabei haben wir ihm erst gestern die Hand gegeben...Wenn man allerdings erst mit dem Handgeben beginnt geht es dahin. Mindestens 10 Maria GailerInnen werden mit Handschlag begrüßt.
Auf die Leute ist Verlass, sie kommen auch bei Schlechtwetter, der Saal ist fast bis auf den letzten Platz voll und alle schieben sich ein Schnitzel hinein. Am meisten freut uns allerdings dass wir Evi J. wieder einmal sehen. Sie serviert, nimmt sich nach dem großen Stress allerdings die Zeit um mit mir einen Kaffe zu trinken. Alle die irgendwie zum Umfeld Hofer gehören (Verwandte, Bekannte, Freund, Nachbarn) arbeiten mit.
Um 4 fahren wir wie schon lange ausgemacht zu Erich und Monika nach Köstenberg um das neue Haus zu bewundern. Es ist ein Passivhaus, B. ist sehr interessiert an der Technik, meint aber dann zu Hause ob ich nicht auch gefunden hätte, dass es seltsam riecht (man muss ja lüften!)
Im Gespräch mit Erich kommen wir auch auf das Thema was man alles muss. Holz muss man streichen, hat z.B. die Generation vor uns immer behauptet. Ich habe die Theorie, dass an diesem Mythos die Farbenindustrie bzw. die Werbung auch nicht ganz unschuldig ist.
Das Haus ist toll gelungen, und hat eine „traum“ Aussicht (kein gutes Deutsch wie von Alina schon bei der Heimfahrt bemerkt). Den Kleinen gefällt vor allem die große Ledercouch, sie toben herum (nachdem Elena endlich ausgeschafen hat)
Zurück fahren wir über Köstenberg, Damtschach, Goritschach und Föderlach. Mit dem Rad sicher eine schöne Strecke.