Brief von Alfred (woche16)
Genosse Alfred hat einen Brief geschrieben.
Er meint unter anderem:
"viele Menschen haben sich bei mir beklagt, dass sich die Erwartungen in eine SP geführte Bundesregierung nicht
völlig erfüllt haben...."
Ich bin sehr amüsiert. Ich denke es gibt niemand in ganz Ö. dessen Erwartungen die "SP geführte Bundesregierung"
völlig erfüllt hat. Maximal ein paar Pessimisten/Realisten, die nichts anderes erwartet haben...
Mit Elena im Anhänger fahre ich die Gail hinauf. Bei der Infineon schreit plötzlich jemand "heee". Natürlich D. beim "walken".
Als ich weiter fahren möchte Richtung Warmbaderbach fährt ein Bus mit Anhänger über die Tschinowitscher Brücke. Am Hänger ein roter Traktor.
Natürlich fahre ich nach. Ewald ist mit seiner Truppe eben aus O.Ö. gekommen. Wir laden das Ding gemeinsam ab, ich kann nicht widerstehen und muss gleich ein paar Meter damit fahren....
Bei Spielplatz treffen wir Andrea mit Michael und Susanna. Elena spielt aber nicht mit ihm, sondern zeigt ihm vielmehr was sie schon alles kann (auf die Rutsche über die Rutsche hinauf, oben bei der Eisenstange schaukeln)
Geburtstagsfeier von B. am Dienstag.
Ewald kommt mit ihrem neuen Traktor. Auf den Beifahrersitzen Herman und Adolf als Musikanten. Im Schlepptau 7 Traktoren von den Traktorfreunden. Höllischer Lärm im Hof bis alle eingeparkt haben.
Erste Höhepunkt ist die Traktortaufe, bei der Ewald den Traktor, B. und die Gäste mit Sekt besprengt. Danach im Raum Abessen und Abtrinken mit den Attwengern die ich wieder einmal hervorkrame, und die wirklich gut passen.
Mittwoch:
Chiara hat in der Nacht laut aufgeschrien. Am Morgen meint sie dazu, sie hätte von einer Schlange geträumt, und ich habe die Schlange dann entfernt.
Stadttheater mit Peter am Abend. "Schlafes Bruder" als Oper kann man glaube ich getrost als "anstrengend" bezeichnen. Es gefällt uns aber trotzdem beiden recht gut, es ist ein Gesamtkunstwerk aus Spiel, Tanz, Kostümen, Bühnenbild und Musik. Nur die Musik alleine wäre sicher nicht aushaltbar bzw. sinnentlehrt.
Peter hat die Idee danach noch auf ein Bier zum Pumpe zu schauen. Nach einem Bier wollen wir tatsächlich gehen, nur trifft er zufällig Gerhard und seinen Richterfreund.
Die beiden haben ihr "Quartalsmeeting" (...) und würden gerne mit uns mitfahren - um 10 Uhr!
Als wir sie abholen wollen wird sofort noch eine Runde Bier bestellt, es ergeben sich ganz nette Gespräche.
Es wird 11 bis wir dann tatsächlich Richtung Heimat aufbrechen. Der Richter bietet uns an in Pörtschach bei ihm zu übernachten, wir lehnen allerdings dankend ab.
Donnerstag: B. hat ihr Fotoalbum mit der Post bekommen. Es gefällt ihr ganz gut, nur hätte sie es gerne an ihrem Geburtstag "offiziell" überreicht bekommen. Dummerweise musste ich ja mit einem Freund in die Oper gehen.... (ich bekomme die Geschichte später noch mehrmals vorgehalten.
Ich verbringe einen netten Abend mit den Kids und sehr guten "die 4 da" mit dem dritten Lager als „Horror Trash Genre“.
B. hat "Mitgliederehrung" und kommt erst gegen Mitternacht.
Freitag: der Schwiegervater hat den Traktor aus Föderlach gebracht. Am Nachmittag breche ich mit ihm zur Rewa auf, um die abgebrochene Buche herauf zu holen die ich letzten Sonntag bei einem Spaziergang gefunden habe. Zuerst schneide ich den Stumpf der Buche ab. Ich muss überkopf und mit der linken Hand schneide, außerdem stehe ich auf einem größeren Ast der die steile Böschung hinab zu rutschen droht. Der Stamm hat doch an die 60 Durchmesser, und die letzten paar Zentimeter schneide ich sehr vorsichtig, um jederzeit springen zu können, bzw. um nicht mit dem Stamm hinunterzufallen wenn er kommt. Er fällt dann allerdings problemlos. Um den Rest den steilen Abhang herauf zu holen müssen wir zuerst den Ast auf Zug anhängen, dann schneide ich ihn unten ab. Nach einem Meter ziehen ist Endstation, er verkeilt sich bei einem Baum. Kette lösen, weiter oben anhängen, es gelingt.
Ich bin nassgeschwitzt als ich mich um halb 5 ins Auto setze um zum Geolauf zu fahren. Der Start um 17:00 geht sich dank vorheriger Onlineanmeldung trotzdem problemlos aus.
Ich laufe mit einer Kilometerzeit von 4:45 und beschleunige zum Schluss ein wenig. (33,10 für 7,2km)
Andi ist mit Thomy und Paul in 32,44 gelaufen, hat allerdings vorher zwei Bier getrunken. Es geht ihm danach nicht wirklich gut.
Danach fahren wir nach St. Ulrich zum Fußball, dort spielen allerdings schon einige Leute. Wir beschließen zum Platz in den Auen auszuweichen. Dort spielt ebenfalls schon eine Truppe (kroatische Nationalmannschaft) über den halben Platz. Es stellt sich allerdings heraus dass es besser ist wenn wir nicht zu viel zu laufen haben, da doch einige den Geolauf mitgemacht haben und nicht mehr so spritzig sind wie sonst.
Nach dem Spiel geht es wieder retour zur Fachhochschule. Die Siegerehrung fällt für die Moskitos sehr positiv aus. Simon hat bei den Schülern den zweiten Platz belegt (er ist 30min gelaufen, und ich hatte ihn danach gefragt ob er überhaupt gelaufen ist, so frisch hat er ausgesehen) Pichels + Andi ebenfalls den Zweiten, und Stefan, seine Frau und Günther haben die Durchschnittswertung gewonnen.
Es spielt die Jungband der Musikschule, die Akustik in der Aula ist allerdings sehr schlecht, und der Lärmpegel nicht auszuhalten.
Nach nur 2 Bier begebe ich mich nach Hause. (Mark wurde tatsächlich an diesem Abend noch von der Polizei aufgehalten, er sagte sogar dass er etwas getrunken hatte, trotzdem wurde er nicht zur Alkoholprobe gebeten)
Ich trinke noch mit B. ein paar Biere, wir verbringen einen recht angenehmen Abend, sie erzählt vom gestrigen Zusammentreffen mit einem ehem. FP Landesrat der von der eigenen Partei ziemlich "geschasst" worden ist, weil er angeblich mit einer anderen als seiner eigenen Frau ein Kind bekam. Nach ein paar Jahren hat sich dann herausgestellt, dass es gar nicht sein Kind war. Die Frau des LH hatte dabei eine sehr dubiose Rolle gespielt und sich quasi als "moralische Instanz" präsentiert.... (die Geschichten die über ihren Mann erzählt werden hält sie wohl für „Lügenmärchen“ oder böswillige Verleumdungen der politischen Mitkonkurenten)
Samstag:
B. geht schon um 8 zum Frisör. Es schüttet schon wieder, hört allerdings um halb 10 wieder auf. Ich schaffe es bis 12 das Hartholz zu spalten.
Nach dem Essen fahre ich mit dem Schwiegervater zum Merkur (er muss ohnehin nach Tschinowitsch...). Beim Gigasport hole ich mein neues Rad ab. Schon auf der ganz normalen Straße nach Hause merke ich, dass mit diesem Ding schneller fahren möglich ist als mit meinem alten Rad.
Am Nachmittag startet B. den neuen Traktor, wir bringen das "Grassach" in den Wald. Auf den Beifahrersitzen Lydia und Alina, die beiden Kleinen am Hänger mit je einem Erwachsenen.
(Als vorher B. vom Stadl bis zum Misthaufen alleine fährt flennen Elena und Chiara herzzerreißend)
Gemeinsam mit den Großen bauen wir für Alinas Hasen hinter dem Haus ein Gehege, erweitern den Stall etc. Es ist halb8 als ich endlich ins Haus komme.
B. geht mit Vater und Antonia zu der Eisenbahnermusikkapelle.
Da wir am Abend auch noch Emma dazu bekommen haben, kommt Ines um halb8 um sie abzuholen. D. kommt ebenfalls zu dieser Zeit, und so nutzen wir die Gelegenheit
für eine ausgiebige Jause.
Die kleinen werden Bettfertig gemacht und ab geht es Richtung Racers. Allerdings holen wir Gert noch in Völkendorf ab, und gehen dann zu Fuß vom Ludwig Walther Hof
in die Maria Gailerstraße. Gert gefällt es sehr gut im Racers, vor allem die sehr gute Mischung der Geschlechter gefällt ihm.
Nicht zufrieden ist er mit der Stadtplanung die nicht geschafft hat zwischen den einzelnen "Verkaufsblöcken" einen Gehweg zu machen.
B. holt mich um halb 12 ab, es ist das erst mal, dass sie am Abend drin ist.
Wir radeln am späten Sonntag Vormittag zum Apre einer Messe nach St. Ruprecht. Recht nette Unterhaltung mit den dortigen Evangelen und den Lackners. Der Pfarrer möchte unbedingt mit uns Fußball spielen.
Am späten Nachmittag dann wieder zu Hause etwas Arbeit, weil nächste Woche der Platz vor dem Haus umgebaut werden soll und es noch einiges zum Wegräumen gab.
Ich fahre noch eine extra Runde mit dem neuen Rad und teste es auf seine "Waldtauglichkeit".
Ich bin sehr glücklich damit, merke allerdings jetzt schon wie gefährlich es ist, es sind nämlich Bergab problemlos viel höhere Geschwindigkeiten möglich, was das Risiko natürlich erhöht.
Am Abend noch 2 Stunden bügeln, zum einschlafen brauche ich dann nur noch ungefähr 3 Sekunden.