1. Mai (woche18)
Montag: Termin bei H.M. Nach dem Abendessen gehe ich mit den Kids noch eine Runde spazieren, B. in den Garten bis es Dunkel ist.
Wir treffen ein tolles Pferd, das sich entweder sehr freut uns zu sehen, oder einfach ein wenig verrückt ist.
Als ich außerhalb der Weide mitlaufe und es rufe beginnt das Pferd innen zu galoppieren.
Alina meint: "Werner the Horsewisperer"
Am Abend bügle ich von 9 bis 11, es gibt laufend berichte vom Fall in Amstetten.
Nach der Diskussion im ORF meine ich zu B.: du wirst sehen, den Bezirkshauptmann wird man noch öfter sehen. (er hatte in der Diskussion sehr gut geredet,
und sehr viel Emotion ins Spiel gebracht - "warum haben sie das getan" "jetzt fällt ihnen ein, dass es ihnen leid tut, ein bisschen spät..."
Am nächsten Tag ist er schon als "Person des Tages" in der Kleinen Zeitung.
Dienstag:
Chiara setzt durch das wir mit dem Rad zum Spielplatz auf der Drauberme fahren. Es ist so kalt, dass ich bereue keine Handschuhe angezogen zu haben.
Nach dem Spielplatz schauen wir zu D. und Lydia auf eine Jause, und besprechen die Tour am Donnerstag.
Mittwoch:
eine Runde Laufen, danach habe ich 3 Kids, Emma ist da.
W. Koro kommt vorbei und bringt einen Stapel der neuen Wanderbücher. Wir trinken ein Bier. Er hält die Idee der Maifeierntour für recht originell, mitmachen möchte er allerdings nicht.
B. geht zum Turnen, und machelt dann noch im Garten herum bis es dunkel wird. Ich gehe mit einem 4er Tragel noch auf ein Bier zum Reitsstall. Lisa, Horst und
2 andere stehen beisammen und reden. Ich kann endlich die Frage klären, ob "Man that goes with Horse" jemals auf seinem Pferd reiten wird.
Er ist vor kurzem erst geritten, das Tier hat ihn dummerweise abgeworfen. Jetzt ist mehr als fraglich ob er jemals wieder aufsteigen wird.
Lisa hat unter dem Eindruck der Katastrophe von Amstetten heute in ihrem Blog geschrieben, dass sie 2 Jahre lang Opfer eines Stalkers war.
Als ich nach Hause komme ist B. sehr wütend, dass ich noch auf ein Bier gegangen ist. Wir streiten ein wenig, umarmen uns aber dann im Bett.
Donnerstag (1.Mai)
Eigentlich hätten wir (ich...) vorgehabt mindestens 5 Maifeiern abzufahren. Das Wetter ist allerdings wieder so wie so oft in diesem Frühjahr. Es schüttet. Um halb 11 reißt es allerdings auf, und es kommt sogar kurz die Sonne hervor.
Noch bevor wir abfahren ruft B. schon an und teilt mit das die Feier in Manhattan (unser Startpunkt) abgesagt wurde.
Wir treffen D. und Lydia und fahren über Manhattan nach Lind. Wir durchfahren dabei den Bahnhof, was dank der großen Lifte problemlos gelingt.
In Lind hören wir sogar noch die letzten Minuten der Rede von Str. Schaumberger.
Es gibt wieder einen Vergnügungspark: Autodrom, Trampolin mit Gummiseilen, Schiesstand, Stand mit Glücksenten, ein Kinderkarrussel und 2 Wägen mit Kirchtagsherzen und Kinderspielzeug (aus China...)
Die Kleinen sind begeistert, Chiara flippt komplett aus, und will zuerst zum Standl, dann zum Autodrom, und unbedingt auch noch zu den Enten.
Allerdings beginnt es nachdem die Kids beim Standl waren wieder zu schütten.
Für die musikalische Umrahmung ist das Duo „Sonnenschein“ angesagt, es ist dann allerdings nur ein bemühter Alleinunterhalter nicht zu überhören. Es wird ganz witzig, er spult sein übliches Programm herunter, das Publikum ignoriert ihn jedoch vollkommen.
Wir hängen bis nach eins in Lind fest, zwischendurch rufe ich bei Heinz an, ob wohl noch die Küche in Auen lang genug geöffnet ist.
Als der Regen endlich aufhört radeln wir in die Auen, D. und Lydia biegen jedoch ab und kommen mit neuer Kleidung und Auto nach.
Am Weg müssen wir kurz wieder einen Unterstand suchen als wieder schwere Tropfen kommen. Wir schaffen es dann aber doch recht trocken bis zum Volkshaus.
Dort werden wir fast wie Ehrengäste begrüßt, der (neue) Obmann verteilt rote Nelken an die Frauen.
Es gibt natürlich noch ausreichend zu Essen (Hendl!), auch dort war die Besucherfrequenz dem Wetter angepasst. Die Musik ist obwohl auch hier ein Duo angesagt war zu dritt.
Sie spielen sehr gut, und wirklich mit Einsatz. Die Tochter eines der Musiker singt dann sogar „Me and Bobby McGee“.
Wir brechen schließlich auf und schauen bei Andrea noch auf einen Kaffee vorbei. Als wir bei ihr ankommen beginnt es wieder zu Regnen. Wir bleiben erneut länger als geplant.
Zu Hause erfahren wir dann dass auch Drobollach abgesagt worden ist, es also ohnehin nichts gebracht hätte noch hin zu fahren.
B. war in Feffernitz und Stockenboi/Gassen
Freitag: der neue Traktor hat einen "Patsch", dummerweise in einem der großen Reifen. Ich kann ihn mit der Fahrradpumpe so weit aufpumpen, dass er zumindest einsatzbereit ist.
Fußball erstmals wieder am "sanierten" Platz. Wir sehen keinen wirklichen Unterschied, außer vielleicht dass der Rasen dichter ist.
Ein sehr rasantes Spiel mit nur 10 Spielern. Wir haben keine Chance, obwohl wir tapfer kämpfen. Ich schieße mindestens 5 mal drüber, 2 mal eine 100% Chance.
Ich trinke nur 2 Radler beim Pranger, weil ich mir noch einen Diavortrag über die höchsten Berge Afrikas von Sepp anschauen möchte.
Als ich um dreiviertel 8 beim Gigasport bin, ist allerdings alles zu, und niemand ist zu sehen....
Wäre vielleicht doch klug gewesen sich vorher anzumelden, wie auf der Einladung gebeten wurde.
So bin ich wenigstens frühzeitig zu Hause, und wir verbringen einen recht netten Abend mit einer Flasche des neu gekauften Weines.
Die Beziehungssituation entspannt sich zusehens.
Am Samstag ist B. ist am 3.Mai bei einer Maifeier, und anschließend eine Woche vor dem Muttertag bei einer Muttertagsfeier. Sie ist danach sehr stolz, wie gut sie bei den Müttern angekommen ist. Ich hatte ihr geraten nur ja nicht mit irgend welchen Statistiken zu kommen, sonder nur zu betonen wie wichtig eben die Mütter für unsere Gesellschaft etc. etc.
Sie hat aber auch ihre Botschaft die sie Vermitteln wollte recht gut unter die Leute gebracht.
Ich fahre mit den Kids und Lydia ins Atrio. Ich habe um 65€ Gutscheine für Hervis von der Firma bekommen. Ich kaufe um 64,79€ 2 Shirts fürs Radfahren.
Alina und Lydia sind noch fleißig beim Shoppen, zum Glück treffen wir Helga und ihren Mann Klaus zufällig für einen Kaffee.
Zu Mittag gibt es Pizza, danach richt ich mir den Traktor zum Holzschneiden bzw. stelle den kleinen Traktor mit dem Hänger hinauf.
Es funktioniert recht gut, über den Schutzhelm höre ich eine spannende Geschichte über eine Expedition von Deutschen auf den Nanga Parbat die beinahe sehr schief gegangen wäre. Ein Mann bleibt oben.
Bis zum Abend habe ich das Holz drinnen, Alina und Lydia nutzen das schöne Wetter um ihre Sommermode zu testen.
Am Abend kommen die Mütter nach Hause, und walken noch eine Runde gemeinsam (D. musste sich ein Aspirin einwerfen, um überhaupt außer Haus gehen zu können, sie war den ganzen Tag bei ihrer Fortbildung in Krumpendorf)
Ich fahre noch eine Runde mit dem Rad nach Faak.
Eigentlich wollte ich noch einen Sprung ins Racers gehen, wir jausnen dann aber alle gemeinsam und haben einen gemütlichen Abend.
Sonntag: Alina liest erstmals die Lesung. Natürlich versäumen wir alle zusammen ihren Auftritt: ich komme mit Elena noch während des Evangeliums, B. kommt erst bei der Predigt, der Schwiegervater überhaupt erst kurz vor der Wandlung.
B. bekommt beim Anstellen um die Kommunion vom Messner zugemurmelt dass Alina ganz großartig gelesen hat...
Sie hat allerdings leider nicht geschafft gleichzeitig zu ministrieren, kein einziger Ministrant ist da. Es wäre wahrscheinlich ein Novum gewesen, wenn sie sowohl ministriert als auch
gelesen hätte.
Bei einer "normalen" Messe bekommt man wieder vor Augen geführt, wie es um die (katholische) Kirche tatsächlich bestellt ist.
Es sind zu 3 viertel alte Frauen über Siebzig anwesend, nur ein paar "Junge" wie wir mit einigen Kindern sind zu sehen.
Der Pfarrer betet auch sehr inständig um die "Kirche".
Die Kinder bekommen zum Schluss vom Pfarrer Glassteine geschenkt.
Nach der Messer bringen wir Alina nach Cap Wörth zur Probe fürs Biene Maya Musical. Wir fahren weiter nach Treibach um Alisabeth zu besuchen.
Kurz haben wir gestern überlegt zur "Jägerprozession" nach Wernberg zu gehen, es wäre sich aber terminlich sehr schlecht ausgegangen.
In Althofen treffen wir Elisabeth am Gang, sie freut sich sehr uns zu sehen.
Wwir genießen ein ausgiebiges Mittagessen zusammen.
Althofen ist ganz nett, mehr noch interessiert mich allerdings das Umfeld in Richtung Hochosterwitz.
Wir fahren ein wenig in der Gegend herum, und sehen sogar die tolle Kirche die man von der Bahn aus sieht aus der Ferne, finden aber keinen Weg dorthin.
Am Heimweg erfährt B. via Telefon dass die Frau von Richard verstorben ist.