(woche37
MO: Alina hat Rocco heute bei Birgit mit. B. holt Kinder Hund und Schwein ab. Der Schwein ist bei Alina im Fußraum. Die Aufregung der Autofahrt ist dann allerdings zu viel für ihn....
Alina putzt die Fußmatte und zieht sich noch draußen aus, ihre Hose hat auch etwas abbekommen. Die Frage ob wir Rocco mit dem Auto irgendwo hin mitnehmen ist wohl fürs erste geklärt.
DI: als ich nach Hause komme, höre ich das Miauen einer kleinen Katze. Ich blicke mich um, und schon spaziert eine kleine Katze auf mich zu. Sie ist nicht scheu und lässt sich sofort hochheben. Ich nehme sie mit ins Haus. Die Kleinen sind begeistert....
Mit B. in den Wald um noch eine Ladung zu holen bzw. einen großen "Durn" zu schlägern. Ziemlich Anstrengend, obwohl es gelingt mit dem kleinen Traktor sehr weit in den Wald hinein zu fahren.
Es wird Viertel 8 bis wir zurück kommen. Peter ist schon da, wir fahren zum Harley Treffen.
Dort kommen wir gerade zu den ersten Nummern der Brand New Barbarians zurecht. http://www.bnbarbarians.com/
Mein Jugendfreund Jürgen G. spielt mit seiner Band groß auf. Es sind noch relativ wenig Leute da, doch die wenigen sind sehr beeindruckt.
Sie liefern eine solide Show ab und werden danach von den Veranstaltern quasi schon für nächstes Jahr engagiert.
Die Stimmung steigt. Wir treffen Bekannte (C.s, Gerda aus der Apotheke)
Als ich nach Hause komme treffe ich vor der Haustüre wieder die kleine Katze. Es ist relativ kalt und ich möchte sie zum Hund in den Korb legen. Davor hat sie dann allerdings doch ein wenig Angst...
MI: die Katze ist immer noch da und scheint bleiben zu wollen. Ich lade mit Alina den Hänger ab, Elena fährt mit und schläft am Fahrersitz des Traktors ein während sie wartet...
B. macht zu Hause ein großartiges Risotto mit den restlichen Eierschwammerln
Am Abend treffe ich H. , Klaus und Peter zu einer kurzen Racersrunde. Es sind relativ wenige Harley Fahrer im Lokal, obwohl extra noch in der Vorwoche eine riesige Harley auf die Aussendfassade montiert wurde.
DO: B. kreiert mit Ines eine sehr nette Jahresübersicht der Kinderfreundeaktivitäten. Ich bereite den Stadel fürs Hackguthechseln vor und fahre noch die Radrunde über den Doktorweg.
B. feiert Geburtstag bei ihrem Vater, die Kleinen machen wieder einmal auf kleine verspielte Katzen während ich es endlich schaffe die Urlaubsfotos auf etwas über 700 zu reduzieren...
FR: wieder ein 10:9, wieder sehr hart erkämpft, ich habe nicht mehr daran geglaubt, nichts zusammen gebracht, sicher 5 mal hoch übers Tor geschossen, 3 mal an die Stange. Dann aber das Tor zum 9:9 einfach an Andi vorbeigeschoben. Man muss ja nicht immer scharf schießen...
Harley mit B.
D. fährt mit 2 Freunden ebenfalls mit, wir verlieren sie allerdings in den ersten Minuten des Getümmels. Wir treffen Wutties und Schautzers, es wird ein ganz netter Abend. Allerdings ist an einer Stelle schon so viel los, dass man sich fast 10 Minuten lang „durchwutzeln“ muss. Nicht auszudenken wie sich dort eine Massenpanik auswirken würde. Auch die Zelte sind teilweise schon eher riskant, da sehr viele Besucher mit den Bussen da sind, und sich vollaufen lassen.
SA: Einkaufen, Katze waschen.
Am Nachmittag noch einmal Wald mit B. sie bildet es sich unbedingt ein, ich will eigentlich nicht mehr, habe bedenken jetzt noch grüne Bäume abzuschneiden.
Am Abend Grillen mit Freunden, neben den Wutties kommen Elisabeth und Peter.
Alle sind begeistert von den Bierhendln, die auch wirklich gut schmecken.
B. ist mit der gesamten Family in der Steiermark, ich genieße meine Freiheit.
Kurz nach 10 starte ich zu einem längern Lauf und komme mitten im Ort in eine seltsame Prozession!
Sie tragen Fahnen mit und marschieren so zu einer Messe mit anschließender Trachtenpräsentation...http://www.heimatherbst.at/
Ich stehe da mit meiner ultrakurzen Laufhose und die Retros marschieren vorbei...
Dummerweise kenne ich sogar einige die Mitmarschieren. Unglaublich, was die Politiker aller Fraktionen in diesem Land glauben sich antuen zu müssen.
Der einzig beruhigende Faktor ist, dass ich kaum Leute vom Ort sehe, das ganze also eine sehr inszenierte Geschichte ist.
Ich laufe 22,5 KM, Lance Armstrong gratuliert mir danach via iPod. Die letzten paar Kilometer sind wirklich schon zäh, ich brauche unbedingt neue Laufschuhe, man merkt das die Federung nicht mehr die beste ist.
Danach mache ich mir einen gemütlichen Tag und Nachmittag, besorge die Süßigkeiten für Chiaras Schultüte und nehmen einen Teil davon mit zu H. und Klaus.
Genau beim Hofer bzw. eine Viertel Stunde später bei ihnen kommt das lange angekündigte Gewitter. Beim Kaffeetrinken sehe ich erstmals einen Blitz der direkt in den See hinein fährt.
Der Kaffee dauert etwas länger, wir diskutieren (bei einer Flasche Weißwein...) die Problematik Auto/Motorrad und Alkohol.
Am Abend beginnt B. dann um 22:00 mit dem Beschriften der Schulartikel...
woche 36/2009
MI: Ich fahre eine Runde mit dem Rad, treffe eine strahlende Renate, die endlich einen Gärtner für ihren Garten gefunden zu haben scheint....
Als ich bei Mario vorbeischaue (er ist nicht zu Hause), entdecke ich einen neuen Weg Richtung Ruine Finkenstein.
B. versucht die Vorspeise frittierte Zucchini auch bei uns zu machen. Die Griechen haben diese aber anscheinend in einen feinen Bierteig gehüllt, das schmeckte anders. Spazierer mit Rocco und den Kids
Bier im Racers mit Peter und Robert A.Edgar ist zufällig auch dabei.
DO: ich schaue bei Waltraud vorbei, sie ist sehr glücklich als ich ihr 2 Löcher in die Wand bohre damit sie ihren Wäscheständer verstauen kann...
B. war am Nachmittag mit den Kids in Föderlach zur Kartoffelernte. Das Ergebnis ist ernüchternd, ein halber Kübel voll. Wühlmäuse?
B. ist am Abend bei einer Vernissage, ich schaffe es 800 Urlaubsfotos durchzusehen.
Es schüttet und gewittert am Nachmittag wie angekündigt. Ich bringe die Kinder ins Atrio, die Kleinen ins Capella Play, die große zu Always18.
Bei der Fahrt ins Atrio geht gerade das nächste Gewitter nieder, teilweise blitzt es gewaltig.
Ich hoffe darauf dass die Jungs so vernünftig sind und bei diesem Wetter nicht Fußball spielen.
Als ich beim Pranger ankomme laufen 7 klitschnasse Männer im strömenden Regen herum und schreien "helle Kleidung" zu mir her...
Binnen weniger Minuten bin ich klitschnass, aber das ist das geringste Problem. Die Blitze bzw. der Donner sind nicht so einfach auszublenden. Zu oft hat man gehört und gelesen das man bei Gewitter freie Flächen meiden sollte, und jetzt läuft man da auf einem Fußballfeld herum.
Auch die anderen meiner Mannschaft sind teilweise ein wenig unkonzentriert. Als ich gekommen bin ist es 0:2 gestanden, binnen einer Viertelstunde kassieren wir noch 3 Tore...
Dann gelingt irgendwann das erste Tor, aber bald steht es 6:1.
Die Gegner wähnen sich schon auf der Siegerstraße. Das Glück ist allerdings ein Vogerl, und je länger das Spiel dauert, um so mehr ändert sich die Situation. Als es 8:6 gegen uns steht spielen wir sehr unbeschwert, denn diese Ergebnis wäre sicher auch o.k. für uns.
Es gelingt uns dann aber tatsächlich den Ausgleich zum 9:9 zu erzielen, und schlussendlich schießen wir sogar das zehnter Tor....
Der Abend ist gerettet, B. kommt später mit den Kids vorbei, sie haben Großeinkauf im Atrio gemacht.
Zu Hause öffne ich zur Feier des Tages sogar noch eine Flasche Rotwein, was mir natürlich herbe Kritik einbringt, aber sehr egal ist.
Wann gelingt es schon einen 0:5 Rückstand in ein 10:9 umzudrehen? (Übrigens das vierte mal in diesem Sommer das ein Spiel mit diesem Ergebnis geendet hat)
Außerdem bin ich nicht unfroh darüber das nichts passiert ist.
SA: Hausarbeit am Vormittag. Ich schneide unsere beiden Kirschbäume ziemlich zusammen, und wenn wir schon Äste zum entsorgen haben gleich auch die Hecke. Am späteren Nachmittag fahren wir damit alle zusammen in den Wald, ich habe die Motorsäge mit und schneide noch ein paar Bäume nieder.
B. geht mit den Kids Schwammerl suchen. Sie kommen eine Stunde später freudestrahlend mit vollen Säcken zurück.
B. bereitet zu Hause ein tolles Schwammerlgulasch zu, ich richte die Feuerstelle her.
Wir essen beim Feuer, danach zeige ich den Kindern noch wie man mit glühenden Stöcken schöne Muster in den Nachthimmel zeichnen kann. Chiara sitzt noch bis halb11 mit mir draußen.
Tschinowitscher haben ein neues Auto bekommen!
Wir räumen noch auf und gehen dann über die Felder zum Fest und kommen gerade noch zur vierten Strophe des Heimatliedes und den Schlussworten des Pfarrers zurecht:
"es hat einmal jemand gemeint man müsste in Kärnten 3 Lieder auswendig können: das Heimatlied, stille Nacht heilige Nacht und großer Gott wir loben dich. Das war heute ein schöner Test"
(als ich später mit jemanden darüber spreche, dass die 4te Strophe von einem Preisausschreiben stammt, dass eine steirischen Hausfrau gewonnen hat, ist ihm das natürlich neu)
Wir essen sehr köstliche Hendln, die Wespen sind allerdings eine Qual.
Nach dem Nachhauseweg lege ich mich schnell noch hin, dann geht es nach Drobollach zum Tretbootfahren. Alina hat sich ein Tretboot mit Rutsche gewünscht.
Das Boot ist um einiges besser als das in Griechenland, und fährt zusätzlich in die Richtung in die man möchte...
Auch die Kleinen rutschen beim Strandbad einmal hinein, Elena ist aber sehr erbost, als sie mit dem Kopf (trotz Schwimmweste) unter Wasser kommt...
Danach geben wir uns einen Bananensplitt beim Platzl, der Kellner ist sehr zuvorkommend, serviert sogar allen ein Glas Wasser, und gibt extra Waffeln dazu.
DI: Abfahrtsvorbereitungen. B. hat in letzter Sekunde begonnen die Gefriertruhe auszuräumen. Am Tag der Abfahrt kauft sie noch eine Vakumiermaschine mit der sie altes Fleisch wieder frisch verpackt einfriert.
Obwohl ich mir vorgenommen habe nicht nervös zu werden, werde ich es doch. Wir könnten meiner Meinung nach früher fahren, hätten keinen Stress und könnten noch in Venedig auf einen Kaffe gehen, wenn wir zu früh dran sind.
Als um 2 endlich alles Abfahrtsbereit ist, und der Wagen gepackt (das Schlauchboot habe ich wieder ausgepackt nachdem ich gesehen habe was alles mitgenommen werden sollte) und die 3 Kinder schon im Auto sitzen möchte ich aus der Garage fahren. Als ich halb heraußen bin, gibt es ein knacksendes Geräusch. Ich fahre vorsichtig wieder nach vor und bleibe stehen. B. hat ihr Handtasche auf der Seite abgestellt, und ich bin mit dem Auto drauf gefahren. Zum Glück ist außer einer Parfumprobepackung nicht viel zu Bruch gegangen, es wäre alles drinnen gewesen, inklusive Handy natürlich.
Ein sehr „fröhlicher“ Beginn der Reise, Venedig erreichen wir dann allerdings ohne Zwischenfall. Beim Hafen erwische ich dann die falsche Ausfahrt und ich muss über die gesamte Brücke und halb Mestre retour fahren, bis ich endlich umdrehen kann.
Das Schiff (wieder die Lefka Ori) erwischen wir trotzdem problemlos, und dieses mal ist auch nicht so langes warten angesagt, wir sind in wenigen Minuten alle oben.
B. hatte die Idee eine Kühlbox mitzunehmen, vollgefüllt mit Jause, Saft und Bier. Ersparnis an diesem Abend: locker 70€.
Unsere Freunde sind ebenfalls pünktlich gekommen, wir stoßen auf das Wiedersehen an.
Venice präsentiert sich bei der Ausfahrt in der Abendsonne. Wieder ein herrliches Erlebnis. Neben der Pracht der alten Häuser präsentiert sich die Neureiche Pracht in Form der „Carintia 7“.
Der nächste Tag wird ziemlich lang, alle wären schon gerne da. Als der Wind auffrischt beginnt das Schiff etwas zu schlingern, was dazu führt, dass das Schiffsschwimmbecken zum Wellenbad wird. (es wird dann sogar deswegen abgelassen.)
Bei der Ankunft in Igoumenitsa gehen wir zu bald in die Garage, und müssen bei Saunatemperaturen über eine halbe Stunde auf die Ausfahrt warten. Obwohl es draußen dann nur ein Grad kühler ist (32 Grad um 8 am Abend) wird es als sehr angenehm empfunden, weil auch ein leichtes Lüftchen weht. Wir finden sehr schnell ein Hotel (Oskar), wir müssen noch eine Nacht hier bleiben, weil unser Appartement erst morgen frei wird. Die Kinder sind happy, sich endlich wieder zu haben, und spielen den ganzen Abend miteinander. Die Erwachsene leeren in der Zwischenzeit das eine oder andere Amstel.
DO: Ich leide ein wenig an einer Augenentzündung, Beata hat zum Glück ein homopatisches Wässerchen aus Paris dabei.
Wir fahren gleich nach dem Frühstück los, und sind schon nach 45 Min in Ammoudia. Gefahren wird auf den Straßen meiner Meinung nach immer noch viel zu schnell. So bald jemand meint er könnte um 3 Kmh schneller sein, wird auf biegen und brechen überholt.
Wir sehen T-Shirt tragende Motorradfahrer die mit ca. 130 auf normalen Bundesstraßen alles überholen.
Bei der Ankunft ist es so wie Dietmar ausgemacht hat. Er fragt im Lokal Poseidon nach Dimitri, der ist schnell zur Stelle und zeigt uns die Apartments die eigentlich an seinem eigenen Haus angebaut sind.
Das erste das uns dann auffällt ist das fehlende Wasser im Wasserhahn....
Wir haben schon die Befürchtung, dass dies ein Dauerproblem sein könnte (nach dem Eisenhaltigen Wasser des Vorjahres), es stellt sich dann aber zum Glück heraus das tatsächlich nur an den Leitungen gebaut wurde. Das Wasser ist hervorragen, wir trinken zwar trotzdem das aus den Flaschen, ich denke aber das es kein Problem gewesen wäre das Leitungswasser als Trinkwasser zu verwenden.
Die Unterkunft ist bescheiden aber sauber, die Entfernung zum Meer unschlagbar, nur 150 Meter.
Der Strand wirkt auf den ersten Blick ziemlich voll, es gibt aber nur einer Reihe der berühmten Sonnenschirme mit Liegen.
Wir essen im Poseidon zu Abend und treffen den „Checker“ der Familie. Er redet jetzt von 50€ statt der ausgemachten 45, weil wir noch ein zusätzliches Bett für Elena bekommen haben. Das Quartier ist aber wirklich nicht mehr wert, es gibt kaum Geschirr, keine Nachttischlampe sondern nur eine nackte Glühbirne mitten im Raum.
Das Essen im Poseidon allerdings ausgezeichnet. Ich Esse wie schon gestern in Igoumenitsa wieder ein Gericht mit Feta das sich „Saganaki“ nennt. Dieses mal mit Muscheln.
Der dreifache Ouzo am Beginn führt schnell zu einer sehr guten Stimmung...
FR.: B. und ich sind schon Frühmorgens auf und entdecken beim Morgensport das Vogelparadies. Dort treffen wir auch erstmals auf „George der aus dem Dschungel kam“, einen Griechenjungen der ein paar Kühe aus dem Sumpf heraus treibt.
Strand, Mittagessen zu Hause, Schlafen, Strand, Abendessen beim nächsten Lokal nur 50m entfernt von uns. Danach gibt es noch eine Schnaps bei den Bauers, Elena bleibt gleich dort und schläft bei ihnen.
SA: Um 7:15 (!!!) walken B. und ich den Berg hinauf. Am Ortsrand spielen bei einem Haus zwei junge Hunde. Wir sprechen sie an und spielen mit ihnen und gehen dann weiter. Als wir gut 200 Meter gegangen sind drehe ich mich um und sehe die Hunde keine 3 Meter hinter uns! Es gelingt mir aber sie retour zu bringen.
Unter Tags am Strand schaue ich mir erstmals die andere Seite der Bucht an, sehr archaische Felsen, leider keine Bademöglichkeit. Beim Rückweg ist es unglaublich heiß.
Nach dem Mittagessen (natürlich mit Mittagsschlaf) kommen die Bauers auf Kaffe und (importierten) Raindling zu uns. Sie bringen eigene Kaffeehäferl und Sessel mit. Ich habe die Idee unser gesamtes altes Geschirr nach Griechenland zu entsorgen. Wir haben viel zu viel von dem ganzen Zeug. Zum Kochen haben wir im Apartment nur einen 10Liter Topf, für die Spagetti war er allerdings heute toll geeignet.
Am Abend machen wir die überall angepriesene Bootsfahrt am Arachon Fluss.
Wir sollen zuerst in einem überfüllten Touristenboot Platz nehmen, als wir uns weigern bekommen wir unser eigenes, außer uns ist nur ein italienisches Ehepaar dabei. Die Flussfahrt ist wirklich sehr nett und teilweise sogar beeindruckend. Faszinierend ist dann allerdings die Mündung des Flusses an der sich dort wo sich der Fluss mit dem Meer trifft sehr sonderbare Wellen bilden. Wir fahren auch übers offene Meer um die Grotte im Fels zu bewundern. Sehr schaukelig, weil es quer zum Wellengang geht.
Elena: „da worn volle wäsch welln“.
Wir beobachten einen herrlichen Sonnenuntergang, die Sonne versinkt blutrot im Meer.
Das Essen bei Thomas ist leider enttäuschend. Die ausgestellten Schwertfische vor dem Lokal sind zwar sehr beeindruckend, 12€ für ein kleines Schwertfischfilet ist dann aber doch ein sehr überzogener Preis. Er hatte uns angekündigt dass entsprechende Beilagen vorhanden sein werden, es gab dann einen matschigen Paprika. Als ich mich beschwerte bekamen wir alle zusammen noch einen Teller Pommes (der nicht verrechnet wurde...)
Alles in allem ein glatter 4er auf unserem Essensranking das wir mittlerweile eingeführt hatten. Die Gavros der Kinder waren bitter, anscheinend nicht ausgenommen.
SO: nach einer katastrophalen Nacht (die halbe Nacht hindurch Schreierei, Motorräder und lauten Autos in einem viel zu heißem Raum) gönnen wir uns einen entspannten Strandtag.
Am Abend fahren wir allerdings nach Parga, ein Tourismushotspot wie sich bald herausstellt.
Bei der Hinfahrt sehen wir die zwei Wasserflugzeuge die so niedrig schon mehrmals über den Ort geflogen sind tief unter uns am Meer entlang fliegen (die Straße verläuft in ca. 150 Meter Höhe in den Bergen). Ich wundere mich schon die längste Zeit, was das für Flugzeuge sind, vermute Tourismusflüge, B. meint Feuerlöschflugzeuge. Es brennt nämlich fürchterlich in der Nähe von Athen, überall wo man einen Fernseher sieht besteht eine gute Chance Rauch und Flammen zu sehen.
In Parga gehen wir dank Dietmars Umsicht nicht dort Essen wo jemand auf der Straße steht der die Touris hineinlots. So kommen wir zu einem günstigen und guten Essen, ein glatter Zweier. (Kleine Mängel beim Personal...)
Elena wird fast von einem Auto angefahren das zurückschiebt und sie natürlich nicht sieht. Es ist uns unverständlich das man in die komplett volle Fußgängerzone Autos hineinfahren lässt.
Der Ort hat überhaupt die totale Autokatastrophe. Die Hauptstraße ist zugeparkt, auf einem Parkplatz den wir finden würden wir 8€ zahlen, könnten dann allerdings bis morgen früh stehen bleiben...
Wir haben Jacken mitgenommen, es hat allerdings noch am Abend 30Grad, die Felsen sind von der Sonne aufgeheizt. Sehr lästig sind allerdings so wie überall die Gelsen, ohne entsprechenden Spray wäre man arm dran.
Da ich gekauften Honig und Jacken zwischendurch einmal ins Auto bringe müssen wir uns über Handy zusammenrufen, so voll sind die Straßen dann ab 10 am Abend.
Bevor wir nach Hause fahren schauen wir noch in das letzte Geschäft weil Alina sich Delphine als Anhänger wünscht. Sie findet die richtigen – die nach oben schauen- B. findet einen tollen grauen Strohhut und die beiden Kleinen jeweils eine schöne Muschel. Papa lädt ein...
Es ist halb 12 als wir nach Hause kommen. Die Bauers haben gemeint sie kommen noch zu uns und die Kleinen wollen tatsächlich noch auf bleiben weil ja noch die Freunde kommen!
MO.: wir treffen uns dann sinnvoller weise doch erst am nächsten Tag, und fahren gemeinsam zum Nekromateum ein nur 5km von uns entferntes ehemaliges berühmtes Orakel. Es ist schon sehr heiß als wir den Hügel besteigen und Elena beginnt sofort zu jammern. Von den Gemäuern sind dann aber alle inklusive ihr sehr beeindruckt, vor allem der Raum des Allerheiligsten der nur über eine steile Treppe erreichbar ist fasziniert sehr. Dietmar erzählt danach unter einem Olivenbaum die Geschichte des Orakels.
Später am Strand wird Chiara im Wasser 2 mal von einer Wespe gestochen und hat ab diesem Zeitpunkt panische Angst vor den Tieren. Sie sind allerdings weniger lästig als vor dem Urlaub in Kärnten, bei Tisch stören sie kaum.
Abendessen in einem Lokal in Hafennähe zu Abend das ich auf einem Erkundungsgang ausfindig machen konnte.
Zuerst habe ich bedenken das es (wie schon mehrmals) mit dem Service schwierig werden könnte (man sieht nur eine Kellnerin), dann stellt sich jedoch heraus dass sie nicht alleine ist und einige andere mithelfen. Verwandte des Besitzers die eingesprungen sind da die Mutter des Wirtes heute verstorben ist.
Das Essen ist trotzdem ausgezeichnet, und wir einigen uns mit Dietmar auf ein klares 1-2 in der Beurteilung.
Danach besuchen wir noch die daneben liegende Craparia, wo wir allerdings trotz fortgeschrittener Stunde sehr lange warten.
DI: lautes Donnergrollen am Morgen, aber kein Gewitter das uns betrifft.
Die Palatschinken vom Vorabend haben B. auf die Idee gebracht selbst ihre berühmten Fleischpala zu kochen. Die Gäste bringen nicht nur den Salat mit, sondern auch Tisch, Stühle und Geschirr...
Wir sitzen bis 12 zusammen, die Kinder spielen im gelsensicheren Zimmer.
Beim Gespräch geht es um Odysseus und die griechischen Mythen, und wie es gelungen ist sie unter das Volk zu bringen. Es fehlt in Ö. an positiv besetzten Mythen ist die Conclusio.
Beate meint, es ginge auch nicht einfach positive Mythen zu erfinden, es muss schon ein Kern Wahrheit vorhanden sein.
Mir fallen die beiden klischeehaften Araber von der Fähre ein, die jeglichem Vorurteil entsprochen hatten: laut, nervig, zum Schluss haben sie sogar bei Saunatemperaturen als wir auf die Ausfahrt warteten die typische arabische Musik gespielt...
Es ist als sicher nicht einfach, dem jetzt vorhandenen Mythos des „Ausländerproblems“ etwas entgegen zu setzen.
Mi: wir schaffen es um halb10 in Richtung Lefkas aufzubrechen (obwohl wir gestern noch bis 1 Karten gespielt und Rotwein getschechert haben...)
Wir besuchen Nikopolis vor Preveca und lernen, dass auch schon Kleopatra (Liz Taylor) in der Gegend war. Die berühmte Seeschlacht der Streitmacht von Marc Anton (bzw. Richard Burton) und jener des Octavian des späteren Augustus. http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Actium
Von der ehemals großen Stadt Nikopolis ist nicht mehr viel übrig geblieben bzw. wird immer noch ausgegraben, wie wir uns vor Ort überzeugen konnten. Das Theater ist ein verwachsener Brombergarten, das Stadion zumindest gemäht, Felix läuft trotz Sommerhitze eine Runde.
In Lefkas Stadt (vorher die spannende Unterquerung der Meerenge in einem Tunnel) wird die übliche Verkehrskatastrophe verstärkt durch eine nicht vorhandene Ausschilderung. Wir drehen zuerst eine Ehrenrunde, und fahren dann eine sehr steile Bergstraße hinauf. Beim Touran gibt es ein Problem mit dem Getriebe, das schalten vom ersten in den zweiten Gang ist beim steil Bergauffahren eine krachende Qual. Ich soll der „Maggi“ nicht weh tun meinen die Kleinen. Wir machen Rast bei einer tollen Aussicht über die Stadt und die Bucht und überlegen ob auch Marc Anton von hier heroben zugesehen hat. (wohl eher war es Canidius Crassus, wenn der Wikipedia Eintrag stimmt)
Da wir schon 2 Stunden lang unterwegs sind, beschließen wir das ursprüngliche Ziel der Bucht von Zatsikas auf spätere Jahre zu verschieben.
Wir fahren bis kurz vor Agios Nikitas und legen uns dort an den Strand. Die Wellen sind gegen Abend etwas größer als bei uns in der Bucht, die Kids sind begeistert.
Beim Essen zeige ich den Kindern, das man hier auch mit Kärntnerisch problemlos durchkommt.
Auf meine Frage „koan i nu ane Gavros haobn?“ meint der Kellner nur „small Fisch?“ und schon bekomme ich die besten Gavros des bisherigen Urlaubs.
B. fühlt sich bei der Heimfahrt nicht mehr all zu gut, wir bleiben am Abend zu Hause.
DO: Morgenlauf bzw. Walk, B. ist wieder o.k. Streit mit Alina beim Frühstück nachdem sie mich zwei mal als A-Loch bezeichnet hat.
Chiara verliert innert eines Tages die beiden oberen Eckzähne und sieht danach einem Häschen ähnlich.
FR: wir fahren nach dem Frühstück (11:30) zu den Quellen des Arachon. Es ist tatsächlich so wie auf den Bildern im Netz. Viele Menschen waten durch die Schlucht, für alle ein spannendes und lustiges Erlebnis. B. und Alina schwimmen sogar ein Stück im eiskalten Wasser am Ende der Schlucht.
Wir essen vor Ort. Es ist viel los und wirkt irgendwie ähnlich wie eine Attraktion in den Alpen.
SA: die Bauern machen einen Ausflug ins Innenland, wir verbringen den Tag am Strand.
„Elternerziehung“ von Elena: Als B. mit dem „falschem“ Joghurt vom Einkauf kommt meint sie: „Morgen gehe ich mit dir einkaufen, dann zeige ich dir das richtige...“ (das mit mit Foto=Pickerl)
Wir Essen am Abend alle gemeinsam am Strand, allerdings nicht in der kleinen Bucht wie ich mir das ausgemahlt hatte, sondern direkt bei uns. Wir hören Erzählungen über den Ausflug in ein Griechenland abseits des Tourismus.
Ich bereite „Hamburger“ mit Würstel vor. Zwar nicht der kulenarische Hochgenuss, aber es geht. Viel Bier und Retzina, der Abend klingt auf unserer Terasse aus.
SO: beim Messbesuch treffen wir Dimitri unseren Vermieter. Es ist die Gedenkmesse für die Mutter des Lokalbesitzers bei dem wir an ihrem Todestag gegessen haben. Im Anschluss gibt es für alle eine Speise aus Perlweizen, Nüssen, Rosinen, Zimt und Zucker. Dimitri freut sich das wir alle da sind und nötigt uns fast zum immer mehr essen.
Wir sind danach so satt, das wir auf das geplante gemeinsame Frühstück verzichten und nur auf einen türkischen Kaffee zu den Nachbarn gehen. (zusätzlich haben wir am Weg nach Hause reife Feigen entdeckt die direkt über die Straße hängen, Beata ist begeistert)
Ich fahre statt direkt zum Meer zu gehen zu unserem Nachbarstrand. Danach bin ich sicher, das wir es eigentlich ganz gut erwischt haben, dort ist nämlich fast schon Lignanofeeling.
Zu Mittag (14:30) gibt es noch einmal griechischen Salat für alle. Die Wellen am Nachmittag sind herrlich, und die Kinder haben viel Spaß beim Wellenreiten. Die dunklen Wolken die teilweise schon an den Vortagen zu sehen waren sind heute allerdings auch östlich und südlich von uns zu sehen und nicht nur in Richtung Parga. Tatsächlich wird es gegen Abend hin immer dunkler, und wir beginnen mit Evakuierungsvorbereitungen. Als es dann zuerst Windstill wird (normalerweise ist unter Tags immer Wind vom Meer zum Land) und der Wind dann sogar dreht, dauert es nur knappe 10 Minuten bis es wirklich los geht. Wir sind in 2 Minuten im Haus, als schon heftige Sturmböen den ersten Regen bringen. Es schüttet eine halbe Stunde lang mit viel Blitz und Donner.
Wir nutzen die Pause zum Packen. Nach dem Essen verabschieden wir uns vom Quartiergeber und bezahlen den telefonisch von Dietmar vereinbarten Preis (kurzfristig hatte der Bruder von Dimitri gemeint wir sollten eigentlich mehr zahlen weil wir für Elena ein Zusatzbett bekommen haben...).
Danach möchten wir eigentlich nur mehr zum Nachbarn essen gehen, der winkt allerdings ab, er hat heute kein Essen. („Hermes“ trafen wir auch beim Nekromaneum wo er Broschüren über Ammoudia verteilte und sich selbst als „Hermes“ bezeichnete)
Es regnet leicht und wird stärker als wir bei der „guten Frau“ eintreffen.
Vor dem Lokal hat der Sturm spuren hinterlassen, ein sehr starker Ast liegt auf der Straße.
(es gab vorher sogar einen Feuerwehreinsatz)
Das Lokal mit der deutschsprechenden Wirtin und dem tollen eisgekühlten Heineken Bier (die Gläser kommen aus dem Tiefkühler...) hat nur das Problem des zusätzlichen Servierpersonals. Der Junge stellt die Getränke einfach mitten auf den Tisch, der ältere macht das gleiche mit den Speisen (einmal auch eine die eigentlich für den Nachbartisch war), und taucht sofort wieder ab. Um noch ein Bier zu bestellen muss man sehr schnell sein.
Die nicht vorhandene Professionalität des Servierpersonals zieht sich leider durch die gesamte Reise bzw. Ammoudia, da es anscheinend fast nur Familienbetriebe gibt, und da halt alle mehr schlecht als recht mithelfen, und gelernte Fachkräfte ganz einfach fehlen.
Der Regen lässt nicht nach, trotz eines dreifachen Ouzos hole ich das Auto, und bringe alle Kinder nach Hause.
Sehr unruhigen Nacht: ich träume von Särgen die nach oben –zum Himmel- wollen, und von 2 Pferden mit denen mein Schwager pflügen (?) will, die ihm aber sofort durchgehen. Ich werde wach und gehe nachsehen ob die Kinder zugedeckt sind. Bei einem Blick aus dem Fenster (regnet es noch?) sehe ich wie jemand ganz langsam aufs Haus zuschleicht, bei einem davor geparkten Auto scheinbar versucht herumzufummeln, und dann über die Mauer steigt.
Ich schleiche vor die Tür, und erkenne den Sohn der Familie, der auf der Mauer seine Schuhe auszieht, um noch leiser die Treppe hinauf schleichen zu können...
(Scheinbar ist 4:15 auch für griechische Verhältnisse schon etwas spät...)
MO: Heimreise
Ein sehr kalter Morgen, es hat nur 19Grad. Nach problemloser Fahrt (wir sehen allerdings ein Auto das mit der Schnautze voran in einem Bach liegt, nur der Kofferraum schaut noch heraus. Allerdings stehen schon viele Leute herum, deshalb bleibe ich nicht stehen) erreichen wir schon vor 8 Igoumenitza.
B. ist leider schon wieder einmal ziemlich schlecht, das Bier und der 3fache waren scheinbar zu viel.
Das Schiff hat 2 Stunden Verspätung, ich lerne nette Tirolerinnen kennen, die mit 3 Kindern unterwegs sind, eines davon sogar behindert.
Als wir am Nachmittag am hinteren Deck sitzen spielen B. und Alina Karten. Chiara möchte auch mitspielen, B. zeigt ihr mit den eben gekauften Karten mit Figuren der griechischen Mythologie wie Mau Mau gespielt wird. Ich warne vor den „zugigen“ Bedingungen. Umsonst, plötzlich eine kurze Böe, und schon fliegt eine Karte Richtung Reling und ist in Sekundenschnelle über Bord verschwunden...
Wie sich später herausstellt war es der Kreuz Bube, der natürlich von Odysseus dargestellt wurde...
Für B. komplett klar, dass er nicht nach M.G. wollte, sondern nach Ithaka!
(sie hat vor der Reise sogar die „Odyssee für Kinder“ gekauft und ihnen immer daraus vorgelesen)
Nach problemloser Fahrt erreichen wir am nächsten Morgen Venedig, und genießen wieder die Fahrt durchs Weltkulturerbe.
Spannend wird noch das Warten aufs Ausschiffen. Es gibt Probleme mit einem LKW, alle starten aber schon die Motoren, die CO2 Warnanlage springt an. Eine Sirene geht ohrenbetäubend los, doch was soll man tun? Ich stelle mich mit anderen zum hinteren Tor, das leicht geöffnet ist und etwas Frischluft einlässt. Es dauert eine Stunde bis ich draußen bin.
Die Heimfahrt verläuft ruhig. In Tarvis treffen wir uns mit den Freunden noch auf eine Pizza. Zu Hause ist die Freude über Opa, Hund, Schwein und Katze groß. So lange sind wir schließlich noch nie ausgeblieben....
Sonstiges:
Wir diskutieren im Urlaub sehr oft über die schlechte Infrastruktur und die unglaubliche Vermüllung aller Parkplätze bzw. dass es anscheinend kein kollektives Denken darüber gibt, dass auch das Umfeld eines Urlaubsortes/Landes passen muss, um Gefallen zu finden, und nicht nur der Strand.
In Ammoudia hat es anscheinend einmal die Idee gegeben einen Campingplatz direkt beim Strand zu errichten. Der Platz ist umgrenzt mit niedrigen Steinmauern, es gibt dazwischen schöne Wege aus Steinplatten. Am Strand gibt es sogar ein paar offene Duschen.
Der Rest des Campingplatzes (Waschhäuser etc.) ist aber nie realisiert worden. So stehen die Campingwägen einfach wo sie wollen, und man möchte gar nicht überlegen wo und wie sie ihre Toiletten entleeren....
Vor unseren Appartements war ein ca. 2000m2 großer Platz der ebenfalls mit einer Mauer umgeben war und es gab sogar einige wunderschöne Laternen. Die Wiese war total verwildert, und es blieb uns verborgen, wozu dieser Platz gedient haben mochte.
Ein Grieche meint einmal zu uns, dass ihm Österreich so gefällt, weil es so sauber ist. „keine große Schwierigkeit, darin Griechenland zu übertreffen“ bin ich versucht zu sagen, bedanke mich aber nur für das Kompliment.
Zitat Alina am Schiff:
„haben Schiffe eigentlich auch ein GPS?“ – ja, sicherlich..
„und sagt das dann biegen sie bei der nächsten Welle rechts ab?...“
Urlaubs Bücherliste:
„Chemie des Todes“ – zuerst von B. gelesen, relativ spannender klassischer englischer Krimi, man könnte sich auch gut einen Film vorstellen.
„Traktor auf Ukrainisch“: tolle (fast glaubwürdige) Geschichte über eine junge Frau und einen alten Mann und den beiden Töchtern des Mannes, die dem Glück leider im Wege stehen..
„Politik + Narzissmus“: ja, ja genau so stelle ich mir Bücher vor die die Welt erklären.
„Ulysses“: Prolog geschafft und zumindest schon gelesen welche Innereien Herr Bloom gerne isst.
(Woche33)
MO: Leo und Doris machen diese Woche Urlaub am Ossiachersee und kommen am Abend vorbei. Wir sitzen zuerst auf der Terasse zusammen, und fahren danach noch auf einen Sprung zum See.
Zu Hause wird später noch versucht Gstanzln für den Kirchtag zu dichten. Nicht so einfach wie es aussieht...
DI: ich muss mein Auto in die Werkstätte stellen. Die Vorderbremse auf der rechten Seite ist mehrmals schon nicht mehr aufgegangen, heute Früh auf der Autobahn. Ich habe die Panik bei der Heimfahrt, dass sie plötzlich voll blockiert und das Auto voll nach Rechts zieht. Bei der Wartezeit auf B. kaufe ich noch schnell einen Kompressor.
Wir bestellen Pizza und speisen gemeinsam am Stadl. Peter lässt es sich nicht nehmen zu zahlen. Er hatte letzte Woche Probleme in Italien (Passport der Freundin gestohlen), wir haben versucht zu helfen.
MI: Leo ist wie besprochen um 5:45 bei mir um noch einen Kaffee zu trinken.
Kurz nach 7 starten wir dann vom Plöckenpass auf der Italienischen Seite in Richtung des Klettersteiges "senza confini" auf den Collon. Nach einer halben Stunde kommen uns leichte Zweifel, ob wir eigentlich am richtigen Weg sind. Das GPS von Leo ist nicht wirklich hilfreich, wir beschließen umzukehren. Wieder auf der Passhöhe finden wir den Weg auf der österreichischen Seite...
Beim Anstieg zum eigentlichen Klettersteig dann herrliches Kalkgelände.
Der Klettersteig beginnt so
steil, das man schon nach wenigen Metern nicht mehr umkehren möchte, sondern nur hinauf und möglichst schnell durch.Aber es zieht sich...
300 Höhenmeter brauchen Zeit.
Es dauert fast bis zum Ende des Weges, bis ich die entsprechende Sicherheit gefunden habe, und mich auch einfach voll auf das Stahlseil verlasse.
Einige Male habe ich ziemliche Probleme beim Umhängen, auch Leo gesteht zu dass der Steig sicher nicht zu den einfacheren gehört.
Oben angekommen ist die Sicht suboptimal, wir gehen nicht zum Gipfel. Beim Abstieg über einen alten Kriegsweg sind wir plötzlich wieder verunsichert, über eine steile Schotterrinne gelangen wir dann allerdings gut auf der italienischen Seite nach unten.
Das Bier im ersten Gasthof schmeckt hervorragend...
Am Nachmittag hole ich mein Auto ab, er konnte die Vorderbremse tauschen, und hat das aus Sicherheitsgründen auch gleich auf der anderen Seite gemacht. Das kostet allerdings eine Kleinigkeit...
Am Abend mit Peter (Leo und Doris kommen nach) zum Heurigen nach Landskron.
Sehr gute Stimmung, wir treffen auf Robert G. der dort gerade Sprechtag hat.
DO: Biereinkauf beim Merkur, Elli fährt mit und tut irrsinnige gschaftig herum. Sie ist der Star wenn sie alleine ist....
Sie verblüfft mich dann aber als sie die Biere in der Bierkiste zählt uns meint ich hätte 20 Biere gekauft.
B. hat den ganzen Tag schon ihre saure Suppe gekocht, und wie jedes Jahr Angst das viele der geladenen Gäste nicht kommen werden.
Ich stelle die Tische am Stadl auf. Emma übernachtet wieder einmal bei uns.
FR: grandioses Spiel. Ich kann zuerst zwei Tore auflegen, dann Lärchi durch die Beine schießen, danach mit dem linken Fuß so genau ins Kreuzeck schießen dass der Ball wieder herausspringt, und schlussendlich zum 10:9 (schon wieder..) nach einem Steilpass über das ganze Feld einschießen. (Gedankenübertragung mit Tommi, der gesehen hat dass ich in Richtung Tor spaziere...)
Danach Vorkirchtag beim Melcher, der heuer aber eher schwach besucht ist, bzw. sich die Leute am großen Platz mehr verlaufen.
Kirchtag!
Die Kirchtagsmesse ist von Seitenaltar aus sehr angenehm.Elena ist in der Kirche sehr interessiert. Wer den der Herr am Kreuz sei. "Ist der so ähnlich wie der „Jesus Christ Superstar?"
Zu Mittag kommen viele der Eingeladenen (wie erwartet) nicht (kein Chormitglied), aber auch mit den "Stammgästen" wird der Tisch schön gefüllt.
Bis zum Kufenstechen sind alle schon bester Laune, ich mache den Fehler eine der wunderschönen Ikea Lampen mit einer Eisenstange herunter zu schlagen. Die Glassplitter verteilen sich im ganzen Hof, Peter schimpft mit mir, seine Mutter war einmal so schwer verletzt worden.
B. und Ines werden beim Kufenstechen umjubelt. Sie haben sogar den Sieg vor Augen, leider schlägt Ines nicht fest genug zu.
(die Zwischennummer mit Gstanzln und davor einem tiefen Zug aus dem Heliumballon wäre mir unter normalen Umständen peinlich, dank Alkohol dann aber kein Problem)
Der Abend wird bunt und sehr feucht. Es ist wunderschönes herrliches Sommerwetter und das Bier schmeckt hervorragend. Als Peter und ich vom gemeinsamen Pinkeln vor unserem Haus zurück kommen treffen wir auf eine Frauenrunde die sich gleich auf einen Schnaps auf den Stadel einlädt.
Von da an wird meine Erinnerung lückrig, ich weiß nur noch das wir noch einmal hinauf zum Kirchplatz sind, dann wieder hinunter. Ich lästig bin zur Nachbarin die so schnell wieder gehen möchte und als Grund anführt dass sich die Mutter Sorgen macht (sie ist knappe 50). Als B. und Alina um halb12 den Traktor holen (sie fahren dazu im Dirndlkleid mit den Skootern durchs Dorf) gehen wir noch einmal gemeinsam zum Moser unter dem Titel "Saving Private Königs". Er wurde zuletzt gesehen als er Peter und mir extra 2 Biere auf den Stadl nachbrachte....
Wir finden ihn nicht, treffen allerdings noch auf eine lustige Dorfrunde und den Sexperten der B. spannende Geschichten erzählt die hier leider nicht wiedergegeben werden können...
Angeblich sind wir um halb 2 schon nach Hause, ich weiß allerdings noch genau, dass ich ein halbes kleinen Bier stehen gelassen habe, was sonst nicht meine Art ist...
SO.: mir ist nicht gut. Ich gehe nicht zur Messe für Albina, und bin nur um 12 kurz zum Essen am Stadl. Die Verwandten sind heute alle da. Am Nachmittag lege ich mich wieder hin, erst am Abend fahre ich eine Runde mit dem Rad.
Vorbereitungen für die Reise.
(woche32)
MO: die Kinder spielen im gr. Raum, ich versuche unseren PC zum Laufen zu bringen.
DI: ich laufe eine längere Runde, B. ist mit den Kids im Kino!
Am Abend fahren wir noch mit den Rädern durchs Dorf. Elena die sehr stolz darauf ist mit den Stützrädern fahren zu können, versucht eine ganz enge Kurve zu fahren und fällt dabei um. Bittere Tränen als sie sich schon wieder am Knöchel verletzt, den sie seit einer Woche blutig schlägt.
Danach spielen wir noch Tischtennis, meine Schwester Gerda erinnert mich daran, dass wir ja früher sehr oft gemeinsam gespielt haben. Sie hat auch wirklich einen sehr ähnlichen Stil wie ich, versucht jeden Ball zu schneiden.
MI: nochmals Grillen, dieses mal nur Würstel und Fleisch. Die „depparten“ Briketts sind sehr schwer in Gang zu bringen, aber es gelingt mir in entsprechender Zeit ein Essen auf den Tisch zu bringen...
Im Racers treffe ich eine Bekannte vom Reformkongress und ihren Vater. Wir diskutieren die aktuelle politische Lage.
DO: B. ist mit den Kids beim alljährlichen Theater im Schloss Porcia. Ich nutze die Gelegenheit und fahre mit dem Rad in die Schütt. Da auf der anderen Flussseite noch die Sonne scheint, fahre ich kurzerhand mit dem Rad über eine Furt. Es ist herrlich hier, leider mit kleinen Kindern schwierig zu erreichen.
B. spricht später zu Hause um halb8 davon noch in die Stadt zum „Sommeropenairevent“ zu fahren. Als sie um 20 nach 8 immer noch die Kinder nieder legt gehe ich mit Gerda TT spielen. (Vor lauter Freude wie gut sie noch spielt, hat sie sich sofort einen eigenen Schläger gekauft)
Um 5 nach 9 steht B. plötzlich da und will in die Stadt fahren. Ich verweigere.
Chiara ist immer noch krank und schnarcht in der Nacht mit ihren geschlossenen Bronchien so stark dass es kaum auszuhalten ist.
Über Schusssachverständige Experten wird in der ZIB2 gesprochen, die klären sollen wie es zum tödlichen Schusswechsel für einen 15jährigen bei einem Einbruch in einem Baumarkt gekommen ist.
Die Situation mag gewesen sein wie sie wolle, erschreckend in diesem Land ist nur, dass sofort die allgemeine Meinung vorherrscht: „die Burschen sind selbst Schuld, wenn sie sich in Gefahr begeben...“, und jeder der nur leise anmerkt, dass es schon etwas seltsam ist, wenn der angeschossene Mittäter sofort einvernommen wird, die Polizisten aber 2 Tage Ruhe benötigen (...), wird als hoffnungsloser „Gutmensch“ belächelt.
FR: Nach dem Fußball lädt uns Angela auf eine Saure Suppe ein. Beim See lädt mich der "Nolte" auf einen Ramazotti ein. Bei Manfred sind viele auf einen tollen Saxophonisten und einen schönen Abend auf der Terrasse eingeladen.....
Es sind viele Freunde und Bekannte da, die tolle Stimmung wird auch durch einen mitternächtlichen Regen nicht getrübt.
(B. machte zu Hause auf beleidigt, weil ich schon wieder weggehe und tut so als würde sie brav bei den Kindern bleiben. Dabei geht sie mit Elena am Abend noch zu einer Vernissage ins Parkkcafe)
SA: eigentlich wollten wir zu Heinz Zak und seinem Slacklineunterricht zum Weissensee fahren. Es wäre aber einfach zu stressig, wir entscheiden und statt dessen für Hausarbeit....
B. zeigt wieder einmal dass sie statt gesagter 2 Stunden auch 4 Stunden ausbleiben kann und bestätigt meine sämtlichen Vorurteile bezüglich ihrer Verlässlichkeit.
Einkaufen, Kochen, um halb 4 fahren wir zu D.s Geburtstagsfeier in die Schütt.
Wirklich ein toller Platz mitten drin, sehr nett, auch ihr schöner Bruder mit seiner schönen Frau ist dabei, wir vereinbaren einen Besuch bei ihnen.
Als wir um halb9 heimfahren kommen wir in einen Gewitterregen, an der Gail geschützt durch den Dobratsch gibt es allerdings kein Problem für die Restgruppe, wie wir am nächsten Tag erfahren.
SO: um 4 hören wir plötzlich laute Rufe. Es ist der Schwiegervater der in unserer Küche steht und stark aus der Nase blutet. Er hat nach seinem leichten Schlaganfall blutverdünnende Mittel genommen und diese wirken wirklich....
Es gelingt B. nicht die Blutung zu stoppen, sie holt die Rettung.
Ich wische das Blut am Boden und im Stiegenhaus weg, schaue einmal kurz hinunter.
Sie wischt danach noch unten auf, und bildet sich ein sie muss danach noch seine Zähne und Pyjama nach KLU bringen...
Wir schlafen bis 10
kleine Radtour mit B. um 12.
Essen erst um halb 3
Werkeln, am Abend Ausflug zum Simply Red Konzert mit dem Schiff nach Maria Wörth.
Fast der gesamte Chor ist dabei, am Schiff gibt es sogar gratis Brote mit Aufstrichen, und jede Menge kleine Biere. Beim Konzert selbst sind viele Boote (Motorboote, Elektroboote, Kajak, Ruderboot, Tretboot, Ausflugsschiff, Linienschiff)
Vom Konzert selbst sehen wir nicht all zu viel, bis auf ganz kleine Männchen in der Ferne. Es werden außerdem „Blendscheinwerfer“ aufgeboten für die Zaungäste...
Gegen Schluss des Konzertes (welches eh nett war...) beginnt es zu Schütten, der Käpten (ein sehr origineller Typ) dreht ab und fährt relativ schnell retour in Richtung Velden.
Aus den Boxen dröhnt "Bad Moon rising", wir vom Chor singen natürlich lauthals mit, die Stimmung steigt.
(woche31)
MO: ich richte die Bretter bei der Jauchengrube. Die alten stellen sich zwar als noch recht gut heraus, ich möchte dort aber sicher kein Risiko eingehen.
Bügeln auf der Terrasse. Herrliches Wetter, herrliche Fernsicht. Nur der stetig laufende Traktor vom Hoislbauer (Holzspalten) stört ein wenig die Idylle.
Emma ist am Abend bei uns und bleibt gleich über Nacht...
DI: als ich nach Hause komme ist Emma immer noch da, sie war den ganzen Tag
Die Kinder gehen dann alle zu Ines, wir fahren in den Wald. Es gelingt uns den großen Baum den Michi geschlägert hat
Am Abend essen wir erstmals Caprese von eigenen Tomaten.
MI: Elena ist krank - Mittelohrentzündung. Sie leidet sehr, Antibiotika hilft.
DO: Kirchtag in Villach. Beim Tanken wünscht mir der Tankwart noch einen schönen Kirchtag. So etwas erlebt man sicher auch nur in Villach, dass es ganz einfach angenommen wird, dass jeder zum Kirchtag geht.
B. ist mit einer Truppe schon ab 17:00 drinnen, wir treffen sie später am Kaiser Joseph Platz im Gasthaus. Draußen pulst das Leben, und eine kleine Damenrunde sitzt dort bei der Suppe versteckt im hintersten Winkel.
Ich mache ein paar spitze Bemerkungen, sie kennt sich sofort aus.
Wir spazieren später über den Hauptplatz, plötzlich bleiben ein paar junge Frauen stehen und fragen ob die Mädchen einen Ballon wollen. Welche Frage...
Elena lässt ihr Herz keine 10 Minuten später aus, natürlich bekommt die Prinzessin ein neues.
Wir treffen nicht so viele Bekannte wie sonst, und sind etwas unruhig, weil der Himmel sehr schwarz ist und es über der Gerlitzen schon heftig blitzt. (wir sind mit dem Rad unterwegs)
D. kommt mit einer Gruppe daher, und es wir doch 10 bis wir zu Hause sind.
SA: Gastkind Lisa bleibt den ganzen Tag noch bei uns, geht mit zum Einkaufen etc.
Wir werkeln den ganzen Nachmittag zu Hause.
Erst am Abend bringe ich sie nach Hause, die Kleinen nutzen die Gelegenheit zu einem Sprung in den Pool, es ist ziemlich heiß.
Die Oma von Lisa kommt vom Kirchtagsumzug und reißt sich mehr oder weniger das Dirndl herunter um auch in den Pool zu springen.
Es wird ein gemütliches nur durch lästige Gelsen gestörtes Beisammensein auf dem Ortschaftsgrund wo seine Mutter schon immer gesessen ist, und wo schon einmal der Blitz in einen Grenzstein eingeschlagen hat....
SO: Alina kehrt endlich heim. Die Freude ist groß!
Nach einem gemeinsamen Frühstück fahre ich mit dem Rad auf einen Sprung zum See. B. war schon (wieder) ganz am Morgen drüben.
Meine Schwester Gerda kommt mir ihrer Familie um bei uns Urlaub zu machen.
Ich möchte für sie mit dem neuen Griller grillen, was nicht so 100%ig klappt. Ganz im Gegenteil, es wird fast zur Katastrophe als die Kinder schon hungrig sind und nicht einmal die Würstel gelingen weil die Grillbrickets ausgegangen sind....
Nach dem Wiederentzünden funktioniert es dann. B. wartet allerdings nicht darauf und geht zu einer Siegerehrung.
Wir wandern nach dem Essen gemeinsam zum Fluss und verbringen einen fröhlichen Nachmittag auf „unserem“ Strand. (niemand sonst würde sich mit Kindern durch dieses Dickicht wagen..
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eine Freundin die ein Jahr in China verbracht hat berichtet mir, dass sie jetzt in Köln plötzlich mein Weblog lesen kann. Die Internetzensur wird dort scheinbar sehr ernst genommen...
(woche29)
MO: nachdem Rocco bereits am Kirchplatz gesichtet wurde, wird die Eingangstür zu seinem Gehege verstärkt.
Wunderschöner lauer Sommerabend, aber sehr unangenehme Nacht:
Chiara bekommt wieder Fieber und braucht ihre Medizin. Später muss sie aufs Klo. Die Gelsen quälen uns, der Stecker wird aktiviert. Elena ist auch gestochen worden, sie braucht den Stift.
Später muss auch Elena aufs Klo (4:45, es wird schon hell....)
DI: endlich wirklicher Sommer mit Temperaturen über 30 Grad.
Christine und Andreas besuchen uns, B. kommt 5 min vor ihnen nach Hause. Sie war mit den Kinderfreundinnen bei einer Stadtführung für Kinder. Tolle Veranstaltung, leider zu wenig Kinder.
Ich grille zum zweiten mal in diesem Jahr, es macht einen großen Unterschied ob man das Fleisch vom Ilge oder vom Billa kauft...
Seit langem wird wieder einmal über die Situation der Ärzte im Krankenhaus gesprochen. Es hat sich in den letzten 15 Jahren eigentlich nichts verändert.
Man könnte jetzt zynisch sagen, das es wenigstens einzelne Bereiche gibt wo alles so bleibt wie in der guten alten Zeit...
Elena wird jetzt krank und schläft schon auf der Terrasse ein.
In der Christine Lavant Straße holt B. die Kleinen ab.
Wir setzen den Weg fort, um 7:15 bin ich dann allerdings wieder zu Hause, kurz umziehen, meine Schwester mit 4 "Kindern" und Mann stehen schon vor der Tür. Wir fahren zum Racers, B. kommt später nach, sie war bei einer Besprechung fürs Kufenstechen
Im Racers gibt es wieder einmal ausgezeichnetes Essen, es gefällt den Verwandten sehr gut, nur ist es im „Wintergarten“ subtropisch heiß. Zu Hause auf die Terrasse sitzen wir dann noch bis 11 zusammen. Erst kurz vor 11 schwitze ich nicht mehr...
DO: FF Sammeln die 2te. Zuerst besuchen wir den wieder sehr frustigen Block, kaum jemand öffnet uns die Tür, wenn doch wird nur sehr wenig gespendet. Dann besuchen wir allerdings die Lesjaks wo wir wieder ganz toll bewirtet werden. Ich fürchte allerdings, wir treffen Raiko heuer zum letzten mal.
Es ist wieder unglaublich heiß, erst das Bier später beim Moser bringt Abkühlung.
Prinzipiell zum Sammeln: es ist faszinierend wie viel man in kurzer Zeit über das Dorf, das Dorfleben und die Dorfbewohner erfährt.
FR: wieder ein 9:10 bei den Moskitos. Wir gewinnen gegen Überzahl. Wegen der Sommerzeit sind nur 11 Spielers anwesend, und einige fahren gleich nach Hause. Angela hat Rippalan für ca. 18 Leute vorbereitet, die Ernst beim
Wir essen so viel von den köstlichen Essen, das wir uns kaum mehr bewegen können. Eine halbe Stunde später gibt es sogar noch eine opulente Nachspeise. Was alle übersehen haben, Robert S. hatte seinen 40iger und lässt sich natürlich nicht lumpen.
Ich sollte eigentlich beim Abschlussessen der Kinderfreundinnen sein, als ich dort ankomme ist niemand mehr da.
Zu Hause erwarten mich 3 kleine Kinder, Elena schläft wieder einmal bei uns. Da es so heiß und schwül ist (es hatte am Nachmittag 32 Grad) biete ich den Kindern an, dass ich für sie das Zelt auf der Terrasse aufstelle.
Sie sind begeistert. Gesagt, getan, kurz nach 10 sind alle im Zelt.
Ich lege mich auf ein paar Matratzen einfach ins Freie.
Ich döse so vor mich hin, es gibt leichtes Donnergrollen, und um halb 12 ein paar Tropfen. Weil auch die Gelsen lästig sind, ziehe ich mich doch ins Bett zurück. Um halb 1 hört man plötzlich ein Kinderweinen. Es ist Elena.
Als es um halb 2 stark zu Regnen beginnt meint B. ich solle auch die anderen evakuieren.
Um 4 kommt dann wirklich eine Gewitterfront. (um einige Stunden früher als gestern am Morgen noch angekündigt, sonst hätte ich kein Zelt aufgestellt...)
SA: Es hat beim Merkur 11 Grad und es schüttet in Strömen. Alina ruft endlich an. Es war mit ihrem Handy nicht möglich im Ausland zu telefonieren. Nachdem B. es freischalten lies, dauerte es noch ein paar Tage bis es wirklich funktionierte. Wir dachten schon der Reiseleiter hätte die Handys abgesammelt...
Am Nachmittag möchte Elisabeth mit den Kleinen ins Kino, sogar B. geht mit, weil ihre Außentermine ausgefallen sind. Aber auch viele andere hatten die Idee. Es gibt keine Karten mehr...
Nach einem Kaffee mit Elisabeth und Oliver fahren wir zu Birgit die zum Sommerabschluss geladen hat. Ich gehe zu Fuß um zumindest ein wenig Bewegung zu haben.
Danach sitzen wir noch lange zusammen, mit Stefan sind wir sofort wieder in tiefsinnige Gespräche über Politik und Wirtschaft verstrickt.
Mir wird allerdings immer kälter, ich brauche eine Decke.
In der Nacht schwitze ich, wache halbstündlich auf und fühle mich am Morgen gerädert.
SO: B. fährt zu einer Löschhausweihe nach Latschach. Elena meint zu ihr als sie sich verabschiedet: "aber net so lang bleiben!"
Nach dem Mittagessen 2 Std. Schlaf, dann Terrassien
am späten Nachmittag zum Ackern, Peter erzählt B. die unglaubliche Lisbeth Story
(woche28)
Mo: B. möchte mit Alina zum Gigasport fahren um Schuhe für ihre Reise zu kaufen. Wir fahren schliesslich alle, ich brauche auch eine Badehose, und anschliessend geht es noch zum Hofer.
Unglaublich was es dort alles gibt. Sogar eine elektronische Fliegenklatsche...
Während B. dann ein tolles Thai-Essen zubereitet, bereite ich mit Alina den Stadl schon für die nächste Veranstaltung vor. Die Kindergartenkinder kommen zu Besuch. Der große Tisch muss entsprechend niedriger sein...
Am Abend schaffen wir es endlich die Bügelwäsche zu beseitigen.
Überall in Österreich schon wieder Hochwasser.
DI: B. muss am Abend wieder nach KLU, sie war in der Früh schon unten, kam dann kurz nach Hause um die Kindergartengruppe zu bewirten die Schwein und Traktor besichtigte.
Am Abend sind die Kids beim puzzlen und nicht vor dem Fernseher als ich nach Hause komme.
Wir räumen gemeinsam den Geschirrspüler aus, und spazieren eine Runde mit Rocco durchs Dorf. Beim Wirt treffen wir unseren Hund der natürlich auch mitkommt. Alle freuen sich wenn sie das Schwein sehen....
Zu Hause bereite ich wieder einmal unter den sarkastischen Bemerkungen von Alina ein Bauernomlett zu, nachdem ich im Kühlschrank noch ein Stück Speck gefunden habe. Als ich Elena frage ob wir Platz tauschen können (sie sitzt auf einem normalen Stuhl und nicht auf dem Kinderstuhl) verneint sie das sofort. Keine 10 Sekunden später fragt sie ob sie etwas vom Essen haben kann.
Ich habe natürlich kein schlechtes Druckmittel in der Hand um den richtigen Stuhl zu bekommen...
Da die kleinen Früh hinauf gehen, lese ich ihnen noch 2 Geschichten sehr betont und ausführlich vor.
Einen Satz aus "Conni im Krankenhaus" muss ich ihnen 10 mal vorlesen, so erheitert er sie: "Schwester Ulla schiebt Conni einen flachen Topf unter den Po, in den Conni Pipi machen kann"
MI: letzte Nacht hatten wir die beiden Kleinen einmal anders als sonst gelagert. (Chiara bei mir, Elena bei B.). Am Morgen lagen sie trotzdem wie gewohnt an ihren Plätzen. Wir haben von der nächtlichen Wanderung allerdings nichts bemerkt..
B. möchte ein Sonnenfenster nutzen und am Abend grillen.
Wir schaffen es tatsächlich vor dem nächsten Gewitterguss zu essen...
Rede von B. zum Thema Erstaufnahmezentrum.
Kurz vor Mitternacht kommt so wie gestern wieder ein heftiges Gewitter.
DO.: Nach einer versuchten Runde mit dem Rad gehe ich mit den Kids zum Dobner. Kurz davor treffen wir auf B. und den Hund. Sie war mit einer Walkingschwester eine Runde gegangen. Wir kommen drauf das es ein Jahr her sein muss, das wir das letzte mal hier eine Pizza gegessen haben.
Alina ist voll im Packstress für ihre Reise. Mich amüsiert ihre Checkliste sehr die sie bekommen hat. Sie soll einen Parka/Natojacke mitnehmen, und sie soll “wertvolles” wie eine Kamera zu Hause lassen. (jedes Handy hat heute eine Kamera dabei – außer meines....)
Die Liste stammt offensichtlich aus einer Zeit in der es noch keine Gorotexjacken und billige Digitalkameras gegeben hat. Alleine an Hand dieser Liste könnte man schön aufzeigen, was sich alles in den letzten 20 – 30 Jahren in verschiedensten Bereichen getan hat.
FR: Chiara hat Halsschmerzen, ist krank, schläft unter Tags.
Moskitos: Klassische 10:9 Schlacht die über 2 Stunden geht.
Ich treffe die Familie bei Gerhard und Herta. Sie sind damals als wir sie beim Radfahren getroffen haben deshalb nicht mehr zu uns gekommen, weil Gerhard gestürzt ist als er vor einer Schlange gebremst hat, und sich dabei sogar eine Rippe gebrochen hat...
Wieder einmal ein sehr netter Abend bei den beiden, Klaus K. schläft vor unseren Kindern ein...
SA: Alina bricht frühmorgens zu ihrer 3 Wöchigen Reise auf
Fast 5 Stündiger Reformkongress der Partei. Am Vorabend haben die Moskitofreude gemeint, das es da sicher ein opulentes Buffet geben wird. Na ja, Würstel und ein kleines Bier...
Elena weckt mich nach dem Mittagsschlaf (optimale 15min) mit einem Kuss, und fragt wann wir denn jetzt endlich zu den Pferden gehen.
Am Abend ruft Peter an, und teilt mir mit das heute Brunfty Hirsh beim Ackern spielt.
Ich treffe alle möglichen Leute dort, auch ein paar Chormitglieder sind da.
B. macht auf beleidigt weil sie zu Hause bei den Kindern bleiben muss.
So: sie geht in die Kirche, danach streiten wir wieder einmal. Sie meint dann ich soll endlich aufs Rad steigen, was ich dann auch mache. IIn Mittewald schneidet ein Auto ziemlich auf den Schutzweg herein. Die freundliche Dame die den Weg nach Drobollach wissen möchte ist Barbara Wussow.
Nachmittag sehr gemütlich mit viel Schlaf
Unsere Versuche Rocco das Halsband umzuhängen scheitern. Zwei mal läuft er zum Nachbarn auf die Wiese, wir hinterher. Die anwesenden Deutschen sind begeistert über das Rahmenprogramm.
Am Abend Spaziergang zu den Wuttis der mit Bieren und Jause endet.
Zwischendurch ein Anruf von B. Sie war mit Rocco spazieren, kurz bevor sie zu uns kam hat er sich allerdings losgerissen und ist wieder zum Nachbarn gerannt....
Woche 27
MO: das Wetter ist subtropisch, es wechselt Sonne mit Gewitterregen.
Wir spazieren am Abend zum Kinderspielplatz, Chiara nimmt extra einen Fetzen für die Rutsche mit...
B. ist auch dabei, wo soll man das hinschreiben? In O.Ö. meinte meine Mutter immer wenn etwas ungewöhnliches/seltenes passierte: „wo soll man das hinschreiben? Auf den Kamin!“
Alina muss schon wieder Singen, ich bringe sie in die Stadt hinein, sage ihr dass sie danach versuchen soll irgendwo mitzufahren. Sie nimmt auch noch normales Schuhwerk mit um eventuell etwas in die Stadt herum zu spazieren.
Kurz vor 9 fahre ich dann doch hinein, weil ich mir Sorgen mache. Die Veranstaltung ist anscheinend gerade zu Ende, ich denke aber ich werde sie ohnehin am Handy erreichen. Zuerst ist nur die Mailbox zu hören, später dann geht sie nicht dran.
Als ich schon auf dem Heimweg ist ruft sie mich von zu Hause an. In der abgeschirmten Halle gab es keinen Handyempfang, und beim zweiten Anruf war sie gerade im Auto der Freundin und konnte nicht telefonieren...
DI: im Stall von Rocco sind jede Menge Mäuse. Eine Mausmutter bleibt bei ihrem Kleinen das nicht mehr aus dem Kübel herauskann. Wir lassen allerdings alle wieder laufen.
mit den 3 Mädels im Atrio einkaufen.
Es ist gar nicht so einfach, Elena möchte immer sofort alles haben was Chiara probiert.
Alina zieht alleine los.
Wir schaffen es für alle etwas zu kaufen, für Chiara sogar die dringend benötigten Schuhe.
Als ich um 8 die "kleine Alina" ausrufen lasse ist sie mir bitterböse...
Mi: Die schlechte Nachricht des Tages, einer der beiden Musiker die vor 3 Wochen noch bei uns gespielt haben ist heute an Herzinfarkt verstorben.
Rosi kommt vorbei um für die morgige Märchenstunde bei den Kinderfreunden den Stadel vorzubereiten. Sie ist begeistert von den Möglichkeiten die wir haben. Es ist heuer bereits die dritte größere Veranstaltung.
Im Racers treffe ich diedie allerdings auch erst kommen nachdem ich extra Anrufe.
Alle anderen sind ausgefallen, D. daheim bei der Tochter die eine Kieferoperation hatte.
Als ich um halb11 nach Hause komme, sitzt B. mit der Ex Nachbarin bei einer Flasche Wein bei Tisch. Es wird noch spät, und ich unterschätze wieder einmal die Wirkung von Alkohol....
Do: Rosis Märchenstunde am Stadel ist ein voller Erfolg. Kinder und Erwachsenen sind begeistert. Sie baut die Kinder ganz toll ins Märchen ein, sie spielen quasi in einem Stehgreifspiel mit.
Gegen Ende beginnt der Nachbar mit dem Rasenmähen, was natürlich nicht so optimal ist. Er hat aber kein Problem damit zuerst hinter dem Haus zu mähen.
Nach dem Märchen Steine bemahlen, dann Biertrinken.
Als die Kinder Nageljack (sie sprechen es wirklich so aus) bringen, bemahlen wir testweise die Nägel des Hundes....
Wie immer bei Kinderfreundeveranstaltungen kommt auch Stefan K. vorbei und wir trinken ein Bier und diskutieren die aktuelle Lage.
Um halb 10 bringe ich mit Elena das von B. vorbereitete Kerzengesteck in die Aufbahrungshalle. Es ist ein seltsames Gefühl jemanden da liegen zu wissen, den man erst vor kurzem sehr fröhlich und gesund erlebt hat.
FR. Begräbnis, ich bin natürlich dabei, die Anteilnahme der Bevölkerung ist groß.
Vor dem Fußballspiele kaufe ich noch einen Klettergurt, ein Klettersteigset und ein 12 Meter Kurzseil für die morgige Bergtour.
Danach anlässlich von Marks Geburtstag Stelze + Schokopala, und anlässlich von Günther W.s Geburtstag Vino Rosso.
SA: um 4:00 auf, um 5:00 Treffpunkt unter der Autobahn.
Andreas und ich brauchen über eine Stunde um die anderen wieder einzuholen.
Die Mädels die angeblich nicht schwindelfrei sind, und Probleme bei schwierigeren Stellen haben (und wegen denen ich Gestern noch extra das Klettergeschirr gekauft habe, und ein zweites eines Kollegen mit habe) hirschen voran und sind über die Schlüsselstelle drüber, bevor ich etwas sagen kann...
Das erste Etappenziel den Gipfel schaffen tatsächlich alle bis 9:20 (geplant 9:00), beim Abstieg gibt es dann aber massive Verzögerungen. Wir warten 2 Radler lang auf den Rest der Truppe bei der Bertahütte und machen uns die ersten Sorgen bzgl. der Kinder die alleine zu Hause sind.
Richtung Buschenschenke gibt es dann keinen Handyempfang, als wir sie Alina endlich erreichen ist sie gerade beim Spagettikochen...
So: B. geht in die Messe, ich fahre mit den Kids zum Spielplatz am Wasenboden. Die Rutschen sind allerdings in der Sonne brennheis, mit dem Zeitungslesen wird es nichts.: Elena: ich muss aufs Klo, ich bin durstig, wann fahr ma?
Nach dem Mittagessen auf der Terrasse gehen wir es gemütlich an, wollen uns ein paar Minuten hinlegen.
Gerade als ich auf der Liege die Augen schließe, geht die Sirene los. Ich springe auf, rutsche die Stiegen hinunter fast aus und werfe mich in die Uniform, die zum Glück von der Hochzeit noch zu Hause ist. B. meint ich soll mir Zeit lassen: wenn du es eilig hast...
Ich springe aufs Rad, fahre unten bei der Kreuzung noch direkt vor einem Auto heraus und fahre so schnell wie möglich, und bin in Rekordzeit beim Feuerwehrhaus. Aber unser Auto ist weg !?!
Ich bin noch perplexer als ich den Funk höre: "KLF Maria Gail am Unfallort eingetroffen, erbitten weitere Instruktionen"
Zuerst denke ich, es gab einen stillen Alarm, und jetzt ist nachalarmiert worden, in Wahrheit sind die Kameraden aber als Streckenposten beim Ironman gewesen, und waren gerade auf dem Heimweg, als der Unfall passierte...
Später fahren wir mit der Familie zur Gail. Von Osten droht ein schlimmes Gewitter, ich möchte nicht fahren, B. setzt sich durch.
Alina spaziert mit Rocco hinunter. Er ist sicher das erste Schwein bei uns an der Gail...
Es ist wunderschön beim Fluss, nur einmal regnet es kurz. Rocco düst im Sand hin und her, es gefällt ihm offensichtlich.
(woche26)
Mo: es ist kalt, ich bin noch erschöpft vom Wochenende, Bierschank und Fass zurück bringen, sonst nichts.
Mit Elena und Chiara im Raum.
Als Alina auch kurz kommt und Chiara aufs Klo geht verstecken wir uns alle. Sie findet Alina nicht die direkt hinter ihr am Fenster steht.
Daraufhin ist sie so fertig (die anderen haben über sie gelacht...), dass sie 2 Stunden lang durchflennt. B. ist beim Elternabend in der VS.
Es gibt viel Bügelwäsche, ich schaffe nicht alles.
Di: 2 kl. Bier mit KollegInnen, ich denke B. ist ohnehin zu Haus, täusche mich dabei aber.
Heute ist es Elena die lästig ist, sie hat am späten Nachmittag geschlafen, ihrer Meinung nach allerdings zu kurz...
Sie hört erst auf als ich sie bitte mit mir in den Keller zu gehen die Heizung zu kontrollieren. Sie findet den Keller nämlich äußerst spannend, wohingegen die beiden Großen nur Angst haben.
Ich heize auch den KO ein, unglaublich wie kalt und regnerisch es ist. Im Norden oben gibt es Hochwasser.
Um 10 flippt dann Alina aus, als ich nicht sofort zusage, dass ich den Selbstbehalt für den Busausweis bezahle. Sie hatte eine Woche Zeit, und morgen soll sie den bestätigten Erlagschein abgeben. Sie beschimpft uns beide, schmeißt ein Federpennal nach mir.
Sie beruhigt sich erst, als ich ihr nach der Dusche (sie geht oft erst um 10 Duschen...) den Telebanking Einzahlungsausdruck zeige.
B. hat für den Küchenkasten kleine Ikea Auszugsladen zusammen gebastelt. Schaut halbwegs vernünftig aus.
Mi: zum letzten mal steige ich auf den Kirschbaum. Der Baum hat wohl irgendwie mitbekommen das wir im Vorjahr überlegt haben ihn umzuschneiden, heuer hat er so viele Kirschen wie nie zuvor gehabt.
Mit den beiden Kleinen ein wenig in den Raum zum trainieren, B. fährt dann zu einer Parteiveranstaltung (wo sie wieder einmal hört das sich die Wähler geirrt haben müssen...) ich treffen mich mit Hannes, Evi und Andrea im Racers, B. kommt mit Heinz sehr bald nach...
Es wird spät, kurz vor 11 verweigern wir sogar die Runde die Karl Heinz noch zahlen möchte...
DO: letzte Philostunde mit Andreas. Er möchte mir die ganze Zeit etwas erzählen, ich habe Lust am Diskutieren und er lässt sich darauf ein.
FR: ruhiger Nachmittag, kampfreiches Fußball, zuerst Schwül dann Regen, dann ein 3:6 in ein 10:9 verwandelt, allerdings mit Krampf im Oberschenkel in der Endphase.
Fotos von der Kanadareise bei Birgit, begleitet von einem guten Essen.
SA: B. ist zum x-ten mal im DeLaTour. Ich schneide die Hecke, danach Einkaufen, wir schauen auch im „Fressnapf“ vorbei um für Rocco eine Leine zu kaufen.
Am Nachmittag wird es schöner, Alina darf beim Abtransport der Schnittabfälle ein Stück mit dem Traktor fahren.
B. kann nicht aufhören zu Arbeiten, wir kommen erst um 6
Sie ist freudig überrascht und wartet eine tolle italienisch/spanische Jause auf.
Ein Maxi der zwar nicht so verhaltensoriginell ist wie der kroatische aber eine tolle Frisur hat bringt viel Spaß und Freude, vor allem auch am nächsten Tag am Vormittag.
Wir "reberln" die gestern geklaubten Ribiseln ab und fahren dann zum Essen ebenfalls hinüber. Es ist ganz nett, allerdings will im Hexagon keine wirkliche Kirchtagsstimmung aufkommen. Die Bekleidung der Frauen ist jedoch großteils sehr stilsicher.
Später zu Hause geht Alina erstmals mit dem Schwein im Dorf spazieren, allerdings nur bis zu den Wutties.
Am Nachmittag Lesen bis in den Abend endlich wieder einmal ein Murakami:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hard-Boiled_Wonderland_und_das_Ende_der_Welt
Er beschreibt in diesem Buch sehr schön, wie sich jeder im eigenen Kopf seine Welt schafft.